Vögel füttern

Eintrag von Tierheim am 05.10.20 um 17:13 Uhr •

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Liebe Tierfreunde, von einer aufmerksamen Tierschützerin wurden wir auf eine Problematik aufmerksam gemacht, die wir gerne auch mit Euch teilen wollen.

Die Netze, in denen Vogelfutter (z. B. Meisenknödel) verkauft werden, können - wenn leer nicht richtig entsorgt - für andere Tiere zur tödlichen Falle werden (sh. Bild - Blindschleiche). Wir bitten daher alle Vogelfreunde, die aufgehängten Futterkugeln nach dem Verzehr durch unsere gefiederten Freunde ordentlich im Hausmüll zu entsorgen. 

Herzlichen Dank!

P.S.: die Blindschleiche auf dem o. g. Bild wurde gerettet und wieder freigelassen

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Welttierschutztag am 4.10.20

Eintrag von Tierheim am 29.09.20 um 16:06 Uhr •

Franz von Assisi ist einer der bekanntesten Heiligen der römisch-katholischen Kirche und selbst denen ein Begriff, die der Kirche nicht nahestehen. Schließlich ist er der Schutzpatron der Tiere und der Tag seiner Heiligsprechung am 4.10.1228 wird seit 1931 auch als Gedenktag für den Tierschutz gefeiert.

Dieser bemerkenswerte Mann lebte zur Zeit des Hochmittelalters, als man ganz gewiss nicht Tierschutz praktizierte, wie wir ihn heute kennen. Die Wahrnehmung der Tiere als Mitgeschöpfe, mit denen wir uns die Erde teilen und die wir daher weder ausbeuten, noch missachten sollten, da auch sie Teil der Schöpfung Gottes sind, kann aber durchaus in unserer heutigen Zeit ein Leitmotiv sein. Ob römisch-katholisch oder nicht.

Auch wer zum Beispiel nicht vegan oder vegetarisch leben möchte, kann zumindest ab und zu versuchen, sich sein Schnitzel dort zu kaufen, wo es mit Achtung produziert wurde. Im Garten mal nicht alles picobello aufzuräumen, um es für die Igel leichter zu machen, ist eine weitere Möglichkeit, Tierschutz ohne viel Aufwand zu praktizieren. Oder sich sein neues Haustier im Tierheim zu holen, statt über dubiose Welpen Käufe im Internet das unsägliche Tierleid der Massenvermehrer zu fördern.  

Selbstverständlich freuen sich auch die Tierschutzvereine vor Ort immer über Unterstützung oder stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn ein Tier in Not ist. Unter: https://tierschutzverein-rgbg.de/helfen-sie-mit/ gibt es mehr Infos. 

Einen schönen Welttierschutztag wünscht das ganze Team des

Katzen-/Hunde-/Kleintierhauses mit allen Büromädels und Ehrenamtlichen

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Animal Hording nimmt zu

Eintrag von Tierheim am 24.09.20 um 14:08 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

24.09.2020

 

Animal Hoarding

Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht Datenauswertung

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50 Fälle von Animal Hoarding wurden dem Deutschen Tierschutzbund im vergangenen Jahr bekannt. Die Zahl der gehorteten Tiere erreichte mit fast 4.000 Individuen ihren bisherigen Höchststand – das zeigt eine jetzt veröffentlichte Auswertung des Verbandes.

 

„Beim krankhaften Sammeln von Tieren gerät die Tierhaltung außer Kontrolle. Immer mehr Tiere werden aufgenommen oder sie pflanzen sich unkontrolliert fort. Die Tiere hausen dann in ihren eigenen Fäkalien, sind unterernährt oder krank. Dies stellt auch für die Tierheime eine enorme Belastung dar, wenn sie die von Veterinärbehörden beschlagnahmten Tiere in ihre Obhut nehmen“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Als Dachverband fordert der Deutsche Tierschutzbund daher von den Behörden schnelle finanzielle Unterstützung für die Tierheime. Um Animal Hoarding einzudämmen, macht sich der Verband zudem für ein für Veterinärbehörden einsehbares übergreifendes Zentralregister von Animal Hoardern und eine Heimtierschutzverordnung mit eindeutigen Vorgaben für Zucht und Haltung einzelner Tierarten stark. Auch fordern die Tierschützer eine Anerkennung von Animal Hoarding als Krankheitsbild, um den betroffenen Personen bessere Therapiemöglichkeiten und Anlaufstellen zu bieten.

 

Fälle mit vielen betroffenen Tieren

Obwohl die Anzahl der Animal Hoarding-Fälle 2019 mit 50 geringer war als im Vorjahr (59 Fälle in 2018), bildet dies insgesamt keine Entspannung der Situation ab.  So war die Zahl der betroffenen Individuen mit 3.948 höher als bisher dokumentiert. In elf Fällen wurden mehr als 100 Tiere vorgefunden - in fünf davon sogar über 300 Tiere, darunter Mäuse, Meerschweinchen, Schildkröten, Schlangen, Zierfische und Ziervögel. Katzen waren mit 27 Fällen die am häufigsten betroffene Tierart, gefolgt von Hunden in 23 Fällen. Ob die über die letzten Jahre zu beobachtende steigende Tendenz der Fallzahl und die damit einhergehende größere Anzahl gehorteter Tiere auf einen tatsächlichen Anstieg von Animal Hoarding zurückzuführen ist, lässt sich anhand der erhobenen Daten nicht sicher beurteilen. Ebenso könnte ein verbesserter Vollzug, eine häufigere Berichterstattung in den Medien oder eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit und damit vermehrte Meldungen von Verdachtsfällen bei Polizei und Veterinärbehörden Ursache für den Anstieg sein.

