* Aus aktuellem Anlass ... *

Eintrag von Tierheim am 21.09.16 um 0:00 Uhr •

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es uns leider nicht möglich ist, Katzen in Pension, zur Urlaubszeit, zu nehmen. Bei Hunden ist uns das platzmäßig möglich, bei Katzen leider nicht. Wir nennen Ihnen gerne Pensionsmöglichkeiten für Ihre Katze, wenn Sie bei uns anfragen.
 
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Deutscher Tierschutzbund fordert: Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist Zeit des Handelns

Der von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vor zwei Jahren initiierte Kompetenzkreis „Eine Frage der Haltung“ hat heute in Berlin seinen Abschlussbericht übergeben. Der Deutsche Tierschutzbund sieht in dem Bericht einiges Positives, vermisst aber Konkretisierungen und sendet an den Bundesminister einen klaren Handlungsauftrag.

„Der Minister hat beim Start der Initiative vor zwei Jahren versprochen, dass der Gesetzgeber handeln wird, wenn die von ihm geforderte verbindliche Freiwilligkeit der Tiernutzer den Tierschutz nicht verbessert und die Ergebnisse nicht ausreichen. Festzuhalten bleibt nach Vorlage des Berichts und den zwei Jahren Diskussionen, dass die freiwilligen Vereinbarungen dünn gesät sind. Es bleiben viele gesetzgeberische Lücken in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Daher muss es nun für Christian Schmidt heißen: Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist Zeit des Handelns“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Mitglied in dem vom Bundesminister berufenen Expertenkreis und er erklärt weiter: „Die Diskussionen zwischen den Mitgliedern im Kompetenzkreis aus verschiedensten Interessensgruppen waren erfreulich konstruktiv und lösungsorientiert. Umso mehr muss der Bundesminister den konkreten Vorschlägen Beachtung schenken.“

Positiv hervorzuheben ist u.a. für den Deutschen Tierschutzbund, dass der Kompetenzkreis ein staatliches Label als geeignetes Instrument befürwortet,  zudem eine nationale Nutztierstrategie fordert, um Transparenz und Planungssicherheit für Landwirte zu gewährleisten und dem gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Tierschutz im Stall Rechnung zu tragen. Zudem ist zu betonen, dass der Expertenkreis das geplante Prüf- und Zulassungsverfahren für Stallhaltungssysteme begrüßt und die Beendigung nicht-kurativer Eingriffe fordert, verbunden mit konkreten Fristen. Im Bericht wird zudem eine Abkehr von der Zucht auf Höchstleistungen gefordert. Positiv zu betonen ist auch die Forderung nach mehr Sachkunde in der landwirtschaftlichen Tierhaltung auf allen Ebenen.

Kritisch anzumerken ist, dass der Bericht bei einzelnen Punkten zu wenig konkret ist und klare Zeitvorgaben fehlen. „Das Tierschutzgesetz war und ist grausam und lässt noch zu viel Tierqual zu. Zudem fehlen für viele Tiere sogar Haltungsverordnungen, ein haltloser Zustand. Den muss Schmidt beenden“, so Schröder. Beispielhaft für gesetzlich sanktionierte Tierqual nennt der Deutsche Tierschutzbund das für Rinder schmerzhafte, aber immer noch erlaubte unbetäubte Enthornen sowie die betäubungslose Ferkelkastration. Das millionenfache Töten von männlichen Eintagsküken und die Amputationen an Tieren gehören ebenso zu gesetzlich sanktioniertem Tierleid: Legehennen, Puten und Moschusenten wird der Schnabel gekürzt, Ferkeln der Schwanz kupiert. Hier muss der Bundesgesetzgeber eilig handeln. Zudem fehlen bis heute Haltungsverordnungen für Puten und weitere Tierarten.


Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
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Berlin: Anlässlich einer Initiative von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur stärkeren Regulierung der Massentierhaltung fordert eine Allianz von Umwelt- und Tierschutzorganisationen mehr Tierschutz in Ställen und eine Erschwerung von Massentierhaltungsanlagen. Bund und Länder müssten den längst überfälligen gesetzlichen Rahmen schaffen, um Qualzucht und zu enge Haltung, das Kupieren von Schwänzen bei Ferkeln, das Kürzen von Schnäbeln bei Hühnern und Puten sowie ähnliche Eingriffe am Tier zu verbieten.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Naturschutzstiftung EuroNatur, der Deutsche Tierschutzbund und der Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung NEULAND sprechen sich für Änderungen im Tierschutzgesetz sowie im Planungs- und Baurecht aus, um Zulassungsverfahren für Massentierhaltungsanlagen zu erschweren und Mitbestimmungsmöglichkeiten von Kommunen zu erleichtern. Hendricks Initiative sei ein guter Schritt in die richtige Richtung. Auch, um die Klimagase aus der Landwirtschaft zu halbieren, sei es wichtig, besonders tiergerechte, umwelt- und klimafreundliche Haltungsmethoden zu fördern und gleichzeitig die Tierbestände zu reduzieren.
Die Verbände fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Hendricks Initiative zu unterstützen, da die Landwirtschaft weiter an gesellschaftlicher Akzeptanz verliere, wenn Ställe gegen den Willen lokaler Entscheidungsträger durchgeboxt würden. Schmidt müsse endlich die Tierschutz-Standards bei Tierhaltungsanlagen erheblich verbessern und zugleich die Genehmigungspraxis für besonders tiergerechte Haltungsformen wie Strohhaltung und Auslauf erleichtern. Notwendig sei ferner eine grundlegende Reform der Agrarpolitik auf nationaler und europäischer Ebene. EU-Agrarzahlungen müssten zu einem Förderungsinstrument ökologischer und bäuerlicher Landwirtschaft umgestaltet werden, so die Verbände.
„Wir brauchen endlich eine politische Strategie, die nicht auf Quantität setzt, sondern auf Qualität, nur so erreichen wir mehr Tierschutz in den Ställen. Die Tierhaltungsvorschriften müssen deutlich verschärft werden, um die nicht-tiergerechte Haltung zu erschweren", sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
„Betriebe müssen verpflichtet werden, das Futter für ihre Tiere selbst anzubauen statt nur die Fläche vorzuweisen. Zum Schutz unseres Klimas und des Grundwassers muss die Tierhaltung zukünftig wieder an die Fläche gebunden werden und es braucht regionale sowie betriebliche Obergrenzen. Bäuerliche und ökologisch wirtschaftende Betriebe müssen gestärkt werden, damit die Umstellung auf ökologische Erzeugung und tiergerechte Haltungsverfahren attraktiver wird“, forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
„Die großen Tierhaltungsanlagen sind nicht nur hauptverantwortlich für viele lokale und regionale Umweltprobleme wie Gewässer- und Luftbelastungen. Die Massentierhaltung hat durch den Futtermittelanbau auch beträchtliche negative Auswirkungen auf die Biodiversität sowohl in Deutschland als auch in den Ländern, in denen zusätzlich Futtermittel für die Verfütterung in Deutschland hergestellt werden“, sagte der naturschutzpolitische Direktor von EuroNatur, Lutz Ribbe.
„Es ist unverantwortlich, dass die staatliche Genehmigungspraxis noch immer den Bau von Ställen unterstützt, in denen die Tiere so wenig Platz finden, dass Kannibalismus an der Tagesordnung ist. Die Tierhalter reagieren darauf mit dem prophylaktischen Kürzen der Schwänze bei Schweinen und mit dem Kupieren der Schnäbel bei Geflügel, was mit dem geltenden Tierschutzrecht nicht vereinbar ist“, kritisierte Jochen Dettmer, Vorstandssprecher von NEULAND.
„Wir begrüßen sehr, dass Bundesumweltministerin Hendricks mit ihrer Initiative unsere langjährigen Forderungen aufgreift, generell große Stallanlagen aus der baurechtlichen Privilegierung auszunehmen sowie für große geschlossene Stallanlagen bundesweit eine Abluft-Filterpflicht einzuführen. Beides stärkt bäuerliche Betriebe mit einer gesellschaftlich akzeptierten Tierhaltung. Die weiteren Vorschläge zum Immissionsschutzrecht bezüglich der Ausbringung von Gülle und Mist sowie zum Wasserhaushaltsgesetz können erst nach Vorlage der Details bewertet werden“, sagte Martin Schulz, AbL-Vorsitzender und NEULAND-Bauer im Wendland.
 
