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Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben. Der Tierschutz hat eine herausragende Persönlichkeit verloren. Das Präsidium, die Landesverbände, die Mitgliedsvereine und die Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbundes sind tief betroffen und trauern mit den Angehörigen.

Wolfgang Apel (65) hat in den Jahrzehnten seines Engagements den Tierschutz in Deutschland maßgeblich geprägt und den Deutschen Tierschutzbund zu Europas größtem und einflussreichstem Tier- und Naturschutzdachverband gemacht. Seine Aktivitäten bleiben unvergessen. Beispielhaft waren der Kampf gegen die Käfighaltung von Legehennen und gegen die qualvollen Tiertransporte quer durch Europa. Zu einem seiner größten Erfolge in seiner Amtszeit als Präsident des Deutschen Tierschutzbundes gehörte die Einführung des Staatsziels Tierschutz in das Grundgesetz. Wolfgang Apel hat sich stets konsequent für das Wohl der ihm anvertrauten Mitgeschöpfe eingesetzt, meist weit über seine eigenen psychischen und physischen Grenzen hinaus. Er war ein Vorbild für alle Tierschützerinnen und Tierschützer. Die von ihm initiierten Projekte, wie das Tierschutzzentrum in Odessa (Ukraine) und seine Aktivitäten in Kiew (Ukraine) und in anderen Ländern Europas belegen, dass Tierschutz für ihn keine Grenzen kannte. Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit 1978 war er ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Seit 1988 war er im Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung.

Mit Wolfgang Apel verliert der Tierschutz eine herausragende Persönlichkeit.

Zur Person: Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Tierschützer war er sein ganzes Leben lang. Seit 1978 war der gelernte Speditionskaufmann ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Mitglied des Gesamtvorstandes des Deutschen Tierschutzbundes. 1980 wurde er vom damaligen Präsidenten zum Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes berufen. Von 1983 bis 1985 war er Bundesschatzmeister des Deutschen Tierschutzbundes und von 1991 bis 1993 Vizepräsident. Seit 2000 war er Vorsitzender der Stiftung des Deutschen Tierschutzbundes. In seiner Laufbahn beim Deutschen Tierschutzbund hat er nicht nur die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Tierschutzbundes zu einer schlagkräftigen Zentrale des Tierschutzes ausgebaut, sondern war auch für die Ausgestaltung der Akademie für Tierschutz nahe München, den Aufbau des Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld und des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums Sylt sowie das Tierschutz- und Kastrationszentrums im ukrainischen Odessa prägend.

Nach Übergabe seines Amtes an Thomas Schröder übernahm er als Ehrenpräsident auf Bitten des Präsidiums unter anderem die Federführung der Tierschutzzentren in Deutschland und der Ukraine sowie des Straßentierprojekts in Kiew. Außerdem engagierte er sich weiter für das unter seiner Präsidentschaft entwickelte Tierschutzlabel.

Von 1987 bis 2011 war Wolfgang Apel Mitglied der Tierschutzkommission beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Außerdem war er lange Jahre Vorsitzender des Vereins NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung. Seit 1988 war er Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung. Von 1986 bis 2011 war er Stiftungsratsmitglied in der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (set).

Bis 2011 vertrat er den Deutschen Tierschutzbund als Mitglied im Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen. Über 20 Jahren war er Sprecher des Tierschutzbeirates des Landes Bremen und Mitglied der "Beratenden Kommission Tierversuche" in Bremen. Außerdem war er Mitglied des Verwaltungsrates des Absatzfonds der Deutschen Landwirtschaft.

In diesen Gremien brachte er sich ebenso aktiv ein, wie in verschiedenen nationalen und internationalen Expertengruppen so wie in der Eurogroup for Animals.

Seine Motivation war immer für jedes einzelne Tier und für möglichst viele Tiere und ihr Wohlergehen zu kämpfen.

Geboren wurde er 1951 in Bremen. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Speditionskaufmann, trat 1970 in den Bremischen Landesdienst. 1973 bis 1984 war er freigestellter Personalratsvorsitzender. Neben seiner beruflichen Laufbahn engagierte er sich früh ehrenamtlich im Tierschutz, sowie im sozialen und gesellschaftlichen Bereich (u.a. Bewährungshelfer, Schöffe, Vormund). Wolfgang Apel wurde für sein tierschützerisches Engagement 2005 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen, dem folgte 2016 die Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin.

