Keine Lebendtiertransporte!

Eintrag von Tierheim am 07.09.19 um 11:51 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

06.09.2019

 

Lebendtiertransporte stoppen

 

Tierschützer bekräftigen Forderung von Steinburger Landrat

 

Der Deutsche Tierschutzbund und der Deutsche Tierschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein bekräftigen die Forderung des Steinburger Landrats Torsten Wendt nach einem Stopp von Lebendtiertransporten in Nicht-EU-Länder. Medienberichten zu Folge hatte Wendts leitende Veterinärin Dr. Birte Hellerich bei einer Inspektionsreise nach Russland dokumentiert, dass die laut EU-Transportverordnung vorgeschriebene Versorgung der Rinder auf ihrem 6.000 Kilometer weiten Weg nach Usbekistan und Kasachstan nicht gewährleistet ist. Alle besuchten Versorgungsstationen entsprachen nicht den EU-Standards. Einige existierten gar nicht.

 

„Wir können Herrn Wendt und allen anderen Amtsveterinären, die nicht wegschauen, die unkontrollierbare Tiertransporte in Staaten außerhalb Europas nicht genehmigen und ein Ende dieser tierquälerischen Transporte fordern, nur den Rücken stärken. Die Transportstrecken sind zu lang, die Versorgung der Tiere unterwegs ist meist nicht gewährleistet und die Schlachtmethoden in den Zielländern sind grausam“, so Holger Sauerzweig-Strey, Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Schleswig-Holstein. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „Die grenzüberschreitende Tierqual von Lebendtiertransporten muss ein Ende haben. Als zuständige Bundesministerin ist Julia Klöckner gefordert. Sie muss endlich mit den Ländern ein nationales Verbot des Transports von deutschen Tieren in Drittländer umsetzen und sich auf EU-Ebene aktiv für ein generelles Verbot der Exporte in Länder außerhalb der EU einsetzen.“

 

Hintergrund:

70.000 „Zuchtrinder“ werden jedes Jahr aus Deutschland in Drittländer exportiert. Oft sind sie tagelang unterwegs – bis nach Zentralasien und Nordafrika. Die transportierten Tiere leiden unter anderem unter langen Wartezeiten an der Grenze, fehlenden Ruhepausen, extremen Temperaturen und engen Platzverhältnissen. Obwohl ein Urteil des Europäischen Gerichtshof besagt, dass Tierschutzbestimmungen bis zum Ziel einzuhalten sind, gelangen die Tiere mit Überqueren der EU-Außengrenze in einen quasi rechtsfreien Raum. Die deutschen Behörden haben weder Einfluss auf das weitere Schicksal der Tiere noch haben sie Informationen über deren Versorgung. Obwohl als „Zuchttiere“ deklariert, landet ein Großteil der Rinder am Ende doch in der Schlachtung – weil die Nachzucht misslingt oder eine erwartete hohe Milchleistung ausbleibt. Neben den unwürdigen Transportbedingungen stellt auch die Schlachtung in vielen Drittstaaten ein schweres Tierschutzproblem dar.

190 Aufrufe

Kindergeburtstag zu Gunsten Tiere

Eintrag von Tierheim am 31.08.19 um 16:24 Uhr •

Bild

Heute bekamen wir Besuch von Antonia H., die uns mit einem Kuvert überraschte. Anlässlich ihres 10. Geburtstages wollte sie von ihren Freundinnen keine Geschenke, sondern eine kleine Unterstützung fürs Tierheim. 

Stolze EUR 150,- kamen so zusammen, die Antonia unserer Katzenhausleiterin Christine Hirschberger überreichte. 

Vielen Dank Antonia, eine ganz tolle Aktion! Wir werden jeden Euro für die Tiere verwenden. 

222 Aufrufe

Kein Tierhandel über ebay Kleinanzeigen!

Eintrag von Tierheim am 29.08.19 um 15:41 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

28.08.2019 

Bild

Deutscher Tierschutzbund fordert ein Ende des Tierhandels über ebay Kleinanzeigen

 

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an ebay Kleinanzeigen, die Option zum Handel mit lebenden Tieren sofort einzustellen. Die Online-Plattform ermöglicht unseriöse Verkäufe ebenso wie nicht sachkundige Spontankäufe, die das Tierwohl massiv gefährden. Menschen, die sich ein neues Tier zulegen wollen, rät der Deutsche Tierschutzbund deshalb dringend von der Nutzung von ebay Kleinanzeigen ab. Stattdessen sollten Tierfreunde sich an Tierheime wenden, bei denen die eigentliche Vermittlung mitsamt persönlicher Beratung vor Ort geschieht.