Pressekontakt:
Katrin Wenz, BUND-Agrarexpertin, Tel. 030-27586-549, E-Mail: katrin.wenz@bund.net bzw. Annika Natus, BUND-Pressereferentin, Tel. 030-27586-425/-489, E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net
Lutz Ribbe, EuroNatur-Agrarexperte, Tel. 02226 -2045, E-Mail: lutz.ribbe@euronatur.org bzw. Angie Rother, EuroNatur Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 07732-927224, E-Mail: angie.rother@euronatur.org, www.euronatur.org
Marius Tünte, Pressesprecher Deutscher Tierschutzbund, Tel. 0228-60496-24, E-Mail: presse@tierschutzbund.de, www.tierschutzbund.de
Ulrich Jasper, AbL-Geschäftsführer, Tel. 02381-9053171, E-Mail: jasper@abl-ev.de, www.abl-ev.de

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Pressemeldung 24.08.2016 - Missstände im Wildtierhandel aufgedeckt

Eintrag von Tierheim am 24.08.16 um 0:00 Uhr •

Ein Beitrag des ARD-Formates „Report-Mainz“ (23.8.) zum internationalen Wildtierhandel deckt erhebliche Missstände beim Transport und der Haltung von Reptilien auf. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert seine Forderung nach einem Ende der Exotenhaltung im Privathaushalt. Zudem muss die Bundesregierung den Handel mit diesen Wildtieren grundsätzlich untersagen und eine Positivliste installieren. Diese legt fest, welche Tiere in Deutschland gehalten werden dürfen. Leidtragende der bisher nicht ausreichenden Gesetze sind neben den Tieren auch die Tierheime, denn diese müssen immer mehr Exoten aufnehmen - eine Aufgabe, die personell, räumlich und finanziell oft nur schwer bewältigt werden kann.
 
„Wir brauchen dringend Regelungen für Zucht, Handel und Haltung von Wildtieren, denn tausende Tiere leiden in deutschen Wohnzimmern. Überforderung und die Abgabe im Tierheim oder gar das Aussetzen gehen häufig Hand in Hand“, beschreibt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Situation. Hochgerechnet mussten die Tierschutzvereine in den letzten fünf Jahren rund 30.000 Reptilien aufnehmen.
 
Deutschland ist EU-weit der größte Importeur und Absatzmarkt für Wildtiere: Hunderttausende lebende Reptilien, darunter zahlreiche Wildfänge, landen hier. Die Handelswege sind teilweise undurchsichtig: Die Tiere durchlaufen manchmal mehrere Stationen. Nach dem Fang oder von Farmen stammend, gelangen sie über Groß- und Zwischenhändler im Herkunftsland oder in Zweitländern am Ende zu Großhändlern in Deutschland, bis sie schließlich ins Zoofachgeschäft kommen. Die Entnahme von Tieren aus der Natur ist mit zahlreichen Tier- und Artenschutzproblemen verknüpft.
 
Fressnapf reagiert – Kölle Zoo ebenso
 
Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt daher, dass Fressnapf im ersten Schritt auf alle wild gefangenen Reptilien verzichten wird. Da aber auch immer wieder als Nachzucht deklarierte Wildfänge als Import nach Europa gelangen, ist es aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes konsequent, ab 2018 nur noch europäische Nachzuchten anzubieten. Dieses Ergebnis resultiert aus konstruktiven Gesprächen des Verbandes mit Fressnapf. Auch Kölle Zoo hat gegenüber dem Deutschen Tierschutzbund bestätigt, dass das Unternehmen bis Ende 2018 aus dem Verkauf von Reptilien, Amphibien und Wirbellosen komplett aussteigen wird.

