Silvester mit Haustieren gut überstehen

Eintrag von Tierheim am 24.12.17 um 8:41 Uhr •

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Silvester mit Haustieren gut überstehen

Lautes Feuerwerk, explodierende Knaller, zischende Böller – das alles sorgt an Silvester bei unseren Haustieren für Angst und Panik. Auch schon ab dem Verkaufsstart der Silvesterknaller am 28. Dezember sowie nach der Jahreswende muss man mit plötzlichem lauten Knallen rechnen. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten.

 

Wichtig ist, Katzen und Hunden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, damit sie sich sicher fühlen können. Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollladen dämpfen die Geräusche zusätzlich ab. Außerdem ist die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson sehr wichtig, wenn diese beim Haustier bleibt und ihm durch einen souveränen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Tiere ablenken. Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen. Auch sollte man das Gehege unbedingt gegen hereinfallende Feuerwerkskörper absichern.

 

Kennzeichnung ist wichtig

Hundehalter sollten beim Spaziergang am 31. Dezember – und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach - ihre Vierbeiner nicht von der Leine lassen und in möglichst abgelegenen Gegenden Gassi gehen. Katzen mit Freigang sollte man am besten den ganzen Tag im Haus behalten. Da sowohl Hunde als auch Katzen immer wieder entlaufen, wenn sie sich vor Knallern erschrecken, sollten sie unbedingt gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registriert sein, damit sie im Fall der Fälle schnell zu ihrem Besitzer zurückgebracht werden können.

 

Stress für Wild- und Weidetiere

Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung zu zünden, sollte tabu sein. Denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern auf der Weide, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

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Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Eintrag von Tierheim am 01.12.17 um 14:25 Uhr •

Pressemeldung

01.12.2017

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Obwohl ein Hundewelpe oder ein Kätzchen häufig ganz oben auf dem Wunschzettel stehen, warnt der Deutsche Tierschutzbund zu Weihnachten vor dem Verschenken von Tieren. Ist die Aufnahme eines Tieres nicht gut durchdacht, führt die Konfrontation des Halters mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres häufig dazu, dass die Tiere im Tierheim landen. Die Tierschützer empfehlen daher, sich immer gründlich und vor allem gemeinsam auf ein mögliches neues Familienmitglied vorzubereiten.

 „Als Überraschungsgeschenk sind Tiere völlig ungeeignet“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Wenn man merkt, dass Tier und neuer Besitzer doch nicht so gut harmonieren, dass das Tier mehr Geld kostet oder mehr Arbeit macht, als gedacht, kann man es nicht einfach wieder umtauschen wie einen Pullover oder ein Spielzeug.“ Die Tierschützerin empfiehlt daher, sich im Vorfeld ausführlich zu informieren und sich ein Tier ganz bewusst und in Absprache mit allen Beteiligten zuzulegen. Ein erster Gang lohnt sich dann immer ins Tierheim. Dort warten Tiere jeder Art und jeden Alters auf ein neues Zuhause. Das Know-how und die Erfahrung der Tierpfleger mit ihren Schützlingen können zudem helfen, das passende Tier zu finden.

 Auch wenn die Entscheidung gut überlegt ist, ist Weihnachten mit all dem Trubel nicht der ideale Zeitpunkt für den Einzug eines tierischen Mitbewohners. Wer zu Weihnachten trotzdem etwas „tierisches" verschenken möchte, kann zu guter Ratgeberlektüre über artgerechte Tierhaltung oder zu geeignetem Heimtierzubehör greifen.

 Endstation Tierheim

Nach den Feiertagen oder im Laufe des neuen Jahres werden viele unüberlegt verschenkte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Spontane Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder einfach die bis dahin unbekannten Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Tiere lassen die Freude über das neue Familienmitglied oft schnell vergehen. Oft bemerken Eltern auch erst zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – an ihnen hängen bleibt. „Selbst wenn ein Kind hoch und heilig verspricht, sich um das Tier zu kümmern, muss man als Elternteil immer darauf gefasst sein, einzuspringen. Ein Kind kann und darf nie alleine die Verantwortung für ein Haustier tragen“, sagt Furler-Mihali.

