Hier möchten wir Ihnen ehemalige Tierheimbewohner vorstellen, die es nun wirklich gut getroffen haben. Wenn Sie auch ein Tier adoptiert haben, schicken Sie uns doch Fotos und vielleicht auch noch eine Geschichte:


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5 Tiger im Pfarrhaus

Miau!
Wir, Mrs Dalloway und Miss Marple, sind schon im Februar eingezogen (damals noch „Elsa“ und „Elfie“ zusammen mit dem kleinen Elton).
Nachdem unser Bruder gestorben war, fand unser Frauchen: Ein Kater muss her, um uns Ladies auf Trab zu halten.
Aus dem einen Kater wurden dann 2 und ein Kätzchen, die schon im Tierheim unzertrennlich waren; Die kleine Tipsy, Earl Grey und Bedford-Strohm (Pfarrkater sein verpflichtet!).

Nach gut zwei Wochen haben wir uns mit den Kleinen angefreundet. Wir zeigen ihnen die gemütlichsten Plätze (Ohrensessel und Lammfell), die interessanten verbotenen Plätze (Esstisch und Küchenzeile, unser Frauchen merkt NIE, wenn wir tagsüber heimlich drauf gehen) und wenn wir alle gemeinsam auf ihr drauf liegen, sind wir so schwer, dass sie nicht mehr aufstehen kann. Das finden wir super!
Wir Großen dürfen natürlich schon raus und helfen im Haushalt, indem wir halbtote Vögel und Mäuse anschleppen. Dann ist immer was los hier! Wir glauben: Frauchen findet das spitze! Schließlich fängt sie selbst nie was.
Bei manchen Sachen brauchen wir viel Geduld und Verständnis. Und immer eine liebevolle Stimme. Deshalb sind wir vielleicht etwas verwöhnter als es sein sollte - aber wir haben ordentlich was nachzuholen an Liebe und Schmuserei. Und wir finden: wenn mal der Ohrensessel verkratzt oder die ungiftige Pflanze angeknabbert ist, ist das doch ein ganz geringer Preis für die Wärme, das Schnurren und all den Spaß, den wir hier verbreiten.
Wir danken den lieben Menschen im Tierheim für alles! Aber hier bleiben wir für immer.

 

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Stevie Wonder

 

My cherie amour, pretty little one that I adore
You're the only girl my heart beats for

 

Hi ich bin Stevie Wonder, ja genau wie mein berühmter Namensvetter. Wenn ich diese Zeilen meiner neuen Dosenöffnerin vorsinge schmilzt sie dahin. Naja oder wohl eher fauche, denn mein Start in das neue Leben als blinde Wohnungskatze ist gar nicht so leicht. Ich bin auch sehr ängstlich und noch misstrauisch, da bisher nicht jeder nett zu mir war.

Mittlerweile (so nach nem Monat) lasse ich mir aber die Leckerlies schon von Hand reichen und mache ausgiebige Streifzüge durch die Wohnung. Streicheln lassen? - kommt nicht in frage. Da lasse ich sie noch ein bisschen zappeln. Aber in ihr riesiges Körbchen (oder Bett?) lege ich mich schon mal dazu, auch ganz nah an sie ran, damit sie zufrieden ist. Ich hör ihr auch immer gut zu wenn sie mir Geschichten erzählt, das mag sie.

Alles in Allem bin ich hier schon ganz gut angekommen, besonders gut gefällt mir hier natürlich die Futterauswahl – kann gar nicht genug davon kriegen. Ich gebe meiner neuen Mitbewohnerin noch ein wenig Zeit, bis ich sie ganz an mich ran lasse.

Bis dahin, euer Stevie

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Hallo ich bins Snoopy,

ich melde mich jetzt erst, da ich davor noch soviel zu Erkunden hatte. Mit meiner hübschen Hasendame Luna verstehe ich mich mittlerweile super. Zuerst gab es leichte Anlaufschwierigkeiten, aber seitdem ich nach ihrer Pfeife tanze ist alles bestens. Unterm Tag besuchen wir gerne unsere Nachbarn die Hühner und manchmal kommen auch die Katzen vorbei. Das Einsperren am Abend finde ich noch nicht so toll, da ich es kaum erwarten kann alles noch viel genauer zu entdecken.

