Was braucht der Herdenschutzhund zu seinem Glück? von HSH e.V.

Eintrag von Tierheim am 28.06.16 um 0:00 Uhr •

Das unhaltbare Gerücht, dass der Herdenschutzhund eine Herde benötige, um glücklich zu sein, bringt viel Unheil und Elend über diese wundervollen und besonderen Wesen. Um für Abhilfe zu sorgen, haben wir die Broschüre „Was braucht der Herdenschutzhund zu seinem Glück“ erstellt, damit Interessierten etwas in die Hand gegeben werden kann, so dass Herdenschutzhund und Mensch ihr gemeinsames Glück finden können.

Die Broschüre gibt es hier zum Download: hier!

Die Herdenschutzhundhilfe veranstaltet ein Seminar, falls Interesse besteht findet man hier Infos:

Unser Seminar „HSH – HERDENSCHUTZHUNDE / HIRTENHUNDE – verstehen, respektieren, zusammenleben“ am 27. und 28. August 2016 mit Herdenschutzhund-Expertin Mirjam Cordt klärt über den besonderen Hundetypus auf und wie man mit ihnen glücklich und harmonisch zusammenleben kann. Das Theorie-Seminar (siehe: http://www.herdenschutzhundhilfe.de/rund-um-den-hund/seminare) richtet sich an alle, die sich für Herdenschutzhunde interessieren.

Ansprechpartner: Nicole Kowalski (Hilfe für HSH e.V.) 
Tel. 0170-4466354 | Mo – Do: 8 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr | info@herdenschutzhundhilfe.de 
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Tierschutzverein
Hilfe für Herdenschutzhunde e.V. (Hilfe für HSH e.V.)
2-Tages-Seminar über HERDENSCHUTZHUNDE im August 2016

www.herdenschutzhundhilfe.de
zum Newsletter „HerdenSchutzHund-Sprachrohr“ anmelden
www.facebook.com/Herdenschutzhundhilfe
https://www.spendenportal.de/formulare/spendenformular.php?projekt_id=10317

Jede Spende unterstützt unsere Arbeit in der Aufnahme von Herdenschutzhunden, ihre medizinische Betreuung und ihr Leben in Sicherheit und Geborgenheit in der Obhut der Hilfe für HSH. Herzlichen Dank!
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Pressemeldung 16.06.2016 - Gemeinsamer Arbeitstag für Hund und Halter

Eintrag von Tierheim am 17.06.16 um 0:00 Uhr •

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Aktionstag „Kollege Hund“ des Deutschen Tierschutzbundes
 
Anlässlich des Aktionstags „Kollege Hund“ dürfen am 30. Juni wieder vierbeinige „Mitarbeiter“ mit ins Büro. Der Deutsche Tierschutzbund  und seine örtlichen Tierschutzvereine, unterstützt von Pedigree, ermutigen bereits zum neunten Mal Unternehmen und Hundehalter, den gemeinsamen Arbeitstag mit Hund einmal auszutesten. Alle teilnehmenden Firmen zeichnet der Verband mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen aus. Der jährlich stattfindende Aktionstag soll für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz werben. Insbesondere auch deshalb, weil viele Menschen aus beruflichen Gründen vor der Adoption eines Hundes zurückschrecken, obwohl tausende Tiere in den Tierheimen auf ein neues Zuhause warten.
 
„Für Berufstätige mit Vollzeitjob ist es oftmals schwierig, auch noch für einen Hund genug Zeit aufzubringen“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Bestünde die Option, einen Hund mit zur Arbeit zu bringen, hätten auch viele Tierheimhunde eine bessere Chance, ein neues Zuhause zu finden.“ Aber auch Berufstätige, die bereits einen Hund besitzen und ihren Alltag bereits organsiert haben, hätten so die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihrem Vierbeiner zu verbringen. „Die meisten Hunde begleiten ihr Herrchen oder Frauchen gern überall hin“, sagt Schröder. „Mit dem Aktionstag zeigen wir aber auch, dass neben Hund und Halter ebenso die Kollegen profitieren können.“
 
Da sich ein Hund positiv auf das Arbeitsklima auswirken kann, profitieren auch Chefs und Mitarbeiter vom „Kollegen Hund“. Hunde am Arbeitsplatz heben die allgemeine Stimmung und fördern die Kommunikation unter den Kollegen. Die Anwesenheit eines Hundes baut nachweislich Stress ab und die Mitarbeiter kommen motivierter zur Arbeit. Voraussetzung ist natürlich, dass sowohl Chefs als auch alle Kollegen mit der Anwesenheit des Hundes einverstanden sind.
 