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Lidl erhöht bayernweit Angebot für Verbraucher
 
Ein Großteil der Verbraucher, die Fleisch essen, wünscht sich mehr Tierschutz und zugleich eine transparente Tierschutzkennzeichnung von Produkten. Mit dem zweistufigen Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ hat der Deutsche Tierschutzbund für diese Verbraucher ein Angebot geschaffen. Als eines der Handelsunternehmen, die bereits seit Start des Labels Produkte führen, wird Lidl ab Mitte August in ganz Bayern weitere Produkte mit dem Label listen. Der Discounter erweitert sein Sortiment mit Produkten der Einstiegsstufe Masthuhn. Dafür wird das Unternehmen konventionelle Ware der gleichen Produkte aus dem Sortiment nehmen. Die Tiere haben nach den Vorgaben des Deutschen Tierschutzbundes u.a. mehr Platz, mehr Beschäftigung und mehr Zeit zum Heranwachsen als herkömmlich gehaltene Masthühner. Unter www.tierschutzlabel.info erfährt der interessierte Verbraucher, wo es die Artikel gibt.
 
„Bisher gibt es die Angebote an Schweine- und Hühnerprodukten und Eiern bundesweit in größeren Regionen. Mit dem Angebot von Lidl sind nun Produkte in einem ganzen Bundesland zu finden. Für Verbraucher, die noch Fleisch essen, steigt das Angebot als Kaufalternative stetig. Das Tierschutzlabel wird zu einer Erfolgsstory“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Und weiter: „Wir hoffen, dass weitere Handelsunternehmen diesem Beispiel folgen und ihrer Verantwortung und dem Wunsch der Verbraucher für einen nachhaltigeren und wertigeren Umgang mit tierischen Produkten gerecht werden.“
 
Aktuell werden Fleischprodukte von Schwein und/ oder Huhn mit dem Tierschutzlabel bei CITTI, EDEKA Minden-Hannover, EDEKA Nord, EDEKA Südwest, famila, Hit, Lidl, Kaiser´s Tengelmann, MARKANT, Netto Marken-Discount, Norma, NP Discount und real vertrieben. Eier mit Tierschutzlabel sind bei EDEKA Südwest, famila, Globus, Hit und in großen Regionen bei Lidl erhältlich. Verbraucher können sich über die Produktsuche auf der Webseite des Tierschutzlabels (www.tierschutzlabel.info) Handelsfilialen anzeigen lassen, die Produkte mit dem Label führen oder bestellen können.
 
Damit immer mehr Tiere in der Landwirtschaft von Verbesserungen in der Haltung, bei Transport und Schlachtung profitieren, wird der Deutsche Tierschutzbund das Tierschutzlabel auch auf Milchkühe ausweiten. Geplant ist, dass bis Herbst 2016 die Kriterien feststehen und erste Zertifizierungen zum Jahreswechsel durchgeführt werden.
 
Mehr zum Tierschutzlabel sowie einen kurzen Erklär-Film finden Interessierte unter www.tierschutzlabel.info

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Wichtige Mitteilung an alle Hunde- und Katzenbesitzer!

Eintrag von Tierheim am 02.08.16 um 0:00 Uhr •

Wir bitten Sie darauf zu achten, dass alle derzeit am Markt befindlichen Mini-Sammelfiguren (Größe ca. 25 mm) aus Kunststoff, nicht ihren Haustieren zum Spielen gegeben werden, da diese verschluckt werden können.

Das Material (Silikon-ähnlich), ist schwer verdaulich und kann einen Darmverschluss verursachen. Bei einigen Katzen mussten bereits Notoperationen durchgeführt werden.
 
Bitte halten Sie daher diese Kunststoff-Figuren von Ihrem Haustier fern.
 
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