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Komm´ in unser Team! Stellenangebot

Eintrag von Tierheim am 27.11.17 um 14:57 Uhr •

Tierpfleger/in oder Tiermedizinische/r Fachangestellte/r gesucht

Wir suchen ab sofort Tierpfleger/in oder Tiermedizinische/r Fachangestelle. Berufserfahrung und Kenntnis der Arbeitsabläufe in einem Tierheim sind von Vorteil.

Zur Ihren Aufgaben zählen die Pflege, Betreuung und Versorgung von Hunden, Katzen, Kleintieren und Vögeln, ebenso wie die Reinigung der Tierunterkünfte und medizinische Vesorgung der Tiere nach Anweisung unseres Tierarztes. Beratung von Interessenten und Tiervermittlung gehören ebenso zu Ihrem Aufgabengebiet wie Verwaltungsaufgaben.

Sie sollten belastbar und flexibel sein und eigenverantwortlich arbeiten können. Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, gute kommunikative Fähigkeiten und ein freundliches Auftreten sollten zu Ihren Stärken zählen.

Die Bereitschaft zu Wochenend.- und Feiertagsdiensten und ein Führerschein sollten vorhanden sein.

 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an: info@tierschutzverein-regensburg.de

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Pressemelden wg. Tiertransporte

Eintrag von Tierheim am 23.11.17 um 8:47 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

22.11.2017

Reaktion auf den ZDF „37 Grad“-Beitrag - Qualvolle Tiertransporte und Schlachtung in EU-Drittländern

Bei ihrem Weg aus der EU in Drittländer sind Tiere qualvoll lange und oft unter tierschutzwidrigen Bedingungen unterwegs.
Bei der Verladung, dem Transport und schließlich der Schlachtung erleiden sie extreme Qualen.
Das zeigen neue erschreckende Bilder, die das ZDF gestern in einem „37 Grad“-Beitrag zeigte.
Tierschutzstandards in den Drittländern liegen, falls sie überhaupt existieren, hinter denen der EU zurück.
Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher die Bundesregierung und alle EU-Staaten auf, sich des Problems anzunehmen.
Der Verband selbst hatte bereits mehrfach in den letzten Jahren durch Recherchen das Leid von Rindern, Schafen,
aber auch Pferden und anderen Tieren in Transporten dokumentiert.

„Innerhalb Deutschlands und den Innengrenzen Europas ist das Leid auf dem Asphalt und in Schlachthöfen schon massiv.
Jenseits der EU-Außengrenzen werden die Tiere oft zu extremsten Bedingungen transportiert und geschlachtet. Das ist unethisch
und grausam“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes „Die derzeit geschäftsführende Bundesregierung
muss ihren ganzen Einfluss auf EU-Ebene einsetzen, damit diese bisher offenbar politisch geduldete Tierqual ein Ende hat.“
Obwohl es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt, dass EU-Recht und damit Tierschutzvorgaben bis zum Bestimmungsort
der Tiere einzuhalten sind, wird dies in der Praxis nicht umgesetzt. Die Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind dagegen
oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. „Es darf nicht sein, dass sich die EU-Länder immer nur bis zu ihrer eigenen Grenze
für den Schutz der transportierten Tiere zuständig fühlen. Hier sind alle Mitgliedstaaten in der Verantwortung zu gewährleisten,
dass die Tiere sicher am Zielort ankommen“, so Schröder.

Export aus wirtschaftlichen Gründen

Die Gründe für den Export lebender Tiere in Drittländer sind rein wirtschaftlich. So sind Milchkühe oft sehr stark auf eine möglichst
hohe Milchleistung gezüchtet. Ihre weiblichen Nachkommen werden als Milchkühe genutzt, die männlichen Kälber haben dagegen
kaum wirtschaftlichen Wert, da sie keine Milch geben können und auch kaum Fleisch ansetzen. Besonders diese Tiere werden – oft über
mehrere Zwischenstationen – exportiert. „Ich setze darauf, dass deutsche Landwirte ihren Tieren unnötiges Leid ersparen möchten.
Wirtschaftliche Gründe dürfen sie nicht dazu zwingen, ihre Tiere in ein ungewisses Schicksal zu schicken“, sagt Schröder und betont,
dass es um System- und Strukturfragen geht, die dringend angegangen werden müssen. Langfristig müssen aus Sicht der Tierschützer
die Rückkehr zu Zweinutzungsrassen und regionalen Strukturen bzw. der Transport von Fleisch anstelle lebender Tiere die Lösung sein.

