Altkleider-Container

Eintrag von Tierheim am 14.04.20 um 13:21 Uhr •

Ein kleiner Hinweis für alle, die uns mit einer Altkleider-Spende unterstützen wollen. Die Container findet ihr nun auf unserem großen Parkplatz schräg gegenüber des Tierheims.

Herzlichen Dank!

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Liebling registrieren lassen

Eintrag von Tierheim am 08.04.20 um 14:39 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

08.04.2020

 

Haustierregister FINDEFIX für Tierhalter weiter erreichbar

 

Zeit für Registrierung und Daten-Check nutzen

 

Tierhalter können die Zeit, die sie aktuell zu Hause verbringen müssen, sinnvoll nutzen, indem sie die Registrierung ihres Haustiers überprüfen. Das empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund, dessen Haustierregister FINDEFIX auch in der Corona-Krise 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar ist. Der Verband macht darauf aufmerksam, dass ein vermisstes Tier nur wiedergefunden werden kann, wenn es nicht nur gekennzeichnet, sondern auch registriert ist. Wer diese wichtige Maßnahme bislang versäumt hat, kann sie von zu Hause aus schnell und kostenfrei auf www.findefix.com nachholen. Zusätzlich sollte man prüfen, ob die eigenen Daten auf dem aktuellen Stand sind, damit Fundtiere auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden können.

 

„Tierhalter meinen oft, mit dem eigenen Tier würde schon nichts passieren. Die Erfahrung zeigt aber leider, dass das geliebte Tier schneller verschwinden kann, als man denkt. Daher sollte man für den Fall der Fälle vorsorgen“, sagt Daniela Rohs, Leiterin von FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes. Gerade in der aktuellen Situation könnten Tiere die Unsicherheit und Anspannung ihrer Menschen spüren und vielleicht auch mal unvorhergesehen agieren.

 

Registrierung bequem und schnell von zu Hause

Die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime nehmen pro Jahr rund 370.000 neue Tiere auf, der Großteil davon sind Fundtiere. Noch immer sind zu wenige davon gekennzeichnet und noch weniger registriert, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen bestmöglich sicherstellt, dass ein vermisstes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammenfinden. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt die Kennzeichnung durch einen winzigen Transponder mit Mikrochip unter der Haut, den jeder Tierarzt schnell einsetzen kann. „Der Mikrochip allein bringt aber im Notfall leider gar nichts. Das Tier muss auch registriert und alle Daten sollten aktuell sein“, erklärt Rohs. Sie empfiehlt: „Einfach den Impfausweis zur Hand nehmen, die Seite mit der Mikrochipnummer aufschlagen und die 15-stellige Ziffer auf www.findefix.com eingeben.“ Ist das Tier noch nicht registriert, kann man die Anmeldung anschließend in wenigen Minuten durchführen. Das geht online oder mit einem schriftlichen Anmeldebogen, den man auf der Website herunterladen oder telefonisch anfordern kann. Der Tierhalter erhält dann per Post eine Bestätigung mit allen wichtigen Unterlagen. Hundehalter bekommen zusätzlich eine Plakette für das Hundehalsband.

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Frühlingsgefühle trotz Corona?

Eintrag von Tierheim am 03.04.20 um 15:32 Uhr •

Liebe Tier- und Naturfreunde, 

auf der Homepage des Landesbund für Vogelschutz ist auch diesen Monat wieder ein interessanter Newsletter zum lesen, den wir gerne empfehlen: https://www.lbv.de/ratgeber/natur-tipps-gegen-den-corona-lagerkoller/

https://www.lbv.de/

 

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Mitgliederversammlung

Eintrag von Tierheim am 16.03.20 um 13:34 Uhr •

Liebe Tierfreunde, 
Liebe Mitglieder, 

wie für alle anderen Veranstaltungen und Termine des öffentlichen und sozialen Lebens, gilt aufgrund der Corona-Problematik auch für unsere Mitgliederversammlung, dass sie NICHT wie geplant stattfindet. 

Ein Nachholtermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Danke für Euer Verständnis. 

Euer Team vom Tierschutzverein Regensburg u. U. e. V. 

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Coronavirus gefährlich für Tiere?

