Hier möchten wir Ihnen ehemalige Tierheimbewohner vorstellen, die es nun wirklich gut getroffen haben. Wenn Sie auch ein Tier adoptiert haben, schicken Sie uns doch Fotos und vielleicht auch noch eine Geschichte:


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Hallo liebes Tierheim-Team, Curry hier. Ich dachte ich erstatte mal Bericht. Für alle die es nicht Wissen: ich bin am 31.01.2018 vom Tierheim Regensburg auf eine geheime Mission geschickt worden. Mein Auftrag: ein bisschen Ordnung und Struktur in das Lotterleben dieser Kinderkrankenschwester/Studenten zu bringen... kein leichtes Spiel, diese jungen Leute heutzutage. Aber von Anfang an: Nach einem kurzen Kennenlernen und einem „Balkon-Sicherheitscheck“ sind Johanna, Lea und Tim mit einer Transportbox bewaffnet im Tierheim angekommen, haben alles vertragliche geklärt, mich eingepackt und in mein neues Zuhause gebracht. Dort angekommen waren die ersten Worte: „So Omi, erstmal ab ins Katzenklo damit du weißt wo du hin musst.“ Frechheit eine Katzendame im besten Alter „Omi“ zu nennen und dann auch noch ins Klo zu setzen. Somit stand mein zweiter Auftrag auch schon fest: Ich bin vieles aber sicher noch keine alte Oma! Und genau das beweise ich den dreien tagtäglich. Ich finde ich mache meine Aufgabe bisher ganz gut. Das Katzenstreu verteile ich trotz Deckel und Klappe in der ganzen Wohnung, sodass mehrmals täglich gekehrt und regelmäßig gestaubsaugt wird. Aufgestanden wird ab sofort nicht mehr nach 8 Uhr, anderenfalls wird so viel Lärm gemacht, dass an ausschlafen nicht mehr zu denken ist. Und was diese Studenten als arbeiten bezeichnen ist wirklich fraglich, sitzen vor einem Laptop und hämmern stur auf der Tastatur rum oder lesen Bücher oder Skripte. Meistens setzte ich mich einfach auf die Tastatur, die Blätter oder renne mit meinem Kopf solange gegen das Buch bis ich die gewünschte Aufmerksamkeit bekomme, meistens mit Erfolg. Wenigstens bin ich jetzt meinen Spitznamen „Omi“ los, der neue ist aber auch nicht viel besser... „Stier“ nennen die mich jetzt! Alles was irgendwie in der Wohnung rumliegt (Stifte, Papier, Fahrradlichter, Haargummis, usw.) und meiner Meinung nach nicht aufgeräumt ist wird kurzerhand solange als Spielzeug umfunktioniert bis es ordentlich verstaut wird. Natürlich macht so viel Arbeit auch müde und als würde ich schon mein ganzes Leben hier wohnen, schlafe ich natürlich seit der ersten Nacht mit im Bett! Immer abwechselnd damit sich keiner benachteiligt fühlt. Und ich weiß ziemlich genau, trotz des ganzen „Blödsinns“ den ich anstelle, sind meine neuen Dosenöffner bis über beide Ohren in mich verliebt und freuen sich heimlich über meine „charakterlichen Mängel“ wie es im Schutzvertrag so schön heißt! Liebe Grüße, Curry :)

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