Bildmaterial 
Apel_Portrait 
Bildunterschrift: Wolfgang Apel 
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 
Apel mit Hund
Bildunterschrift: Wolfgang Apel mit einem der Hunde im Tierschutzzentrum im ukrainischen Odessa
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
Apel Tiertransporte Karremann
Bildunterschrift: 2005 dokumentiere Wolfgang Apel gemeinsam mit Filmemacher Manfred Karremann die unzumutbaren Zustände bei der Verladung von Rindern und dem Transport der Tiere in den Libanon.
Copyright: M. Karremann / Deutscher Tierschutzbund e.V.

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
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Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben. Der Tierschutz hat eine herausragende Persönlichkeit verloren. Das Präsidium, die Landesverbände, die Mitgliedsvereine und die Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbundes sind tief betroffen und trauern mit den Angehörigen.

Wolfgang Apel (65) hat in den Jahrzehnten seines Engagements den Tierschutz in Deutschland maßgeblich geprägt und den Deutschen Tierschutzbund zu Europas größtem und einflussreichstem Tier- und Naturschutzdachverband gemacht. Seine Aktivitäten bleiben unvergessen. Beispielhaft waren der Kampf gegen die Käfighaltung von Legehennen und gegen die qualvollen Tiertransporte quer durch Europa. Zu einem seiner größten Erfolge in seiner Amtszeit als Präsident des Deutschen Tierschutzbundes gehörte die Einführung des Staatsziels Tierschutz in das Grundgesetz. Wolfgang Apel hat sich stets konsequent für das Wohl der ihm anvertrauten Mitgeschöpfe eingesetzt, meist weit über seine eigenen psychischen und physischen Grenzen hinaus. Er war ein Vorbild für alle Tierschützerinnen und Tierschützer. Die von ihm initiierten Projekte, wie das Tierschutzzentrum in Odessa (Ukraine) und seine Aktivitäten in Kiew (Ukraine) und in anderen Ländern Europas belegen, dass Tierschutz für ihn keine Grenzen kannte. Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit 1978 war er ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Seit 1988 war er im Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung.

Mit Wolfgang Apel verliert der Tierschutz eine herausragende Persönlichkeit.

Zur Person: Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Tierschützer war er sein ganzes Leben lang. Seit 1978 war der gelernte Speditionskaufmann ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Mitglied des Gesamtvorstandes des Deutschen Tierschutzbundes. 1980 wurde er vom damaligen Präsidenten zum Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes berufen. Von 1983 bis 1985 war er Bundesschatzmeister des Deutschen Tierschutzbundes und von 1991 bis 1993 Vizepräsident. Seit 2000 war er Vorsitzender der Stiftung des Deutschen Tierschutzbundes. In seiner Laufbahn beim Deutschen Tierschutzbund hat er nicht nur die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Tierschutzbundes zu einer schlagkräftigen Zentrale des Tierschutzes ausgebaut, sondern war auch für die Ausgestaltung der Akademie für Tierschutz nahe München, den Aufbau des Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld und des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums Sylt sowie das Tierschutz- und Kastrationszentrums im ukrainischen Odessa prägend.

Nach Übergabe seines Amtes an Thomas Schröder übernahm er als Ehrenpräsident auf Bitten des Präsidiums unter anderem die Federführung der Tierschutzzentren in Deutschland und der Ukraine sowie des Straßentierprojekts in Kiew. Außerdem engagierte er sich weiter für das unter seiner Präsidentschaft entwickelte Tierschutzlabel.

Von 1987 bis 2011 war Wolfgang Apel Mitglied der Tierschutzkommission beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Außerdem war er lange Jahre Vorsitzender des Vereins NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung. Seit 1988 war er Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung. Von 1986 bis 2011 war er Stiftungsratsmitglied in der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (set).

Bis 2011 vertrat er den Deutschen Tierschutzbund als Mitglied im Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen. Über 20 Jahren war er Sprecher des Tierschutzbeirates des Landes Bremen und Mitglied der "Beratenden Kommission Tierversuche" in Bremen. Außerdem war er Mitglied des Verwaltungsrates des Absatzfonds der Deutschen Landwirtschaft.

In diesen Gremien brachte er sich ebenso aktiv ein, wie in verschiedenen nationalen und internationalen Expertengruppen so wie in der Eurogroup for Animals.

Seine Motivation war immer für jedes einzelne Tier und für möglichst viele Tiere und ihr Wohlergehen zu kämpfen.

Geboren wurde er 1951 in Bremen. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Speditionskaufmann, trat 1970 in den Bremischen Landesdienst. 1973 bis 1984 war er freigestellter Personalratsvorsitzender. Neben seiner beruflichen Laufbahn engagierte er sich früh ehrenamtlich im Tierschutz, sowie im sozialen und gesellschaftlichen Bereich (u.a. Bewährungshelfer, Schöffe, Vormund). Wolfgang Apel wurde für sein tierschützerisches Engagement 2005 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen, dem folgte 2016 die Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin.