Ach ja und bevor ich es vergesse die, die mir immer das Essen und Trinken geben sind auch ganz Oke.

PS. Möchte mich nochmal bedanken, dass ich bei euch ein vorübergehendes Zuhause gefunden habe und ihr euch so gut um mich gekümmert habt.

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Liebe Tierfreunde, heute wollen wir euch von zwei Katzen berichten, die ihren Weg vom Tierheim in ihr Zuhause gefunden haben. Das Ganze ist jetzt 7 Wochen her und sie haben viel erlebt. Aber lest selbst. Im ersten Teil erzählt hat uns Luna ihre Geschichte erzählt, im zweiten Teil treffen wir Greebo. Name: Greebo, nach nach dem Kater der Hexe Nanny Ogg (in meinem alten Leben: Sputnik) Liebstes Spielzeug: Laserpointer, Sitz machen um ein Leckerli abzustauben Liebster Schlafplatz: Bett im Schlafzimmer, am liebsten auf dem Kissen zwischen Mama und Papa Lieblingsfutter: Alles mit Fisch und diese tollen Stangen, für die ich alles tun würde. Hobbies: Die Nachbarskatze beobachten, Geschichten erzählen zu jeder Tages- und Nachtzeit, und natürlich kraulen lassen. Hausarbeit: Garteln, das mit den Seramiskörnern hab ich voll raus. Karla: Hallo Greebo, ich hab gehört, du bist ein richtiger Schmusekater. Ist das richtig? Greebo: Worauf du wetten kannst. Du hast ja keine Ahnung, was man alles bekommen kann, wenn man weiß, wie man sich richtig auf den Rücken legt. Karla: Das klingt als hättest du den Dreh raus. Wie hast du das gelernt? Greebo: Ich hab mich eine Weile durchschlagen müssen, da wird man erfinderisch. Aber das war keine schöne Zeit. Ich bin auch richtig böse in die Pfote gebissen worden und konnte kaum noch laufen. Kurz drauf bin ich gefunden und ins Tierheim gebracht worden. Karla: Und da haben sie deine Pfote behandelt? Greebo: Ja und nein. Sie haben sich ganz lieb gekümmert, aber der Biss ging bis auf den Knochen und sie haben mir nur Leckerlis gegeben. Angeblich Medizin, schmeckt aber echt nicht übel. Auf jeden Fall hat es nicht viel geholfen. Als ich dann endlich zu meinen neuen Dosenöffnern gezogen bin (sagt Luna ja nicht, dass ich das gesagt hab), konnte ich viel mehr rumlaufen und meine Pfote ist gleich wieder dick geworden. Das hat echt weh getan. Dann bin ich schon nach einer Woche zum Tierarzt gebracht worden und sie haben einen Knochensplitter im Gewebe gefunden und rausschneiden müssen. Karla: Ist danach alles gut verheilt. Greebo: Absolut, voll geil! Endlich toben ohne Schmerzen. Ich weiß nur nicht, was sich die Ärzte manchmal denken. Mal abgesehen von dem Mist, dass sie den Splitter übersehen haben, haben sie mich nach der OP in einen Verband gesteckt, der echt gar nicht ging. Nur weil er blau war, war der nicht cool! Ich hab ihn gleich runter gezogen und einfach alles heile geschleckt. So macht man das halt. Mama hat gemeint, sie muss mich in eine selbst gebastelte Halskrause stecken, aber Luna hat mir nachts geholfen, das Teil runter zu kriegen. Ist alles gut verheilt, hätten sie mal gleich auf mich gehört. Karla: Und was ist seitdem so passiert? Greebo: Bei uns zu Hause ist immer was los. Geile Mucke, immer irgendwelche Leute da, Party halt! Aber ich hab’s jetzt nicht mehr so nötig, mich bei allen einzuschleimen. Das mit dem Kuscheln mach ich jetzt nur noch bei meinen Dosenöffnern. Die sind ganz ok. Ich darf sogar im Bett schlafen, auch wenn ich nicht verstehe, wie die mit so wenig Platz auskommen. Ich muss mich schon lang machen können. Karla: Ich kann es mir bildlich vorstellen. Das klingt, als würde es dir jetzt richtig gut gehen. Greebo: Auf jeden! Seit ich das mit dem Click verstanden hab, bin ich auch ein echter Fan von Hinsetzen und Pfote geben. Die sind so doof und geben mir für sowas eine Belohnung. Kann mir nur recht sein. Karla: Dann hoffe ich, dass es euch beiden weiterhin so gut geht. Danke für das nette Gespräch und alles Gute weiterhin bei der Erziehung eurer Eltern.