Eintrag von Tierheim am 14.03.20 um 13:41 Uhr •

 

Liebe Tierfreunde, 
zum allgegenwärtigen Thema "Coronavirus" haben wir auf der Homepage von Zooplus einen sehr guten Artikel gefunden, den wir hiermit gerne teilen:

https://www.zooplus.de/magazin/hund/hundegesundheit-pflege/coronavirus-hund?utm-source=utm_source_banner&analytics-id=1vo7yhprbsja-4cNYYnsXmUUd5KoTLRMv8M

Link für Coronavirus bei der Katze:
https://www.zooplus.de/magazin/katze/katzengesundheit-pflege/coronavirus-katze?utm-source=utm_source_banner&analytics-id=1vo7yhprbsja-4cNYYnsXmUUd5KoTLRMv8M

Coronavirus beim Hund This article is verified by a vet

Tierärztlich bestätigter Inhalt
Verfasst von Franziska Gütgemann, Tierärztin
jack russell hund coronavirus

Das Canine Coronavirus (CCoV) des Hundes ist weltweit verbreitet und betrifft insbesondere Hunde in Zwingerhaltung sowie Welpen. Vergleicht man die Coronaviren des Menschen mit denen des Hundes, verursachen erstere Atemwegsbeschwerden, während letztere vorwiegend zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Obwohl eine Coronavirus-Infektion beim Hund häufig mild verläuft, können bei immunschwachen Tieren schwere Verläufe mit starkem Durchfall und Todesfällen auftreten.

Ist Covid-19 gefährlich für meinen Hund?

13.03.20: Covid-19 wird bei Menschen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufen, welches in China seinen Ursprung hat. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) überwacht als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit die aktuelle Seuchenlage und veröffentlicht dazu die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Bislang vermuten die Forscher, dass das Coronavirus des Menschen ursprünglich durch Fledermäuse, Schuppentiere oder Schlangen auf den Menschen übertragen wurde. Vor kurzem wurde ein Fall bekanntgegeben, bei welchem die Viren auch auf der Nase und im Maul eines gesunden Hundes aus Hongkong nachgewiesen wurden. Die Experten gehen jedoch davon aus, dass die Coronaviren über den engen Körperkontakt zum erkrankten Hundebesitzer auf den Hund gelangt sind. Eine tatsächliche Infektion wird bei dem nun in Quarantäne untersuchten Hund laut aktuellen Erkenntnissen durch die Forscher daher eher ausgeschlossen. Befindet man sich selber in Quarantäne, empfiehlt es sich, eine nahestehende Person um Unterstützung bei der Pflege von Haustieren im Rahmen von Gassigängen zu bitten. Bestimmte Quarantänemaßnahmen für Hunde erkrankter Menschen sind jedoch bislang nicht vorgeschrieben.

Obwohl es also laut dem Friedrich-Löffler-Institut keine Hinweise gibt, dass Hunde an Covid-19 erkranken können, spielen andere Coronaviren dennoch eine große Rolle für die Gesundheit von Hunden:  

Übertragung, Eigenschaften und Krankheitsgeschehen des Caninen Coronavirus

Coronaviren kommen bei einer Vielzahl von Säugetieren vor, sodass neben Hunden auch Katzen (FEVC und FIPV), Schweine, Rinder oder auch wir Menschen an Coronaviren erkranken können. Bei Hunden muss allerdings nicht jede Infektion zu Erkrankungszeichen führen. Erwachsene Hunde mit einem starken Immunsystem zeigen demnach häufig keine Anzeichen, dennoch können sie immungeschwächte Hunde (z.B. Welpen) über direkten und indirekten Kontakt anstecken:

Über das Maul oder die Nase werden die Viruspartikel des Caninen Coronavirus (CCoV) aufgenommen, sodass sie anschließend über die Speiseröhre in den Magen-Darm-Trakt gelangen. Mögliche Infektionsquellen können fäkal verunreinigtes Trinkwasser, kontaminierte Gegenstände (z.B. Hundespielzeug) sowie direkter Kontakt zu infektiösem Hundekot sein. In der Schleimhaut des Magens sowie des Dünn- und Dickdarms vermehren sich die Viruspartikel und können durch entzündliche Geschehen zu teils massiven Schäden führen. Die Folge ist eine verminderte Aufnahmefähigkeit von Wasser und Nährstoffen aus dem Futterbrei, was insbesondere bei Welpen mit kleinen Energiespeichern lebensgefährlich enden kann. Die Ausscheidung der neu gebildeten Viruspartikel über den Kot kann nach Auftreten der Symptomatik bis zu zwei Wochen dauern, weshalb vor allem in dieser Zeit auf wirksame Hygienemaßnahmen geachtet werden sollte.

