Ostereier aus artgerechter Haltung

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:42 Uhr •

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Pressemeldung 

14.03.2018 

Ostern: Deutscher Tierschutzbund rät zu Eiern aus artgerechter Haltung oder veganen Alternativen 

  • Keine Kennzeichnung für Käfigeier in verarbeiteten Produkten
  • Bunte Ostereier mittlerweile meist aus Bodenhaltung

 

Wer an Ostern den Tierschutz mit im Blick hat, sollte beim Kauf der Ostereier auf Eier aus artgerechter Haltung zurückgreifen. Dazu rät  der Deutsche Tierschutzbund. Vorsicht ist bei bereits gefärbten oder verarbeiteten Eiern geboten, denn dort besteht keine Kennzeichnungspflicht. Für den Verbraucher ist also nicht ersichtlich, aus welcher Tierhaltung die Eier stammen. Kennzeichnen Hersteller oder Supermärkte Produkte oder gefärbte Eier nicht freiwillig, besteht Gefahr, dass sie von Hühnern stammen, die in Käfigen leben.

 

„Vielen Verbrauchern ist nicht bekannt, dass es in Deutschland noch immer Eier aus Käfighaltung gibt – wenn auch nur in verarbeiteten Produkten, etwa in Eierlikör, Nudeln, Gebäck oder Fertigprodukten“, sagt Dr. Esther Müller, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft beim Deutschen Tierschutzbund. Auch bei gekochten, bunt gefärbten Ostereiern ist die Angabe der Haltungsform, anders als bei frischen Schaleneiern, nicht verpflichtend. Dennoch haben viele Handelsunternehmen mittlerweile auf den Druck der Tierschützer und auf den Wunsch vieler Verbraucher reagiert: Wenn man sich in Supermärkten umsieht, machen viele freiwillig eine Angabe zur Haltungsform. Der Großteil der bunten Eier stammt heute aus Bodenhaltung. Dennoch: Steht nichts Gegenteiliges auf den Verpackungen, so handelt es sich meist um Käfigeier. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher eine verpflichtende Kennzeichnung mit den Ziffern 0 bis 3, analog zu den frischen Eiern. „Bis dahin appellieren wir, auf nicht gekennzeichnete Produkte zu verzichten und Eier aus artgerechterer Haltung, etwa Bio-Eier oder Eier mit dem Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ zu kaufen und selbst zu färben“, sagt Müller. „Wer den direktesten Weg zu mehr Tierschutz wählt, entscheidet sich bei den Osterleckereien aber am besten für vegane Alternativen.“

 

Hennen leiden in Kleingruppen-Käfigen

Dreieinhalb Millionen Legehennen in Deutschland leben nach wie vor in sogenannten Kleingruppen-Käfigen. Neun Prozent der in Deutschland produzierten Eier stammen aus dieser Haltungsform, hinzu kommen importierte Käfigeier aus dem Ausland. Die Tiere haben dort nur etwas mehr Platz als eine DIN-A4-Seite. In der drangvollen Enge können sich die Hennen kaum bewegen. Zwar sind die Kleingruppen-Käfige mit Sitzstangen, einer Art Nest und einem kleinen Platz zum Sandbaden und Scharren ausgestattet. Diese Einrichtungen können die Tiere aufgrund des Platzmangels aber gar nicht nutzen. Damit treten die gleichen Probleme wie in den mittlerweile verbotenen Käfigbatterien auf – die Hennen leiden an Stress, Verhaltensstörungen sowie Verletzungen. Erst ab 2025, mit Ausnahmen erst ab 2028, ist die Haltung in Kleingruppen-Käfigen gesetzlich verboten.

 

 

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70.000 Unterschriften gegen Tierversuche

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:11 Uhr •

TASSO-Newsletter

 

Bundestagsabgeordneter nimmt mehr als 70.000 Unterschriften gegen grausamste Tierversuche entgegen

 

Endlich war es soweit: Wir wurden gehört! Die drei Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO durften am vergangenen Donnerstag in Berlin 71.749 Unterschriften gegen besonders grausame Tierversuche an ein Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages überreichen. „MdB Udo Schiefner von der SPD hat sich mit uns getroffen, die Unterschriften entgegengenommen und sich Zeit für unser Anliegen genommen“, freut sich Dr. Cristeta Brause, Expertin für das Thema Tierversuche bei TASSO. „Nach der Unterschriftenübergabe haben wir ein sehr konstruktives Gespräch geführt, bei dem wir Herrn Schiefner noch einmal unsere durch Rechtsgutachten gestützte Forderung nach einem nationalen Verbot schwerstbelastender Tierversuche darlegen konnten“, führt sie weiter aus. MdB Udo Schiefner zeigte Interesse an den Ausführungen der drei Vereine und sprach sich ebenfalls dafür aus, dass Deutschland schon aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz die rechtlichen Möglichkeiten der EU-Tierversuchsrichtlinie im Sinne der Tiere voll ausschöpfen sollte.