 

 

 

 
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Liebe Tierfreunde, heute wollen wir euch von zwei Katzen berichten, die ihren Weg vom Tierheim in ihr Zuhause gefunden haben. Das Ganze ist jetzt 7 Wochen her und sie haben viel erlebt. Aber lest selbst. Im ersten Teil erzählt uns Luna ihre Geschichte, im zweiten Teil werden wir Greebo treffen. Vergesst also nicht weiter zu lesen. Name: Luna, nach Luna Lovegood (in meinem alten Leben: Layla) Liebstes Spielzeug: Kastanien, Fummelboxen, Knöpfe an Mamas Hose Liebster Schlafplatz: In Mamas Schoß oder auf dem Sofa Lieblingsfutter: Nassfutter in allen Varianten, am liebsten aber das, das Greebo übriglässt. Geklautes schmeckt einfach besser. Hobbies: Fernsehen, am besten laut und mit viel Action, und mit Mama kuscheln Hausarbeit: Umdekorieren! Dem komischen Zwerg hab ich gleich gekündigt. Er war am Boden zerstört. Von Stoffblumen halte ich auch nichts, vor allem wenn sie nur so lose am Vorhang hängen. Papa sagt, das mach ich gut, dann ist endlich mehr Platz für das Wesentliche. Karla: Hallo Luna, wie geht es dir heute? Luna: Mir ging es nie besser. Aber es war ein langer Weg bis hier hin. Karla: Erzählst du uns davon? Luna: Gerne. Ich bin die ersten Monate auf einem Bauernhof groß geworden und alle haben mich gehänselt, weil ich immer geniest hab. Und Parasiten und so Zeug hatte ich auch. Ich hab mich ganz schlecht gefühlt, weil ich doch gar nichts dafür konnte und mein Auge hat immer getränt. Das hat nervt, kann ich dir sagen. Karla: Das glaube ich. Und was war der Grund für das tränende Auge? Luna: Die vom Tierheim haben gesagt, ich hätte chronischen Katzenschnupfen und das wird nie besser. Sie haben sich eigentlich ganz lieb um mich gekümmert und es mit Salben und Tropen und so weiter versucht, aber geholfen hat nichts. Immerhin das mit den Parasiten haben sie gut hingekriegt. Da ging’s mir schon viel besser. Karla: Und dann bist du zu deinen neuen Eltern gezogen? Nennst du sie wirklich Mama und Papa? Luna: Ja, sie sind mehr Familie als ich sie je hatte. Und sie haben das mit dem Katzenschnupfen von Anfang an nicht geglaubt und recht behalten. Ich hatte nämlich einen Geburtsfehler, bei dem das Augenlid sich nicht ganz geöffnet hat. Dadurch konnte die Tränenflüssigkeit nicht richtig ablaufen und hat immer in der Nase gekitzelt. Kein Wunder, dass ich ständig niesen musste. Karla: Und das ist dann behandelt worden? Luna: Ja, der Tierarzt hat das Augenlid einfach aufgeschnitten und seitdem hab ich keine Probleme mehr. Ach ja, und er hat sich auch gleich um den blöden Faden in meinem Bauch gekümmert. Wenn ich den erwische, der den vergessen hat, dann beiß ich ihn in den Po. Karla: Recht so! Du bist mit einem anderen Kater zusammen eingezogen. Richtig? Luna: Ja, genau, mit Greebo. Er hieß früher Sputnik und war mein Zellengenosse im Tierheim. Mama hat uns beide umbenannt, weil sie gesagt hat, dass wir unser altes Leben vergessen sollen. Greebo ist wie ein großer Bruder für mich. Er ärgert mich zwar ab und zu aber das mach ich auch und ich bin froh, dass ich ihn hab. Karla: Er hatte es auch nicht leicht, oder? Luna: Nein, aber das kann er selbst besser erzählen.

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