Bedürfnisse des Hundes müssen erfüllt werden
Am unkompliziertesten für Hunde und Herrchen sind Büros, in denen wenig Publikumsverkehr herrscht und das Tier auch zur Ruhe kommen kann. Im Zweifel muss individuell entschieden werden, ob eine „Zusammenarbeit“ Sinn macht. Die Arbeitssituation darf natürlich nie auf Kosten des Tieres gehen. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Damit der Hund nicht ausschließlich ruhig auf seinem Platz liegen muss, sollten die Pausen ihm voll und ganz gewidmet sein. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts im Wege.
 
Mehr Informationen und Anmeldung: www.kollege-hund.de
 
Bildmaterial Kollege Hund:
 
Bildunterschrift: Ein „Kollege Hund“ kann eine Bereicherung für den Arbeitsalltag sein.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial und das offizielle Motiv des Aktionstags „Kollege Hund“ senden wir Ihnen gerne zu.

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
 
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In den Sommerferien, die am 23. Juni mit Bremen und Niedersachsen in den ersten Bundesländern starten, kommen Touristen oft mit Tierschutzproblemen in Berührung. Diese reichen von einem Souvenirfoto mit einem Wildtier über Freizeitaktivitäten, wie dem Ritt auf einem Elefanten, bis hin zur Vorführung von Tieren in Shows oder Arenen. Auch „tierische Souvenirs“ sind mit Tier- und Artenschutzproblemen verbunden. Der Deutsche Tierschutzbund informiert zum Start der Urlaubssaison darüber, welche tierschutzwidrigen Praktiken sich hinter den vermeintlichen Touristenattraktionen verbergen.
 
„Oftmals werden die Tiere nur zur Belustigung der Menschen vorgeführt und gequält. Meist fristen sie ein Leben voller Entbehrungen, das den Touristen auf den ersten Blick verborgen bleibt“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir appellieren an alle Urlauber, das Leid der Tiere nicht zu unterstützen. Nur wenn Reisende entsprechende Angebote meiden, lassen sich Verbesserungen für die Tiere vor Ort erreichen.“
 
Obwohl einige Reiseveranstalter entsprechende Attraktionen bereits aus dem Programm genommen haben, sind Nachfrage und Angebot nach wie vor groß. Vielen Touristen ist dabei nicht bewusst, dass etwa Elefanten bei ihrer „Ausbildung“ zum Reittier  unterworfen werden müssen, was mit Anketten, Fesseln und Schlägen erreicht wird. Der Besuch von Delfinshows und das Schwimmen mit Delfinen fördern die fragwürdige Gefangenschaftshaltung dieser Tiere und indirekt auch den Fang freilebender Delfine, wie bei den blutigen Treibjagden im japanischen Taiji. Ebenso blutig sind auch Tierkämpfe, wie der in Spanien traditionelle Stierkampf. In den Arenen und Übungsanstalten für Toreros finden viele Tiere einen grausamen Tod. Auch in Frankreich, Portugal, Mexiko und Brasilien finden tödliche Stierkämpfe statt. Der Deutsche Tierschutzbund ruft alle Touristen dazu auf, solche Spektakel zu boykottieren.
 
Auch ein auf den der ersten Blick niedliches Foto mit einem Wildtier birgt Tierschutzprobleme: Das ständige Anfassen durch fremde Menschen stresst die Tiere enorm. Viele wurden als Jungtiere gefangen und ihre Mütter getötet. Bei nachgezüchteten Löwenjungen, die gerne als Fotomotiv zum Einsatz  kommen, ist es zum Beispiel in Südafrika keine Seltenheit, dass die halbzahmen Tiere beim „Canned hunting“ für Jagdtouristen zum Abschuss freigegeben werden, sobald sie älter und damit für Fotomotive nicht mehr brauchbar sind.
 
