Rasse: evtl. Mudi-Mischling (Hütehundrasse)    Geburtsdatum: ca. Herbst 2018/Frühjahr 2019

Geschlecht: männlich   Vom/seit: 12.5.20

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Aktuelles vom 7.10.20: ICH HABE EIN ZUHAUSE GEFUNDEN :-)

Hier gibts Neues von Monkey:

Hey, du am Bildschirm, scroll nicht gleich weiter, sonst verpasst du
was, nämlich mich: Ich bin der Monkey. Obwohl mein Name längst nicht
mehr Programm ist. Denn hüpfen wie ein Affe, das mache ich nur noch,
wenn ich richtig aufgeregt bin (zum Beispiel wenn’s was zu Futtern
gibt). Ich bin ein fröhlicher Geselle, immer gut drauf und für ein
Späßchen zu haben. Mein Pflegefrauchen glaubt, dass ich ein echter
Hütehund bin, ein Süddeutscher Schwarzer. Als Welpe habe ich vermutlich
nicht viel kennengelernt, deshalb stehe ich manchen Dingen noch sehr
skeptisch gegenüber. Große Tiere zum Beispiel, uh, total unheimlich.
Katzen kann ich nicht ausstehen, bei Kleintieren läuft mir das Wasser im
Maul zusammen. Aber andere Hunde finde ich toll, egal ob Bub, oder
Mädel, ich komme mit allen klar, sogar mit motzigen Rüden die voll einen
auf dicke Hose machen. Bei Hunden bin ich total souverän. Auch an der
Leine gehen klappt schon ganz gut. Bloß wenn Radler oder Fußgänger
meinen Weg kreuzen, dann will ich da oft hinterher, wie überhaupt hinter
allem, was sich bewegt. Ich brauch viel Bewegung, bin dank meiner langen
Beine und meiner windschnittigen Figur ein ausdauernder Partner beim
Joggen und Radfahren (ein bisschen Feinschliff ist freilich noch nötig,
weil ich halt so impulsiv bin). Kinder mag ich, die kuscheln nämlich
genauso gern wie ich. Weil ich beim Spielen aber schnell mal ein
bisschen wild werde, sollten die Kurzen schon älter sein. Ich fahre
total gern im Auto mit und im Haus bin ich super gut zu haben, sehr
gechillt, aber trotzdem wachsam. Bloß das Alleinebleiben, das klappt
noch gar nicht. Aber Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut
worden!
Also, wo sind die Hundeliebhaber, die einen sportlichen Kumpel suchen,
der mit ihnen durch dick und dünn geht. Menschen, die mir vom ersten Tag
an liebevoll aber konsequent klare Grenzen setzen und bereit sind,
ernsthaft mit mir zu arbeiten. Die meinen hübschen Hütehundsturschädel
und meine Hütehundallüren mit Humor und Gelassenheit nehmen und nicht
gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn das Spazierengehen mit mir
anfangs anstrengend ist. Wenn du mein Partner für’s Leben sein willst,
dann komm mich doch bei meiner Pflegefamilie besuchen und lass uns eine
Runde um die Häuser ziehen. Ich freu mich!

Aktuelles vom 27.8.20:

Monkey hat auf einer sehr erfahrenen Pflegestelle ein zeitweiliges Zuhause gefunden, wo viel besser als bei uns im Tierheim, auf ihn eingegangen kann. In einer "privaten" Umgebung zeigt Monkey aber auch gut, an welchen Baustellen gearbeitet werden muss, um ihn geschmeidig in den Alltag einer Menschenfamilie integrieren zu können. 

Sein Pflegefrauchen berichtet folgendes:

