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Die nahende Bundestagswahl steht im Fokus der heute erscheinenden Ausgabe von DU UND DAS TIER. Der Deutsche Tierschutzbund hat die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien mit seinen Forderungen konfrontiert und macht in seinem Mitgliedermagazin den „Tierschutz-Check“ zur Wahl. Zudem informiert DU UND DAS TIER über die Jagd auf Wildtiere und erklärt, warum Greyhounds in Wettkämpfen sprichwörtlich um ihr Leben rennen. Die Redaktion hat außerdem Milchkuh-Betriebe besucht, die nach den Kriterien des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ arbeiten.
 
Die kommende Bundestagswahl wird zur Tierschutzwahl – denn sie legt den Grundstein für den politischen Tierschutz der nächsten vier Jahre. In der aktuellen Legislaturperiode ist die Bundesregierung im Bereich Tierschutz weit hinter ihren Möglichkeiten und Vorhaben zurückgeblieben. Die Bedingungen für Tiere in der Landwirtschaft haben sich nicht erheblich verbessert, der Handel mit exotischen Tieren wurde nicht wie versprochen bundeseinheitlich geregelt und die Tierheime sind nach wie vor unterfinanziert und überfüllt. DU UND DAS TIER nimmt in seiner aktuellen Ausgabe die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien genauer unter die Lupe und konfrontiert sie mit den Tierschutz-Forderungen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Jedes Jahr werden in Deutschland rund fünf Millionen Wildtiere bei der Jagd getötet. Bei der Fangjagd etwa, werden die Tiere in den Fallen oft schwer verletzt und sterben qualvoll. DU UND DAS TIER erklärt, was hinter den Argumenten der Jägerschaft steckt und macht deutlich, warum das Bundesjagdgesetz nicht mehr zeitgemäß ist.
 
Greyhounds sind athletisch, sanftmütig und intelligent. Dass sie zudem zu den schnellsten Tieren der Erde zählen, wird ihnen zum Verhängnis. Windhund-Rennen enden für die Hunde oft mit Verletzungen und Knochenbrüchen. Sind die Greyhounds nicht schnell genug sind, steht ihnen meist der Tod bevor. DU UND DAS TIER schaut hinter die Kulissen und informiert, wie Tierfreunde helfen können.
 
Mit dem Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ arbeitet der Deutsche Tierschutzbund aktiv daran, die Haltungsbedingungen von Tieren in der Landwirtschaft zu verbessern. Die Redaktion von DU UND DAS TIER hat drei Betriebe besucht, deren Milchkuhhaltung mit dem Tierschutzlabel zertifiziert ist. In einer Fotostrecke zeigt das Magazin, was das Label für die Kühe, die Landwirte und für die Verbraucher bedeutet.
 
In weiteren Artikeln erklärt DU UND DAS TIER, warum Nacktmulle in Tierversuchen sinnlos leiden müssen und gibt Tipps, wie man den Garten winterfit macht, sodass auch die Tiere etwas davon haben.
 
Hinweis an die Redaktionen:
Journalisten, die das Magazin DU UND DAS TIER regelmäßig beziehen möchten, wenden sich bitte an die Pressestelle: presse@tierschutzbund.de oder 0228-60496-24. Mehr Informationen finden Sie im Netz unter www.duunddastier.de.
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Aktuelles Cover von DU UND DAS TIER, dem Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 

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Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
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Pressemeldung 29.08.2017 - Aktionswoche „Check meinen Chip“

Eintrag von Tierheim am 01.09.17 um 0:00 Uhr •

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Vom 11. bis 15. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes erstmals die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip bzw. Transponder unverwechselbar gemacht werden. Mit der Chipnummer kann der Halter sie anschließend kostenfrei im Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registrieren (www.registrier-dein-tier.de). „Check meinen Chip“ findet künftig immer in der zweiten Septemberwoche statt.
 