 Mehr Informationen zum Hintergrund finden Sie online unter: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte.

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Ein voller Erfolg - Tierheim-Weihnachtsflohmarkt

Eintrag von Tierheim am 21.11.17 um 8:48 Uhr •

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Ein voller Erfolg war der diesjährige Weihnachtsflohmarkt im Tierheim Regensburg am vergangenen Samstag. Viele Tierfreunde fanden den Weg zu uns, um sich das reichhaltige Angebot an weihnachtlichen Dekosachen, Büchern u. v. m. anzusehen.

Zum Wohle unserer Tiere blieb es nicht nur beim Ansehen, sondern auch der Umsatz stimmte. Das freute unsere ehrenamtlichen Verkäufer besonders, hatte sich doch die viele Mühe dadurch mehr als gelohnt. 

Wer zu diesem Termin keine Zeit hatte, kann gerne noch bei uns vorbei schauen. Es sind noch viele schöne Artikel übrig. Wir freuen uns auf Besuch.

Ihre Ansprechpartnerin für Flohmarktartikel im Tierheim: Frau Ingrid Stuber, Telefon: 0941/85271.
 
 
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Pressemeldung 08.11.2017 - World Dog Show in Leipzig (8.-12.11.2017):

Eintrag von Tierheim am 09.11.17 um 0:00 Uhr •

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Hunde mit Qualzuchtmerkmalen oft weit verbreitet

Die heute beginnende World Dog Show in Leipzig zeigt bei Rassehundewettbewerben über 31.000 Hunde aus 280 Rassen und 73 Ländern. Der Deutsche Tierschutzbund macht zu diesem Anlass auf das Thema der Qualzuchten aufmerksam, die häufig unter Rassetieren zu finden sind.

„Solche Wettbewerbe richten ihr Hauptaugenmerk häufig auf das Aussehen und weniger auf die Gesundheit und Zuchttauglichkeit des Tieres“, sagt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Oft belegen Hunde mit sehr auffälligen Qualzuchtmerkmalen die ersten Plätze, weil Richter für das Thema nicht genügend sensibilisiert sind oder das Aussehen der Tiere den gewünschten Rassestandards entspricht.“ Ein weiteres Problem sieht Furler-Mihali darin, dass die Hunde, die in ihrer Kategorie die vorderen Ränge belegen, als Zuchttiere voraussichtlich sehr gefragt sind. Handelt es sich bei ihnen jedoch um Tiere mit extremen Merkmalen von Qualzucht, verbreitet sich diese Ausprägung weiter in der Rasse.

Schmerzen und Leiden werden in Kauf genommen

Bei Tieren mit Qualzuchtmerkmalen werden durch die Zucht bestimmte Merkmale geduldet oder gefördert, die gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Ein klassisches Beispiel ist die Rund- und Kurzköpfigkeit, wie man sie bei Mops oder französischer Bulldogge findet. In der Folge leiden die Tiere meist unter Atemnot und neigen zu Augenkrankheiten und weiteren gesundheitlichen Problemen. Wenn die Zucht zu anhaltenden Schmerzen, Leiden oder Schäden führt, ist sie laut Tierschutzgesetz eigentlich verboten. Die gesetzliche Formulierung ist jedoch schwammig und Rassestandards sind größtenteils immer noch so konzipiert, dass die Zuchtziele mit einer Qualzüchtung verbunden und als „normal“ anerkannt sind. Viele Behörden sind daher damit überfordert, Qualzuchten zu erkennen und dagegen vorzugehen. Vor dem Hintergrund dieser Probleme fordert der Deutsche Tierschutzbund eine rechtlich verbindliche Verordnung, die klar definiert, was als Qualzucht gilt. Der Verband begrüßt, dass die Tierschutzbeauftragten der Bundesländer beschlossen hatten, dass mindestens einer der Landesbeauftragten die Welthundeausstellung in Leipzig im Hinblick auf die Qualzuchtdiskussion besuchen wird.

Mehr Informationen finden Sie online unter www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/qualzucht-bei-heimtieren.

Bildmaterial Bildunterschrift: Kurzköpfige Hunde wie etwa der Mops leiden meist unter Atemnot und Augenproblemen. Copyright: M. Schicht


Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
 
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