Monkey geht auf alle Menschen freundlich zu. Er ist jetzt dreieinhalb Wochen hier und wird von Tag zu Tag anhänglicher, kommt inzwischen auch von sich aus und will gestreichelt werden. An der Kehle kraulen, ist das Allerhöchste, da wird der Hund unglaublich tiefenentspannt. Im Haus ist er sehr angenehm und zufrieden, er ist wachsam, aber zu Besuch nicht aggressiv. Damit er kein Kläffer wird, sollte sein Liegeplatz besser nicht im Flur sein, sondern ein bisschen ab vom täglichen Hin- und Her.
Was Hunde betrifft, ist Monkey super sozialisiert, er kommt bisher mit allen aus, würde allerdings schon gerne der Chef sein. Leider pöbelt er noch an der Leine, aber nicht aus Aggressivität, sondern aus Frust. Mit Katzen kann er gar nicht. Hühner findet er extrem appetitlich. Er sollte daher besser nicht zu Kleintieren. Große Tiere machen ihm Angst, er lernt grade Pferde kennen, zeigt sich hier schreckhaft, aber nicht aggressiv.
Grundsätzlich ist Monkey ein selbstbewusster Rüde, dem man von Anfang an klare Grenzen aufzeigen muss. Ist die Rangordnung geklärt, zeigt er sich gutmütig und friedlich, auch zu unserem Jüngsten (12 Jahre). Im Haus Alleinbleiben haben wir noch nicht getestet, ich glaube aber nicht, dass er das schon kann. Wir hatten ihn allerdings schon im Garten am Apfelbaum angebunden, da konnte er durchaus mal kurze Zeit ruhig und friedlich alleine bleiben.
Seine größte Baustelle ist die fehlende Impulskontrolle, daran wird man noch viel arbeiten müssen. Er reagiert stark auf Bewegungsreize, egal ob Motorradfahrer, Jogger, oder die Wellen der Donau. Deshalb halte ich ihn für kleine Kinder für absolut ungeeignet. An der kurzen Leine laufen, geht ganz gut, Schleppleine ist eher anstrengend, weil er ständig in die Leine springt. Dafür hat er das wilde In-Die-Luftgehüpfe inzwischen weitgehend abgelegt.
Monkey ist sportlich, Wasser findet er klasse und geht leidenschaftlich gern Baden. Wir üben Joggen, Fahrrad- und Tretrollerfahren, er muss noch lernen, dass man nicht abrupt stehen bleiben darf, hat aber an der Sache an sich großen Spaß.
Monkey fährt gern Auto (dabeisein ist alles) und benimmt sich auch gut.
Er hat schon gelernt, dass man beim Ein- und Aussteigen auf ein Kommando warten muss. Überhaupt lernt er schnell - wenn er mag, denn er ist schon ein kleiner Sturkopf. Aber ein sehr netter Sturkopf, wir haben ihn alle schon sehr ins Herz geschlossen. (Unsere Katze würde diesen Satz freilich nicht unterschreiben)

Aktuelles vom 7.6.20: 

Von Woche zu Woche lernt man mich besser kennen und eins scheine ich wohl bisher üüüüberhaupt nicht gelernt zu haben: ALLEINE BLEIBEN
Sollte ich von Menschen Seite böswilliges Verlassen feststellen (z. B. weil einkaufen oder gar in die Arbeit gegangen wird), ziehe ich die ganz große Show ab. Angefangen von bellen über jaulen bis hin zum Einsatz meiner Krallen, um die doofen Türen vermeintlich wegkratzen zu können.

Dies scheint also eine anspruchsvolle Baustelle zu sein, die meine neue Familie mit mir angehen muss. Aber lernen kann ich - ganz sicher. Und da ich sonst ein rundherum knuffiger, lieber Kerl bin, der sich mit Mensch und Tier ganz großartig verträgt, sollte sich da doch ein Plätzchen für mich finden, oder??  

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Aktuelles vom 13.5.20: So Leute, jetzt melde ich mich selbst zu Wort. Ich habe hier im Tierheim erstmal den Namen "Monkey" bekommen, weil ich rumhüpfen und hopsen kann, wie ein wild gewordener Affe ;-) Ja mei was soll ich sagen, junge Männer sind halt so...

Ich zeige mich - von der übersprühenden Energie mal abgesehen - von einer sehr lieben und freundlichen Seite. Ich gehe schwanzwedelnd auf alles zu und freue mich des Lebens. Ich melde mich die nächsten Tage nochmal, wenn ich den Pflegerinnen hier drin mehr von mir zeigen konnte, ok? Servus, bis bald. 

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Wer kennt/vermisst/sucht diesen schönen Rüden? Er wurde gestern vorm Globus Markt in Neutraubling gefunden. Er ist nicht gechipt. 

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