 

ebay Kleinanzeigen öffnet dem illegalen Tierhandel Tür und Tor. Käufer können die Identität der Händler online kaum überprüfen, ebenso wenig die bisherige Geschichte des Tieres. Nicht selten kommt es zu bösen Überraschungen im Nachhinein, etwa wenn der neue Welpe plötzlich krank ist, weil er aus illegaler Zucht im Ausland stammt“, sagt Lisa Hoth, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Hoth empfiehlt, online lieber auf den Internet- und Facebookseiten von Tierschutzvereinen und Tierheimen nach einem Tier zu schauen, um sich anschließend vor Ort beraten zu lassen und das Tier vorab kennenzulernen. Anders als im Tierheim fehlt bei ebay Kleinanzeigen eine Beratung zu den Bedürfnissen der betreffenden Tierart und des individuellen Tieres. Zudem werden die Tiere meist zu Spottpreisen angeboten, sodass die Hemmschwelle zum unüberlegten Spontankauf sehr gering ist. Dies birgt die Gefahr, dass ein Tier sein Leben lang unter mangelhaften Haltungsbedingungen leiden muss oder es – wenn die Erwartungen des Käufers nicht erfüllt werden – im Tierheim abgegeben oder ausgesetzt wird.

 

ebay Kleinanzeigen bleibt bisher untätig

Der Deutsche Tierschutzbund hat ebay Kleinanzeigen in der Vergangenheit bereits mehrfach auf die Problematik aufmerksam gemacht und entsprechende Gespräche geführt. Für ebay Kleinanzeigen gehören Tiere aber zum typischen Kleinanzeigen-Angebot dazu; das Unternehmen weigert sich bislang, die Option für Tierverkäufe aufzugeben. Zudem hält das Portal die Barrieren für eine Registrierung der Verkäufer laut eigener Aussage weiter bewusst gering, man folge dem ‚Grundsatz der Einfachheit‘. „Tiere sollten aber nicht möglichst einfach ver- und gekauft werden können. Hier fehlt jedes Verantwortungsbewusstsein für Lebewesen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Gerade weil Firmen wie ebay Kleinanzeigen keine Einsicht zeigen, ist der Gesetzgeber gefordert, das Staatsziel Tierschutz endlich auch online geltend zu machen - mit einem Verbot des Tierhandels im Internet.“ Mindestens müsse der Onlinehandel mit Tieren gesetzlich geregelt, also beispielsweise die Anonymität der Händler aufgehoben und eine Erlaubnispflicht für Händler und Betreiber von Internetbörsen Pflicht werden. Offline ist dies längst Standard.

 

Bildunterschrift: Welpe, der aus illegalem Tiertransport befreit wurde. Über das Internet können die Tiere schnell und anonym verkauft werden.

 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

230 Aufrufe

Tierversuche an Nachtigallen

Eintrag von Tierheim am 25.08.19 um 8:29 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

23.08.2019

 

Fragwürdige Tierversuche an Nachtigallen werden fortgesetzt

Deutscher Tierschutzbund kritisiert Forscherin

 

Der Deutsche Tierschutzbund sowie seine Landesverbände aus Berlin und Bayern – der Tierschutzverein für Berlin (TVB) und der Deutsche Tierschutzbund Landesverband Bayern – kritisieren die Fortsetzung eines umstrittenen Forschungsprojekts mit Nachtigallen. Nachdem die Tierschützer des TVB zu einem Online-Protest aufgerufen hatten, an dem sich mittlerweile über 134.000 Menschen beteiligen, wechselte die verantwortliche Forscherin von der Freien Universität Berlin ans Max-Planck-Institut für Ornithologie im bayerischen Seewiesen. Die Regierung in Oberbayern hat die geplanten Tierversuche bereits genehmigt.

 

„Die Forscherin behauptet, dass ihre Grundlagenforschung zu Nachtigall-Gesängen Erkenntnisse in Bezug auf menschlichen Autismus liefern könnte. Das ist eine absurde Rechtfertigung völlig überflüssiger Experimente an dieser streng geschützten Vogelart“, so Claudia Hämmerling, stellvertretende Vorsitzende des TVB. Die Tierschützer kritisieren, dass in Deutschland derzeit weniger als 1 Prozent der Tierversuchsanträge abgelehnt wird, weil sie nach Änderung des Tierschutzgesetzes nun zu genehmigen sind, sofern sie formell richtig gestellt werden und der Antragsteller den wissenschaftlichen Nutzen und die ethische Vertretbarkeit begründet. „Die Bundesregierung muss endlich das Tierschutzgesetz anpassen und die Vorgaben der EU-Tierversuchsrichtlinie korrekt umsetzen, so wie es die EU-Kommission bereits angemahnt hat“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Behörden müssen unabhängig hinterfragen, beurteilen und gegebenenfalls widerlegen können, ob ein beantragter Tierversuch wirklich unerlässlich und ethisch vertretbar ist. Es darf nicht sein, dass der Antragsteller ungeprüft die alleinige ethische Entscheidungsmacht hat.“

