Weihnachtsmarkt im Tierheim

Eintrag von Tierheim am 23.11.18 um 7:32 Uhr •

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Heuer durfte zum ersten Mal die Jugendgruppe des Tierheims Regensburg den Weihnachtsmarkt im Tierheim gestalten. 

Dazu haben alle erst einmal die von einem Mitglied der Jugendgruppe selbst entworfenen T-Shirts angezogen!

Am Freitag haben fleißige Helfern die vielen vorhanden oder auch noch am Freitag spontan vorbei gebrachten Sachspenden (Vielen Dank an alle Spender!!) gesichtet, sortiert und dann alles hübsch aufgebaut und hergerichtet. 

Start des Verkaufs war dann am Samstag!!

Viele unserer Mädchen und auch ein Junge haben tatkräftig beim Verkauf der gestifteten Weihnachtsartikel geholfen. Auch Kaffee und Glühwein, zubereitet von unseren Küchenengeln sowie selbstgemachter Kuchen fand bei den gut gelaunten Besuchern großen Anklang.

 Um wieder die gewohnte Ordnung herzustellen, hat sich am Sonntag ein Aufräumkommando eingefunden, das dann alles wieder ordentlich verpackt und aufgeräumt hat.

 Der Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg und dank der vielen Besuchern und der tatkräftigen Unterstützung der Jungs und Mädchen aus der Jugendgruppe konnten wir am Ende einen tollen Erlös von 713 Euro für die Tiere verzeichnen. 

Wir hatten alle viel Spaß und freuen uns schon aufs nächste Jahr!

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Großer Weihnachtsmarkt im Tierheim

Eintrag von Tierheim am 14.11.18 um 10:07 Uhr •

Am kommenden Samstag den 17.11.18 findet wieder unser großer Weihnachtsmarkt im Tierheim statt. Stöbert in wunderschönen Weihnachtsdekosachen oder sucht in der großen Auswahl an Hunde- und Katzenartikeln etwas für Euren Liebling. 

Um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, servieren wir neben Kaffee und Kuchen auch Glühwein.

Selbstverständlich kommt der komplette Erlös wie immer unseren Tieren zugute. 

Wir freuen uns von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf Euren Besuch. 

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Falsch verstandene Tierliebe - Igel sind keine Haustiere!

Eintrag von Tierheim am 10.11.18 um 19:19 Uhr •

Von Homepage des LBV:
Der Igel ist kein Haustier und braucht Winterschlaf

Igelliebhaber missverstehen Naturschutz: Igel sind Wildtiere

Igel frisst aus Napf | © Sushi © Sushi Zufüttern in der nahrungsarmen Zeit ist erlaubt, mit hinein nehmen nur in Ausnahmefällen.

Noch sind nicht alle bayerischen Igel im Winterschlaf. Die beliebten Wildtiere fressen sich weiter fleißig den nötigen Speck für den baldigen Winterschlaf an. Doch einige Igelliebhaber, die kleine Tiere gefunden haben, denken fälschlicher Weise, sie müssten diese aufnehmen und durch den Winter füttern.

Das zeigt das Projekt "Igel in Bayern". Doch das ist falsch verstandene Tierliebe, die den Igeln nur schadet. Nur in bestimmten Ausnahmefällen müssen Igel dauerhaft gefüttert und im Haus überwintert werden. Der Igel ist ein Wildtier und darf nicht als Haustier gehalten werden.

Igel sind Wildtiere

Der Igel ist Bestandteil des Lebensraums Garten, "doch man kann den Igel auch tot lieben", so die Erfahrung, von Igel-Expertin Martina Gehret. Im Rahmen des erfolgreichen Pilotprojekts "Igel in Bayern" haben wir das Engagement der Menschen für den Igel sehr zu schätzen gelernt.

Doch einige Igelliebhaber sperren scheinbar hilfsbedürftige Igel ein und zeigen auf diese Weise ein falsches Naturverständnis. Ein Wildtier wie ein Haustier zu halten ist jedoch illegal. Es darf nicht sein, dass der Igel so von seinem Lebensraum abgekoppelt wird. Die wichtigste Hilfe für den Igel ist, seinen Lebensraum zu verbessern.

Wie das LBV-Projekt zeigt, kommt er in Bayern vor allem im Siedlungsraum vor. Dort ist die beste Unterstützung nun mal ein naturnaher Garten. Aus Sicht des Naturschutzes ist es der falsche Weg, Igel wie Haustiere zu behandeln. Doch in vielen Gärten wird Laub weggeräumt und das Unkraut mit Gift bekämpft, was dem Igel die natürliche Lebensgrundlage auf Dauer entzieht.

Überlebenskünstler

Fünf Jungigel fressen aus einer Schale Katzenfutter | © Marietta Irmer © Marietta Irmer Igel sollten nur als vorübergehende Maßnahme gefüttert werden

Während der ersten Projektjahre ist uns erst richtig bewusst geworden, wie schwer es der Igel tatsächlich hat. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Lebensraumzerschneidung, den Lebensraumverlust aufgrund falscher Gartengestaltung, oder die steigende Parasitenbelastung. Der Igel wird als kleines, sympathisches und nicht allzu flinkes Wildtier oft Opfer von falsch verstandener Tierliebe.