Coronavirus beim Hund: Welche Symptome treten auf?

Hunde reagieren je nach Zustand des Immunsystems unterschiedlich auf eine Infektion mit dem Caninen Coronavirus. So zeigen Welpen oder anderweitig erkrankte Hunde (z.B. mit Parvovirose) schwerere Verläufe als erwachsene Hunde mit einem gestärkten Immunsystem. Folgende Magen-Darm-Beschwerden können also bei an Coronaviren erkrankten Hunden auftreten:

  • Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Schwäche und Appetitlosigkeit, ggf. Fieber
  • Oftmals wässriger Durchfall mit teils blutigen oder schleimigen Beimengungen sowie Erbrechen
  • Starker Wasserverlust (Dehydratation) sowie Schwankungen im Elektrolythaushalt können Kreislaufbeschwerden und Herzrhythmusstörungen hervorrufen
  • Immunsupprimierte Hunde können an den Folgen der Infektion sterben

Ist ein Hund schon einmal am Caninen Coronavirus erkrankt, kann eine erneute Erkrankung leider nicht ausgeschlossen werden.

Wie wird das Coronavirus beim Hund diagnostiziert?

Magen-Darm-Beschwerden beim Hund können durch vielerlei Erkrankungen hervorgerufen werden. So sollte im Rahmen der Besitzerbefragung (Anamnese) und klinischen Allgemeinuntersuchung unter anderem der sonstige Gesundheitsstatus (Prüfung der Maulschleimhaut, des Wasserhaushalts, der Herz- und Atemfrequenz und die Körperinnentemperatur) sowie der Impfstatus, die Haltungs- und Fütterungsgewohnheiten und zum Beispiel die Entwurmungsprophylaxe durch einen Tierarzt überprüft werden.

Ist der Kreislauf des Hundes durch den Wasser- und Elektrolytverlust so stark beeinträchtigt, dass eine weitergehende Untersuchung unzumutbar ist, muss vorerst der Kreislauf mittels einer Flüssigkeits- und Elektrolyttherapie stabilisiert werden. Erst danach kann eine Infektion mit dem Caninen Coronavirus beim Hund mittels einer Blut- oder Kotuntersuchung bestätigt werden:

  • Der Golden Standard ist ein direkter Virusnachweis per Elektronenmikroskop oder RT-PCR (Real Time Polymerase-Kettenreaktion)
  • Seltener wird ein indirekter Virusnachweis durchgeführt, welcher die Konzentration der vom Körper gebildeten Antikörper (schützende Proteine des Immunsystems) im Blut misst

Neben diesen Tests ist es zusätzlich empfehlenswert, den Kot parasitologisch zu untersuchen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Durchfall sollte insbesondere bei Welpen nicht unterschätzt werden, da diese auf Grund ihrer geringen Energiereserven schnell in lebensgefährliche Situationen gelangen. Im Fokus der Therapie stehen daher unterstützende Maßnahmen, welche den Durchfall minimieren und den Kreislauf des Hundes stabilisieren sollen:

  • Flüssigkeits- und Elektrolyttherapie per intravenöser Infusion oder Bolus unter die Haut
  • Futterentzug (nicht länger als zwei Tage)
  • Vermeiden von bakteriellen Sekundärinfektionen: Antibiotika
  • Bekämpfung der viralen Infektion mittels Virostatika
  • Bei Untertemperatur können Hunde auf Heizkissen oder unter Heizdecken gewärmt werden (dabei Überhitzungen vermieden)
  • Nach der Therapie sollte mehrere Tage Schonkost gefüttert werden. Hierfür eignet sich zum Beispiel gekochter Reis (unparfümiert) mit gekochtem Hühnchen
  • Vermeidung von Stress

Wie ist die Prognose?