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Bildunterschrift: Wolfgang Apel 
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Apel mit Hund
Bildunterschrift: Wolfgang Apel mit einem der Hunde im Tierschutzzentrum im ukrainischen Odessa
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Apel Tiertransporte Karremann
Bildunterschrift: 2005 dokumentiere Wolfgang Apel gemeinsam mit Filmemacher Manfred Karremann die unzumutbaren Zustände bei der Verladung von Rindern und dem Transport der Tiere in den Libanon.
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Sehr geehrte  Redaktion,
 
auf Grund des Auftretens der  Vogelgrippe im Naturpark Höllohe bei Teublitz hat das Landratsamt Schwandorf die  Tötung von 210 Vögeln angeordnet.
 
Wie der Sprecher des Landratsamtes,  Herr Prechtl, im MZ Gespräch betonte, ist das ein Eingriff, den man sich nicht  nur einmal und auch nicht nur zweimal, sondern mehrmals überlegt. Diese Vorsorge  finden wir richtig, doch stellt sich bei uns die Frage warum Jäger ohne jegliche  staatliche Kontrolle nach wie vor in jeder beliebigen Menge und ohne  Tierseuchenkontrolle Wildvögel auswildern dürfen.
 
Das Landratsamt Schwandorf, wie  jedes andere Landratsamt in Bayern, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für  Umwelt und Verbraucherschutz dazu angehalten, Vorsichtsmaßnahmen wie die  Stallpflicht und das Verbot von Geflügelmärkten zu treffen. Damit soll vermieden  werden, dass über infizierte Vögel das Virus übertragen und verbreitet  wird.
 
Diese staatlich verordnete  Allgemeinverfügung gilt für Tierhalter, Geflügel- und Kleintierzuchtvereine, da  unter anderem in Bayern Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln nachgewiesen  wurden.
 
Nur für Jäger gilt diese Verordnung  nicht. Nach wie vor können sie Wildvögel auswildern. Das Auswildern von  Wildvögeln durch Jäger ist nicht reglementiert, d.h. nicht verboten, so die  Auskunft des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. 
 
Leider – und das zeigt leider den  großen Einfluss den die Jagdverbände auch heute noch ausüben – ist es bisher  weder zu einem Verbot noch einer Einschränkung gekommen. In Bayern ist es immer  noch gängige Praxis, dass Jäger noch nicht einmal Zahlen der ausgewilderten  Tiere an die Jagdbehörde weiterleiten müssen, geschweige denn, vor der  Auswilderung nachweisen, dass die Tiere gesund sind.
Dies ist aus Seuchenschutzgründen  inakzeptabel.
 
Die Behörden hätten hier die Pflicht  alle zur Verfügung stehenden Kontrollmöglichkeiten auszuschöpfen und die  Seuchenprävention für diesen Bereich nicht außer Acht zu lassen. Des Weiteren  müsste die Behörde beim Umweltministerium auf eine Änderung des Jagd- und  Seuchenrechts drängen.
 
Es sollten alle möglichen  Gefahrenwege einer weiteren Infektion und Verbreitung unterbunden werden, dazu  gehört das absolute Verbot zum Auswildern von Wildvögeln durch  Jäger.
 
Mit freundlichen  Grüßen
 
Peter  Eberhardt
1.Vorsitzende
Tierschutzverein Städtedreieck  e.V.
Burglengenfeld * Maxhütte-Haidhof *  Teublitz
 
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  • Kastrationsaktion für Besitzerhunde läuft weiter
  • Winter setzt Tieren vor Ort zu

Eine Kastrationsaktion für privat gehaltene Hunde im rumänischen Landkreis Arges wird Mitte Februar weiterlaufen - eine gemeinsame Aktion des Vereins Tierhilfe Hoffnung e.V., der vor Ort die „Smeura“ – das weltweit größte Tierheim – betreibt, und des Deutschen Tierschutzbundes. Letzterer unterstützt die Smeura dabei erneut mit 5.000 Euro. Aufgrund extremer Kälte und starkem Schneefall, hilft der Deutsche Tierschutzbund mit weiteren 7.000 Euro für Hundehütten, Stroh, Decken und bei witterungsbedingten Reparaturen in der Kastrationspraxis.