„Nur wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden - umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters beim Deutschen Tierschutzbund. Zum Ändern der Daten erreichen Tierhalter das Haustierregister unter der Telefonnummer 0228-6049635 oder per E-Mail an info@registrierdeintier.de. Ob das Tier überhaupt schon registriert ist, können Halter über die Mikrochip-Nummer-Abfrage auf der Website www.registrier-dein-tier.de prüfen und die Anmeldung gegebenenfalls online kostenfrei nachholen.
 
Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung
Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt oder vom Halter selbst beim Haustierregister registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben.
 
Entlastung für Tierheime
Für entlaufene oder entflogene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, ist das Tierheim eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nehmen die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime rund 300.000 neue Tiere auf, ein Großteil davon Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung im Haustierregister bedeutet daher auch eine Entlastung für die Tierheime.
  
Bildmaterial Bildunterschrift: Katze wird gechipt Copyright: Volker Dornberger 

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Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto „Eine Mehrheit für den Tierschutz - Bundestagswahl ist Tierschutzwahl“. Der Verband betont, dass von der Bundestagswahl, die kurz vor dem Welttierschutztag ansteht, neue Impulse für mehr Tierschutz ausgehen müssen. Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere.
 
„Obwohl der Tierschutz längst kein politisches Nischenthema mehr ist, ist in den letzten vier Jahren zu wenig passiert, Versprechen aus dem Koalitionsvertrag wurden nicht umgesetzt. Das Leitmotto werden wir in den kommenden Wochen bis zur Wahl nutzen, um klarzustellen, dass die Wahlen auch Richtungsentscheidungen in der Tierschutzpolitik sind und dass Verbesserungen im Tierschutz gesellschaftlich gewünscht sind“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Stehen die neuen politischen Entscheidungsträger fest, werden wir klar machen, dass Lippenbekenntnisse zum Tierschutz allein nicht reichen. Wir fordern Taten statt wolkiger Absichtserklärungen.“
 
Forderungen an die Politik
Der Deutsche Tierschutzbund ist parteipolitisch neutral, aber tierschutzpolitisch konsequent. Mit Blick auf das Staatsziel Tierschutz gehören ein bundesweites Verbandsklagerecht und die grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes zu den zentralen Forderungen des Verbandes. Ebenso drängt der Deutsche Tierschutzbund auf eine Stärkung des karitativen Tierschutzes vor Ort, um die Finanzierung der Tierheime für die Zukunft sicherzustellen. Zum Ausstieg aus Tierversuchen muss die Politik eine konkrete Strategie erstellen und erarbeiten. Weiter fordert der Verband eine Nutztierstrategie, die unter anderem ein staatliches Tierschutzlabel einschließt und die Förderpolitik auf den Tierschutz ausrichtet. Nicht zuletzt gehört ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen zu den Kernforderungen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Hinweis an die Redaktionen: Alle Informationen zur aktuellen Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl“ finden Sie unter: www.tierschutzbund.de/bundestagswahl
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Mit zwei Kampagnenplakaten macht der Deutsche Tierschutzbund Wählerinnen und Wähler darauf aufmerksam, dass sie mit ihrer Wahlentscheidung auch den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren legen. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 

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Pressemeldung 07.08.2017 - Internationaler Tag der Katze

Eintrag von Tierheim am 07.08.17 um 0:00 Uhr •

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Deutscher Tierschutzbund fordert mehr Katzenschutz
 
Anlässlich des Internationalen Tages der Katze (08.08.) erinnert der Deutsche Tierschutzbund an das Leid der rund zwei Millionen Katzen, die allein in Deutschland auf der Straße leben. Unterernährt, krank und verletzt, führen die meisten Tiere täglich einen Kampf ums Überleben. Jede einzelne dieser Straßenkatzen stammt ursprünglich von einer unkastrierten Hauskatze mit Freigang ab. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und darüber hinaus zur Identifizierung kennzeichnen und registrieren zu lassen. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne Zuhause langfristig reduziert werden. Gleichzeitig nimmt der Verband die Politik in die Pflicht und fordert eine bundesweite Katzenschutzverordnung, um das Leid der Katzen zu beenden. Im Rahmen der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ unterstützten 100.000 Menschen diese Forderung mit ihrer Stimme.
 