Wie es genau weitergehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir hoffen nun, mit dieser Unterschriftenübergabe unserem nächsten Ziel, vom Petitionsausschuss des Bundestages angehört zu werden, näher gekommen zu sein“,sagt Dr. Cristeta Brause.

In jedem Fall wird es weitergehen. Die drei Vereine werden weiter gemeinsam dagegen kämpfen, dass in Deutschland noch immer die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt sind, obwohl die Europäische Union eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ vorsieht, die in Tierversuchen nicht überschritten werden darf. Deutschland beruft sich allerdings auf eine Ausnahmemöglichkeit in der EU-Richtlinie. Und so müssen in deutschen Laboren zum Beispiel Ratten in einem glattwandigen Gefäß schwimmen, bis sie verzweifelt aufgeben, oder sie werden mit Elektroschocks traktiert. Beides vorgeblich, um Depressionen zu simulieren. Versuche, die die EU unter dem Schweregrad „schwer“ listet, wie Tod durch Bestrahlung, Vergiftung oder Krebs, finden nach wie vor statt. Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge fielen 2016 Versuche an etwa 115.000 Tieren – das sind 5,2 % der insgesamt 2,8 Millionen Tiere – in diese Kategorie.

Noch weit mehr Bürger als die fast 72.000, die aktuell ihre Unterschrift gegen diese grausamen Versuche abgegeben haben, unterstützen die Forderung der Vereine: Eine parallel laufende Online-Petition zählt bereits mehr als 132.000 Mitzeichner. Darüber hinaus sprechen sich einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge 71 % der befragten Bevölkerung für ein gesetzliches Verbot der schlimmsten Tierversuche aus. „Höchste Zeit also, dass in unserem Land, in dem der Tierschutz Verfassungsrang hat, auch die Rechtsgrundlagen für Tierversuche entsprechend angepasst werden“, findet Dr. Cristeta Brause.

Mehr Informationen rund um die besonders grausamen Tierversuche finden Sie auf der Aktionsseite des Bündnisses. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Online-Petition zu unterzeichnen. Diese Stimmen sollen in Zukunft noch an anderer Stelle eingereicht werden.

Einen Bericht auf der Homepage von MdB Udo Schiefner finden Sie hier.

 

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"Animal-Hoarding" - im März schon fünf Fälle

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:10 Uhr •

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Pressemeldung 

23.03.2018 

Schon fünf Animal Hoarding-Fälle im März – Tierheime stehen unter enormer Belastung 

Mehr als 350 Tiere - Vögel, Katzen, Hunde und Schlangen: Fünf Fälle von Animal Hoarding sind innerhalb der letzten zwei Wochen bekannt geworden und beschäftigen derzeit Tierheime bundesweit. Der Deutsche Tierschutzbund weist dabei auf die enorme finanzielle, personelle und emotionale Belastung für die Tierheime hin. Gleichzeitig fordert der Verband eine intensivere Auseinandersetzung mit der Krankheit Animal Hoarding, um den Betroffenen zu helfen und langfristig eine Besserung zu erzielen.

 

150 Vögel in Augsburg, 40 Katzen in Pforzheim, 79 Hunde in Gießen und weitere 35 Hunde sowie 48 Schlangen in Jena, wobei von letzteren nur noch 25 am Leben waren. Animal Hoarding ist ein bundesweites Phänomen, welches mit großem Tierleid einhergeht. „Es beginnt nicht mit einem Paukenschlag, sondern es handelt sich um einen schleichenden Prozess, der zu einer immer stärkeren Verwahrlosung der Tiere führt – bis hin zu schwer kranken, verhaltensauffälligen und im schlimmsten Fall sogar toten Tieren“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

 

Die Behörden beschlagnahmen die Tiere, aber es sind die Tierheime und ihre Mitarbeiter, die diese aufnehmen und tierärztlich versorgen. Dabei stoßen sie häufig an ihre finanziellen, personellen und psychischen Grenzen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert neben einem finanziellen Topf, der die entstehenden Kosten der Tierheime decken soll, auch ein Zentralregister für Animal Hoarder. Denn nicht selten erhält der Betroffene zwar ein spezifisches Tierhalteverbot im regionalen Zuständigkeitsbereich einer Behörde, ein Umzug oder das Halten einer anderen Tierart machen das Verbot allerdings hinfällig. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist es wichtig, im Verdachtsfall nicht wegzuschauen, sondern frühzeitig Polizei oder Veterinäramt einzuschalten. Der Verband hat deswegen auch eine Checkliste entwickelt, um mögliche Animal Hoarding-Fälle früh zu identifizieren.

 

Was ist Animal Hoarding?