Die Prognose einer Erkrankung durch das Canine Coronavirus beim Hund ist stark abhängig vom Immunstatus. Welpen und bereits an Parvovirose oder Staupe erkrankte Hunde haben daher eine schlechtere Heilungschance als immunstarke Hunde. Wichtig ist daher eine frühzeitige Diagnose und wirksame Therapie, um den Wasser- und Elektrolytverlust möglichst gering zu halten.

Wie kann eine Infektion mit dem Coronavirus beim Hund verhindert werden?

Es ist möglich, Hunde mittels eines Impfstoffes vor einer Infektion mit dem Caninen Coronavirus (CCoV) zu schützen. Dieses ist jedoch momentan in Deutschland nicht für Hunde zugelassen, da die Wirkung des Impfstoffes unter den Spezialisten umstritten ist. Dennoch sollten nach den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) des Friedrich-Löffler-Instituts Hunde vor Infektionserkrankungen wie der Parvovirose, Staupe und Leptospirose geimpft werden. Das Ziel dieser Impfungen ist zum einen die gezielte Infektionsprophylaxe des jeweiligen Erregers und zum anderen das Vermeiden einer nachfolgenden Immunsuppression. Somit sind geimpfte Hunde indirekt vor schweren Erkrankungsverläufen durch das Canine Coronavirus geschützt.

Zusätzlich sind folgende Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Infektionserkrankungen empfehlenswert:

  • Reinigen und ggf. Desinfektion von Futter- und Kotplätzen sowie Hundespielzeugen und Oberflächen mittels virenspezifischer Desinfektionsmittel
  • Regelmäßiges Wechsel des Trinkwassers
  • infizierte Hunde sollten mindestens zwei Wochen lang unter Quarantäne gestellt werden
  • Aufsammeln und geschlossene Entsorgung von Kot
 
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Versuchstiere aus Labor gerettet

Eintrag von Tierheim am 10.03.20 um 15:32 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

10.03.2020

 

Versuchstiere aus Hamburger LPT-Labor sind gerettet

 

Tierschutzvereine des Deutschen Tierschutzbundes nehmen die Nagetiere in ihre Obhut

 

Dank des funktionierenden Netzwerks des Deutschen Tierschutzbundes konnten gestern die knapp tausend verbliebenen Ratten und Mäuse aus dem Tierversuchslabor LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology) am Standort Hamburg-Neugraben gerettet werden. Die Nager bekommen in den dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheimen – bis zu ihrer Vermittlung – eine tiergerechte Bleibe und damit die Chance auf ein Leben ohne weiteres Leid.

 

„Nachdem wir befürchtet hatten, die Tiere könnten als Lebendfutter enden, sind wir jetzt sehr erleichtert, dass sie schlussendlich doch in die Hände des Tierschutzes gekommen sind“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Der Dachverband der deutschen Tierschutzvereine und Tierheime hatte nach dem Entzug der Betriebserlaubnis des Labors deutlich gemacht, dass es absolut inakzeptabel wäre, die Nagetiere als Lebendfutter zu „entsorgen“. „Die ehemaligen Versuchstiere haben ein Leben ohne weiteres Leid verdient. Ich bin dankbar und stolz, dass sich unsere Tierschutzvereine nun dieser Aufgabe annehmen“, so Schröder.

 

Nachdem die Behörde dem LPT die Betriebserlaubnis am 14. Februar 2020 entzogen hatte, blieben dem Labor drei Wochen Zeit, um die Tiere an geeignete Dritte abzugeben. Gemeinsam mit seinen Landesverbänden bot der Deutsche Tierschutzbund dem LPT und der Behörde an, bei der Unterbringung der Nager zu unterstützen.

 

Tierschützer fahren beim LPT vor

Gestern früh um 5:30 Uhr hatten sich Vertreter von Tierschutzvereinen aus sechs Bundesländern in der Nähe des LPT getroffen, um die Formalitäten, unter anderem für die Eigentumsübergabe, zu klären. Um 6:00 Uhr fuhr eine Kolonne aus Tierhilfewagen dann geschlossen zum LPT, wo Mitarbeiter des Labors die knapp tausend Ratten und Mäuse auf die von den Tierschutzvereinen mitgebrachten und vorbereiteten Boxen verteilten. Die Tiere befinden sich nun in den vereinseigenen Tierheimen.

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