Dabei ist der Igel ein absoluter Überlebenskünstler, der in seiner jetzigen Form bereits seit 15 Millionen Jahren existiert. Das grundlose Einsammeln von Igeln und das anschließende Wegsperren in Kellern oder die Überwinterung ohne Winterschlaf in der eigenen Badewanne hat nichts mit Naturschutz zu tun und ist auch weit entfernt von richtigem Tierschutz.

Wer sich entschließt, ein wirklich hilfsbedürftiges Tier zu pflegen, muss sich vorher über dessen Bedürfnisse und Biologie informieren. Leider herrscht in den Köpfen vieler Igelfinder jedoch immer noch die falsche Meinung, dass Milch oder ein Apfel eine gute Ernährungsgrundlage wären. Igel vertragen keine Milch. 

Wir befürworten das Zufüttern von Igeln nur als vorübergehende Maßnahme und nur sofern dies im Garten und ausschließlich in der nahrungsarmen Zeit stattfindet.

Von LBV: https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/igelfreundlicher-garten/falsch-verstandene-tierliebe/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=LBV-News+10%2F2018&utm_content=Mailing_7185739

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Tiertransporte - Bundestag lehnt Anträge ab

Eintrag von Tierheim am 10.11.18 um 13:46 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes 

Das Plenum des Bundestags hat heute Anträge der Grünen und der FDP zu Langstreckentransporten in Drittländer final abgelehnt - nachdem diese auch im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages keine Mehrheit gefunden hatten. Die Grünen forderten in ihrem Antrag ein Aussetzen der Transporte – solange bis die Vorgaben der EU-Verordnung zu Lebendtiertransporten in Drittstaaten wirklich eingehalten werden - sowie begrenzte Transportzeiten. Die FDP forderte die Unterbindung der Transporte, wenn diese nicht den europarechtlichen Mindeststandards entsprechen, sowie die Einhaltung der EU-Verordnung mit entsprechenden Kontrollen. Zur Entscheidung des Bundestags kommentiert Dr. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes: 

„Es ist ein Skandal, dass die Anträge einfach so weggefegt wurden und Tiere weiterhin unter fürchterlichen Bedingungen bis in Drittstaaten transportiert werden. Der Aufschrei nach der 37 Grad-Reportage „Geheimsache Tiertransporte“ war mal wieder groß – doch jetzt macht man genauso weiter wie bisher. Die EU-Bestimmungen zum Transport müssen laut eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs bis zum Zielort eingehalten werden - auch wenn dieser außerhalb der EU liegt. Das ist im Moment nicht der Fall; bei Langstreckentransporten werden die Vorschriften systematisch missachtet. Die Bundesregierung müsste solche Transporte aussetzen, solange die Einhaltung der Vorschriften nicht gewährleistet ist. Dass die CDU/CSU die tierschutzwidrigen Zustände einfach klein redet und die SPD sich darauf beruft, ein Moratorium sei auf EU-Ebene nicht durchsetzbar, macht erneut deutlich, dass die Tiere und der Tierschutz von der Großen Koalition nichts zu erwarten haben. Und das, obwohl im Koalitionsvertrag festgehalten ist, dass die Transportzeiten verkürzt und Transporte besser kontrolliert werden sollen. Auch die Aussage von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, „der Tierschutz dürfe nicht an Grenzen enden“, ist ebenfalls offenbar nur ein Lippenbekenntnis.“

 


Mit freundlichen Grüßen

Presseabteilung

Deutscher Tierschutzbund e.V.

In der Raste 10

D-53129 Bonn

Tel: +49-(0)228-6049624

Fax: +49-(0)228-6049641

E-Mail: presse@tierschutzbund.de

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Wildunfälle wg. Zeitumstellung

Eintrag von Tierheim am 26.10.18 um 15:01 Uhr •

Pressemeldung - Deutscher Tierschutzbund 

26.10.2018 

Erhöhte Gefahr für Wildunfälle nach Zeitumstellung 

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am 28. Oktober steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit, in der viele Wildtiere unterwegs sind. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 25.000 Wildschweine im Straßenverkehr. Mit 275.000 Wildunfällen im Jahr 2017 waren es nach Angaben der deutschen Versicherer mehr als je zuvor. Mehrere Tausend Menschen werden jährlich verletzt, zum Teil auch mit Todesfolge. Um das Risiko zu minimieren, raten die Tierschützer Autofahrern insbesondere in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpassen. 

„Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll“, rät James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 Kilometer pro Stunde fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil: Das grelle Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen. 

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. „Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln“, so Brückner abschließend.

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Abend-Gassi gehen

Eintrag von Tierheim am 26.10.18 um 8:31 Uhr •

Liebe Gassi-Gänger, 

der Herbst ist nun da und damit werden leider auch die Tage wieder kürzer. Um Euch und die Hunde nicht in der Finsternis rumtapsen zu lassen, ist das letzte Abend-Gassi-Gehen daher am
Freitag, 12.10.18. 

Ab dem 13.10.18 gelten wieder die ganz "normalen" Zeiten:

Montags 9 – 16 Uhr
Dienstags 9 – 13 Uhr 
Mittwochs 9 – 13 Uhr
Donnerstags 9 – 16 Uhr
Freitags 9 – 13 Uhr  
Samstags 9 – 13 Uhr
Sonntags 9 – 12 Uhr

An dieser Stelle möchten wir Euch nochmal von ganzen Herzen für Euren Einsatz danken. Durch Eure Unterstützung leistet ihr einen unschätzbar wertvollen Beitrag, unseren Hunden den Aufenthalt im Tierheim etwas schöner zu gestalten. 

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