Vor zwei Jahren gestartet, ist die Kastrationsaktion für privat gehaltene Hunde im rumänischen Landkreis Arges ein wichtiger Beitrag für den Tierschutz. Ziel der Aktion ist es, durch die Kastration der Besitzertiere der unkontrollierten Vermehrung entgegenzuwirken und so die Populationen der Straßenhunde schrittweise und tierschutzgerecht zu reduzieren. Im zweiten Halbjahr 2016 konnten die Kastrationszahlen (1.392 kastrierte Hunde) gegenüber den Zahlen des ersten Halbjahrs 2016 (705 kastrierte Hunde) verdoppelt werden. „Die Aktion ist ein toller Erfolg für den Tierschutz, an den wir unbedingt anschließen möchten“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Die Aktion wurde daher für ein weiteres Jahr verlängert. Mit Flyern, Straßenbannern und einem Radiospot, der in zwei bekannten Sendern über mehrere Monate gespielt wird, machen die Tierschützer die Bewohner vor Ort darauf aufmerksam. Jeder Hundebesitzer hat im Rahmen der Aktion die Möglichkeit, seinen Hund in der Smeura kostenfrei kastrieren zu lassen. Nach einer kurzen Erholungsphase kann dieser dann dort wieder abgeholt werden. Falls der Halter seinen Vierbeiner nicht selbst zur Tierarztpraxis des Vereins bringen kann, holt die Smeura das Tier auch ab und bringt es nach der Kastration wieder zurück nach Hause.

Kalter Winter fordert Maßnahmen zum Schutz der Hunde

Die sowieso schon schwierige Situation des Tierschutzes in Rumänien ist aktuell aufgrund der eisigen Temperaturen besonders dramatisch. Bei Minustemperaturen und starkem Schneefall leiden die Straßenhunde besonders. Um dem entgegenzuwirken, hat die Smeura viele weitere Hundehütten mit Stroh aufgestellt und braucht wesentlich mehr Futter als üblich. Die Tierarztpraxis, in der die so wichtigen Kastrationen stattfinden, hat nun auch noch einen Wasserschaden. Auf der Krankenstation steigen die Stromkosten, um für ausreichend Wärme zu sorgen. „Gerade die frisch kastrierten Hunde sollen es natürlich warm haben, um schnell genesen zu können“, sagt Schröder. Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt daher die Smeura außerdem mit einer „Winterspende“ von 7.000 Euro.

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Bildunterschrift: Hundehütten bieten im Winter zumindest etwas Schutz vor der Kälte.
Copyright: Tierhilfe Hoffnung e.V. 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Fax: +49-(0)228-6049641
 
 
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Dem Deutschen  Tierschutzbund liegen die aktuellen Versuchstierzahlen in den einzelnen  Bundesländern vor. Wie schon im Vorjahr 2014 ist Baden-Württemberg Spitzenreiter  im „Verbrauch“ von Tieren für wissenschaftliche Zwecke mit 461.538 Tieren,  gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 432.006 Tieren und Bayern mit 423.129  Tieren. Die Zahlen hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) bisher nicht  veröffentlicht. Der Deutsche Tierschutzbund hat sie unter Berufung auf das  Informationsfreiheitsgesetz dort angefordert.
 
„Hochschulen,  Forschungsinstitute und Pharmakonzerne in den Ländern setzen weiter auf  Tierversuche. Es braucht daher dringend einen konkreten Maßnahmenkatalog mit  festen Terminen, um Tierversuche endlich durch tierleidfreie Methoden zu  ersetzen. Deren Förderung muss oberste Priorität haben“, fordert Thomas  Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Neben der Bundesregierung  seien hier auch die Bundesländer in der Pflicht, stellt Schröder klar.  „‘Forschung ja, Tierversuche nein‘ sollte das Motto sein.“
 
Weiterhin  kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die mangelnde Transparenz der Behörden im  Bereich Tierversuche. Das BMEL legte dem Verband gegenüber nur einen Bruchteil  der dort erfassten Informationen offen. So bleibt weiterhin unklar, in welchem  Bundesland Versuche durchgeführt wurden, die mit besonders schwerem Tierleid  einhergingen. Auf der Webseite des BMEL sucht man vergeblich nach jeglicher  Information zur Verteilung der Versuchstierzahlen auf die Bundesländer. Zudem  ist es auch nicht möglich, die Zahlen von 2015 mit denen des Vorjahres zu  vergleichen, da das BMEL die Zahlen von 2014, die nach den neuen  Erfassungsregeln erhoben wurden, bislang noch nicht für die einzelnen  Bundesländer zur Verfügung gestellt hat. „Das Ministerium bleibt der  Öffentlichkeit somit wichtige Informationen schuldig“, sagt Schröder. 
 