„Wir können die dramatisch hohe Zahl der frei lebenden Katzen nur reduzieren, wenn Katzenbesitzer handeln und ihr Tier – egal ob Katze oder Kater – kastrieren lassen“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Wir brauchen dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Nur so können auch unsere Tierheime langfristig entlastet werden.“
 
Tierheime springen ein
Da frei lebende Katzen von Hauskatzen abstammen, sind sie als domestizierte Tiere nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen alleine zu versorgen. Die Unterbringung und Versorgung von Jungkatzen aus Straßenkatzengruppen oder von Privathaltern stellt die Tierheime Jahr für Jahr vor eine große Herausforderung. Frei lebende Katzen sind nicht auf den Menschen sozialisiert und können deshalb häufig nicht ohne Stress und Leid in Menschenobhut vermittelt werden. Die einzige sinnvolle Lösung zur Eindämmung der weiteren Vermehrung der frei lebenden Katzen ist die Kastration der fortpflanzungsfähigen Tiere. Dies wird von Tierschutzvereinen in aufwendigen, durch Spenden finanzierten Kastrationsaktionen durchgeführt. Die Katzen werden im Rahmen der Kastration zusätzlich gekennzeichnet und registriert und anschließend schnellstmöglich wieder in ihr angestammtes Revier entlassen. Danach werden die Tiere weiterhin an kontrollierten Futterstellen versorgt.
 
Mehr Informationen zur Kampagne: www.tierschutzbund.de/Katzenschutz
 
Bildmaterial: 
Bildunterschrift: Der Deutsche Tierschutzbund macht mit seiner Kampagne auf das Leid der Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam.

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Invasive Arten in Deutschland offiziell zum Töten freigegeben

Eintrag von Tierheim am 06.08.17 um 0:00 Uhr •

 

Nach dem Deutschen Bundestag hat am 31. März 2017 auch der Bundesrat die Vorlage zur Änderung des Naturschutzgesetzes sowie des Jagdgesetzes durchgewunken und damit die EU-Verordnung 1143/2014 in Deutschland offiziell umgesetzt. Bei der Verordnung handelt es sich um ein Management­-Konzept aus Brüssel, das die Ausbreitung invasiver Tier- und Pflanzenarten eindämmen soll.

Während der Deutsche Tierschutzbund und der Landesverband Bayern e.V. das Vorhaben, invasive Arten besser kontrollieren zu wollen, grundsätzlich begrüßt, lehnt er die nun eingeführten Managementmaßnahmen vehement ab. Diese schließen neben Import- und Haltungsverboten nämlich auch töd­liche Maßnahmen ausdrücklich mit ein. Zudem dürfen die gelisteten Arten künftig auch in Zoos, Tierheimen und Auffangstationen nicht mehr gehalten werden.

Bestehende Bestände müssen innerhalb von 24 Monaten abvermittelt oder eingeschläfert werden.

Der Deutsche Tierschutzbund als auch der Landesverband Bayern e.V. wird dieser Aufforderung ausdrücklich nicht nachkommen, da das grundlose Töten von Tieren einen Verstoß gegen § 1 Tierschutzgesetz (vernünftiger Grund) darstellt und zudem den Vereinssatzungen unseres Dachverbandes und der Tierschutzvereine widerspricht.

Sollten Tötungsanordnungen erlassen werden, wird der Landesverband sich diesen widersetzen und sich den Rechtsweg Vorbehalten.

Der Tierschutzverein Regensburg u.U.e.V. schließt sich der Stellungnahme des DTSchB und des LV Bayern e.V.an.
 
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Hamster Freunde gesucht!!!

Eintrag von Tierheim am 05.08.17 um 8:26 Uhr •

Liebe Hamster-Freunde,
wir bekommen in Kürze mehrere Hamster, die ein schönes Zuhause suchen. Bei Interesse bitte bei uns im Büro melden, Tel. 0941/85271 DANKE!

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