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Einbruchserie in Tierheimen

Eintrag von Tierheim am 18.09.20 um 9:23 Uhr •

Pressemitteilung 17.09.2020 des Deutschen Tierschutzbundes

Einbruchsserie in Tierheimen reißt nicht ab

Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern setzt 1.000 Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter aus

 

Leider reißt die seit Ende Juni begonnene Einbruchsserie in Tierheimen nicht ab. Mehr als 20 Tierheime in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern sind inzwischen betroffen.

Der oder die Täter sind vor allem auf der Suche nach Bargeld und das in den Nachtstunden. Da normalerweise in keinem Tierheim große Bargeldbestände aufbewahrt werden und inzwischen auch alle Tierheime zur Vorsicht gemahnt wurden, ist das erbeutete Diebesgut meist weniger von Bedeutung als die mit den Einbrüchen verbundenen Sachbeschädigungen durch zerstörte Fenster und Türen, herausgerissene Tresore und verwüstete Büros. Glücklicherweise kamen bisher keine Tiere zu Schaden. Dennoch führen die Einbrüche natürlich beim betroffenen Tierheimpersonal und in den Nachbartierheimen zu Ängsten, Unsicherheit und Entsetzen.

„Einbrüche und Diebstahl sind generell eine Schande. Wenn davon jedoch karitative Einrichtungen betroffen sind, die ohnehin einen permanenten Kampf um ihre Finanzierung führen müssen wie unsere Tierheime, ist das noch verabscheuungswürdiger. Den gewissenlosen Verbrechern muss endlich das Handwerk gelegt werden“, so Ilona Wojahn, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern. Viele Tierheime befürchten, als nächstes an der Reihe zu sein und ergreifen Maßnahmen zur Sicherung und Überwachung ihrer Gebäude und Anlagen, was mit zusätzlichen, oft erheblichen Kosten verbunden ist.

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern, setzt nunmehr für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise und Beweismittel zur Aufklärung der Einbrüche nimmt jede Polizeidienststelle entgegen oder können auch dem Bayerischen Landesverband gemeldet werden, der die Weitergabe an die Polizei gewährleistet.

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Welttierschutztag 4. Oktober

Eintrag von Tierheim am 04.09.20 um 10:41 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

03.09.2020

 

„Zusammen für Tierheime“ - Deutscher Tierschutzbund gibt Leitmotto zum Welttierschutztag bekannt

 

Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit seinen über 740 Mitgliedsvereinen das Leitmotto „Zusammen für Tierheime“ aus. Die Tierschützer wollen damit auf die schwierige Situation der Tierheime aufmerksam machen, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat. 

 

„Bei vielen Tierheimen hat Corona ein großes Loch in den Haushalt gerissen. Viele standen bereits vor der Corona-Krise finanziell nicht besonders gut da, jetzt haben sie massive Probleme. Es bleibt zudem zu befürchten, dass beim Züchter, im Handel oder über das Internet unüberlegt angeschaffte Haustiere über kurz oder lang im Tierheim landen, wenn sie ihren Besitzern lästig werden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

 

Den Haustierboom hatten auch viele Tierheime zu spüren bekommen: Teilweise wurden sie mit einer Flut von Anfragen überschwemmt. Da die Tierheime aber sorgfältig prüfen, ob ein Interessent tatsächlich das passende „Zuhause-für-immer“ bieten kann, war die Vermittlungsrate meist ähnlich wie in „normalen Zeiten“. In manchen Tierheimen lief die Vermittlung besser, in anderen – speziell während des Lockdowns - aber auch schlechter. Bei so gut wie allen Tierheimen sind dagegen fest im Jahresfinanzplan eingerechnete Einnahmen aus Festen, Basaren und Flohmärkten weggebrochen. Zusätzlich wurden vielerorts kaum oder gar keine Pensionstiere abgegeben, die auch Geld in die Kassen bringen. „Ein paar Tierheime konnten eigene kleine Kampagnen fahren, um dem Spendeneinbruch entgegenzuwirken. Dennoch ist die Lage im Ganzen besorgniserregend. Letztlich muss sich zeigen, wie sich die finanzielle Situation im weiteren Jahresverlauf entwickelt“, sagt Schröder. „Wir hoffen, dass viele Tierfreunde weiter bereit sind, den Tieren zu helfen und die so wichtige Tierschutzarbeit in den Vereinen zu unterstützen.“

 

Über den Welttierschutztag

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere, der am 4. Oktober 1228 heilig gesprochen wurde.  Jährlich nutzen Tierschützer den Tag, um auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welches durch den Menschen verursacht wird.

 

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Änderung der Tierschutzhunde-Verordnung

Eintrag von Tierheim am 20.08.20 um 15:59 Uhr •

Wie vielleicht schon aus der Presse/Social Media bekannt, wird von Bundesministerin Julia Klöckner eine geänderte Tierschutzhunde-Verordnung vorgelegt. 

Wer sich für Details interessiert, hier ist der Link des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft:

https://www.bmel.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Presse/2020/200817-tierschutzhundeverordnung.html

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