Animal Hoarding beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in großer Zahl halten, aber mit der Pflege und Unterbringung der Tiere mehr und mehr überfordert sind. Es fehlt an Futter, Wasser, Hygiene, Pflege und tierärztlicher Betreuung. Animal Hoarding ist allerdings noch wenig erforscht, weshalb langfristige Hilfen für die Betroffenen schwierig zu leisten sind. Der Deutsche Tierschutzbund hat schon früh angefangen, das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten, etwa in Form von interdisziplinären Workshops für Behördenvertreter, Juristen, Tierärzte und Tierschützer. Die Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes wertet zudem Fälle in Deutschland aus, um das Phänomen besser zu erfassen und auf die Dringlichkeit für ein Handeln deutlich zu machen.

 

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Oster-Wunschzettel bei Zoo&Co

Eintrag von Tierheim am 13.03.18 um 16:09 Uhr •

Ostern rückt immer näher und auch dieses Jahr unterstützt die Zoo & Co. Filiale in Regensburg (Abensstr. 3, Nähe DEZ) das Tierheim Regensburg. 

An einem hübschen Oster-Strauch hängen Wunschzettel, mit welchen ganz gezielt Wünsche des Tierheims (bzw. deren Bewohner) erfüllt werden können. 

Wir danken von Herzen für diese tolle Idee und hoffen, dass sich viele Tierfreunde an der Aktion beteiligen. 

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Tiere im Winter: Tipps für die Kälte

Eintrag von Tierheim am 28.02.18 um 9:27 Uhr •

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27.02.2018 

Tiere im Winter: Tipps für die Kälte 

Bei den aktuell eisigen Temperaturen brauchen auch unsere Haustiere Schutz vor der Kälte. Obwohl die meisten niedrige Temperaturen besser vertragen, als es die Besitzer denken, können Tierfreunde Vorkehrungen treffen, damit ihre Tiere gut über die kalten Wintertage kommen. Bei Wildtieren ist die Sorge unbegründet – diese kommen in der Regel gut mit der Kälte zurecht.

 

„Hunde und Katzen sind durch ihr wärmendes Fell gut vor der Kälte geschützt“, sagt Lea Schmitz, Pressesprecherin beim Deutschen Tierschutzbund. „Im Idealfall entscheiden sie selbst, wie oft und wie lange sie sich draußen im Kalten aufhalten.“ Katzenbesitzer sollten daher darauf achten, dass Freigänger-Katzen jederzeit wieder zurück ins Haus kommen können. Für draußen ist eine zusätzliche Thermohütte sinnvoll. Spaziergänge mit Hund sollten eher kürzer ausfallen, dafür sollte man öfter raus. Nur kranke Hunde oder Tiere mit kurzem, lichtem Fell brauchen gegebenenfalls einen artgerechten, gut sitzenden Mantel oder Pullover. Schuhe oder Socken sollten Hunde nur tragen, wenn ein Tierarzt dies angeordnet hat. Ansonsten reicht es, Hundepfoten zum Schutz vor Streusalz mit Melkfett oder Vaseline einzureiben und nach dem Gassigehen mit lauwarmem Wasser abzuspülen. Kaninchen und Meerschweinchen, die im Freien gehalten werden, sollten die Möglichkeit haben, sich in einen frostfreien Unterschlupf zurückzuziehen. Kranke Tiere sollten im Winter nach drinnen, ältere und untergewichtige Tiere müssen beobachtet werden. Goldfische können draußen überwintern, wenn der Teich mindestens 80 Zentimeter tief ist und nicht komplett zufriert, damit ausreichend Sauerstoffzufuhr besteht.

 

Wildtiere sind gut gewappnet

Bei Wildtieren ist die Sorge bei niedrigeren Temperaturen meist unbegründet. Rehe können etwa bei starker Kälte ihren Stoffwechsel herunterfahren und Füchse kommen aufgrund ihres wärmenden Winterfells mit eisigen Temperaturen gut zurecht. Vögel schützen sich unter anderem, indem sie ihr Gefieder aufplustern; Wasservögel haben eine isolierende Unterhautfettschicht. In harten Wintern oder bei zu wenig natürlichem Nahrungsangebot kann jedoch, zum Beispiel bei Vögeln oder Eichhörnchen, eine Zufütterung mit artgerechtem Futter helfen, zusätzliche Energie zum Schutz gegen die Kälte zu liefern.

 

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Kaninchen beschlagnahmt!

Eintrag von Tierheim am 23.02.18 um 13:48 Uhr •

http://reporter-24.com/2018/02/bayreuth-veterinaeramt-beschlagnahmt-29-kaninchen-aus-schlechter-haltung/

Auch wir haben 5 der armen Kreaturen übernommen. Sie sind derzeit in dringend notwendiger tierärztlicher Behandlung. sh. auch: http://www.tierschutzverein-rgbg.de/unsere-tiere/kleintiere/index.php?artid=716&catid=3#01id716

 

 

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