Baden-Württemberg  erneut trauriger Spitzenreiter
Die Gesamtzahlen,  die bereits im Dezember 2016 veröffentlicht wurden, bleiben weiterhin  erschreckend hoch: Fast drei Millionen Tiere wurden 2015 für wissenschaftliche  Zwecke eingesetzt. Wie schon im Vorjahr ist Baden-Württemberg erneut das  Bundesland mit dem höchsten Tierverbrauch (16 Prozent des Gesamtverbrauchs).  184.690 Tiere wurden dort im Bereich der Grundlagenforschung verwendet, gefolgt  von 118.582 Tieren, die für wissenschaftliche Zwecke getötet wurden, ohne dass  zuvor ein Eingriff an ihnen vorgenommen wurde.
 
Hinweis an die  Redaktionen:
Die Zahlen zu allen  16 Bundesländern liegen dieser Meldung bei.
 
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Bildunterschrift:  Maus im Tierversuch 
Copyright:  Deutscher Tierschutzbund e.V. 

Mit freundlichen  Grüßen
Presseabteilung
Deutscher  Tierschutzbund e.V.
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Gemeinsam  mit den ersten Partnern des Lebensmitteleinzelhandels hat der Deutsche  Tierschutzbund heute auf der Grünen Woche in Berlin sein Tierschutzlabel für  Milchkühe vorgestellt. Lidl, ALDI Süd und ALDI Nord werden zukünftig  Milchprodukte mit dem Label „Für Mehr Tierschutz“ in der Einstiegs- und / oder  Premiumstufe in ihren Sortimenten führen. Die zuliefernden Molkereien sind die  Markenlizenznehmer des Tierschutzlabels, die Molkereien Bechtel und  Gropper.
 
„Die  Haltungsbedingungen und der Umgang mit den Milchkühen müssen dringend verbessert  werden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Milch  hat gerade im letzten Jahr, aber auch schon in den Jahren zuvor, enorm an  Wertschätzung verloren, mit fatalen Folgen für die Tiere.  Die  Handelspartner, die nun beim Tierschutzlabel für die Milchkühe im Boot sind,  haben das erkannt und gehen einen neuen Weg. Es gibt jetzt sofort bei Lidl und  ab Sommer bei ALDI Nord und ALDI SÜD bundesweit eine Kaufalternative für die  Verbraucher, die einen anderen Umgang mit dem Tier stützen wollen. Wir hoffen,  dass dies ein Signal auch an andere Handelsunternehmen ist, ebenfalls mehr  Tierschutz in den Märkten zu ermöglichen.“
 
Zur  Grünen Woche führt Lidl bereits Frischmilch unter der regionalen Eigenmarke „Ein  gutes Stück Bayern“ mit der Premiumstufe des Tierschutzlabels in Bayern.  Zukünftig sollen weitere Molkereiprodukte der Marke entsprechend gekennzeichnet  werden. Bei der Molkerei Bechtel, die Lidl beliefert, sind erste Ställe für die  Premiumstufe zertifiziert, bis zu 50 weitere werden hinzukommen. ALDI Nord und  ALDI SÜD werden etwa ab Mitte des Jahres je nach Region Trinkmilch mit  Premiumstufe und Einstiegsstufe einführen. Insgesamt sind bisher über 100 Ställe  bei der Molkerei Gropper, die ALDI Nord und ALDI SÜD beliefert, für die  Zertifizierung vorgesehen, erste Zertifizierungen sind abgeschlossen. 
 
Das  Tierschutzlabel stellt  verbindliche Forderungen hinsichtlich des  Platzangebots, das den Milchkühen zur Verfügung stehen muss. Eine Anbindehaltung  ist verboten. In der Premiumstufe müssen die Kühe zusätzlich Zugang zu einem  Laufhof und einer Weide haben. Eine komfortable Liegebox und ein Fressplatz pro  Kuh sowie separate Kranken- und Abkalbebuchten müssen vorhanden sein. Das  betäubungslose Veröden der Hornanlage der Kälber ist verboten. Die Pflicht zur  Erhebung tierbezogener Indikatoren soll dazu dienen, Rückschlüsse auf das  Wohlbefinden zu treffen. Vor dem Transport zum Schlachthof muss eine  Trächtigkeitsuntersuchung durchgeführt werden; die Schlachtung von trächtigen  Tieren ist nicht zulässig.
 
Alle  Kriterien und weitere Informationen unter: www.tierschutzlabel.info
 

Mit freundlichen  Grüßen
Presseabteilung
Deutscher  Tierschutzbund e.V.
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Tel:  +49-(0)228-6049624
Fax:  +49-(0)228-6049641
 
 
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