 

Die Verhaltensbiologin Dr. Daniela Vallentin will nachgezüchteten Nachtigallen Elektroden durch die Schädeldecke ins Gehirn einführen, um die Aktivität einzelner Nervenzellen während des Gesangs zu messen. „Dass sich Ergebnisse derartiger Versuche auf komplexe neurologische Phänomene wie Autismus übertragen lassen, halten wir für höchst fragwürdig“, kommentiert auch Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern. „Gehirne von Menschen und Vögeln unterscheiden sich stark.“ So fehlt Vogelgehirnen etwa die Großhirnrinde und die für ihren Gesang zuständigen Hirnregionen gibt es wiederum beim Menschen nicht. Zudem werden auch Umweltfaktoren mit der Entstehung von Autismus in Zusammenhang gebracht, welche sich im Tierversuch kaum nachbilden lassen. Fraglich erscheinen die Versuche auch deshalb, weil  - auch im Bereich Autismus - bereits mehrere wissenschaftlich erprobte und anerkannte tierversuchsfreie Verfahren existieren.

 

Weitere Informationen zum Thema Tierversuche hat der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website zusammengestellt:

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/tierversuche/

 

276 Aufrufe

8.8. - Tag der Katze

Eintrag von Tierheim am 08.08.19 um 19:24 Uhr •

Bild

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

07.08.2019

 

Internationaler Tag der Katze am 8. August

Kastration minimiert das Katzenleiden

 

Zum Internationalen Tag der Katze am 8. August appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Katzenhalter, ihre Tiere mit Freigang kastrieren zu lassen. Nur durch Kastration kann die ständige Vermehrung und das Leid auf der Straße lebender Katzen oder ungewollter Kitten langfristig eingedämmt werden. Mit der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ macht der Deutsche Tierschutzbund aktuell auf die Wichtigkeit der Kastration bei Katzen aufmerksam.

 

„Die uns angeschlossenen Tierheime versorgen immer wieder ‚überzählige‘ Katzen und geraten damit natürlich an die Grenzen ihrer räumlichen und finanziellen Kapazitäten“, berichtet Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Ursache sind gleichwohl unkastrierte Kater und Katzen aus Privathaushalten als auch frei lebende Straßenkatzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen und so für ständigen Zuwachs sorgen. Zum Tag der Katze wollen wir Katzenbesitzer erinnern, verantwortungsvolle Tierhalter zu sein, und ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren lassen, wenn diese nach Draußen dürfen. Nur so wird ein weiteres Populationswachstum verhindert und das Leid der Straßenkatzen minimiert.“ 

Neben der Kastration sollten Katzenbesitzer ihre Tiere zur Identifizierung zudem beim Tierarzt mit einem Transponder mit Mikrochip kennzeichnen lassen und anschließend bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registrieren.

Straßenkatzen brauchen Hilfe

Weibliche Katzen werden mehrfach im Jahr, vornehmlich in der Zeit zwischen April und September, rollig. Kommt es während dieser Phase zur Paarung, so bringt die Katze nach 63 bis 66 Tagen durchschnittlich vier bis sechs Junge zur Welt. Auch wenn die Überlebenschancen der Jungtiere bei frei lebenden Straßenkatzen gering sind, haben die Tiere so enorm viele Nachkommen: geschätzte zwei Millionen Straßenkatzen gibt es bundesweit. Als domestizierte Haustiere sind sie auf menschliche Zuwendung angewiesen. Viele der Straßenkatzen leiden unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung. Die Kastration – ein Routineeingriff – ist eine nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen und das Leid zu minimieren. Viele der Tierschutzvereine im Deutschen Tierschutzbund versorgen die Tiere an Futterstellen und können sie dort auch einfangen, kastrieren lassen und nach einer Erholungszeit in ihrem Revier wieder freilassen. Die Tiere werden außerdem gekennzeichnet und registriert.

 

Mehr Informationen: www.tierschutzbund.de/katzenschutz

296 Aufrufe

Im August KEIN Gassi-gehen am Abend

Eintrag von Tierheim am 31.07.19 um 0:00 Uhr •

Liebe Gassigeher, 

leider können wir den kompletten Monat August KEIN Gassi-gehen am Abend anbieten.

Wir hoffen aber, dass möglichst viele von Euch ehrenamtlichen Helfern Urlaub haben und ihr die Vormittage am liebsten mit unseren Hunden verbringen wollt :-)

 

1261 Aufrufe
« Zur Seite 1 2/25 Zur Seite 3 » 25»