Weil jedes freigekaufte Tier sofort durch ein anderes ersetzt wird, raten die Tierschützer auch vom Freikaufen eines Tieres ab. Die skrupellosen Tierhändler leben von der Hilfsbereitschaft der Touristen und machen damit großen Profit. Nicht zu vergessen sind auch Tierqual-Souvenirs, wie Taschen aus Krokodilleder, Pelze oder Schnitzereien aus Elfenbein, auf die tierliebe Urlauber auch aus Artenschutzgründen lieber verzichten sollten.
 
 
Bildmaterial:
 
Bildunterschrift: Delfine werden zur Unterhaltung des Publikums in Shows vorgeführt. Touristen sollten solche Attraktionen meiden, um die Gefangenschaftshaltung dieser Tiere nicht zu unterstützen.
 
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Um auf das Leid der Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam zu machen, ruft der Deutsche Tierschutzbund zur Aufkleber-Aktion „Katzen brauchen Hilfe“ auf. Die Fensteraufkleber mit der Katze, die von Außen hineinschaut, stehen stellvertretend für die rund zwei Millionen Straßenkatzen, die meist zurückgezogen und für Menschen weitgehend „unsichtbar“ leben. Mit der Aktion, die Teil der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ ist, wollen die Tierschützer die Katzen und ihr Leid sichtbar machen.
 
Straßenkatzen stammen ursprünglich von unkastrierten Hauskatzen ab, deren Besitzer sie aussetzten oder im Stich ließen. Die Population der Straßenkatzen steigt zudem, wenn sich Hauskatzen untereinander oder mit frei lebenden Katzen unkontrolliert vermehren. Als domestizierte Tiere sind Katzen nicht in der Lage, sich oder ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Sie leiden an Unter- oder Mangelernährung, Krankheiten und Parasiten. Tagein, tagaus führen sie einen harten Kampf ums Überleben, der meist im Verborgenen stattfindet. Die Tiere leben versteckt auf Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Als Mensch bekommt man sie selten zu Gesicht.
 
Hilfe für Straßenkatzen
Selbst sehr junge Straßenkatzen können oft nur unter großem Stress und Angst an den Menschen gewöhnt werden, sodass den Tieren durch Vermittlung in ein Zuhause nicht geholfen wäre. Umso wichtiger ist dagegen, dafür zu sorgen, dass der Kreislauf der ständigen Vermehrung unterbrochen wird. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen und plädiert an Besitzer, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Nur durch Kastration kann die dramatische Zahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden. Tierfreunde können auch die Arbeit der örtlichen Tierschutzvereine unterstützen, die die Katzen an Futterstellen versorgen und sie kastrieren lassen. Ebenso leisten Spenden für die Kastrationsaktionen von Straßenkatzen einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Katzenelends.
 
Hinweis zur Aktion „Katzen brauchen Hilfe“
Mit der Aufkleber-Aktion „Katzen brauchen Hilfe“ möchte der Deutsche Tierschutzbund das Leid der rund zwei Millionen Katzen sichtbar machen, die in Deutschland auf der Straße leben. Dafür können Interessierte die statischen Katzen-Aufkleber über www.tierschutzbund.de/katzenschutz bestellen und an die Scheibe kleben. Damit so viele Menschen wie möglich auf die Problematik aufmerksam werden, sollen die Fotos der angebrachten Aufkleber zusammen mit ‪#‎KatzenHelfen auf Facebook und Twitter gepostet werden.
 
Mehr Informationen zur Aktion: www.tierschutzbund.de/katzenschutz
 
 
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Bildunterschrift: Der Aufkleber zeigt eine Straßenkatze, die durch das Fenster hineinblickt. Die große Zahl der Tiere, die im Verborgen leben, soll dadurch sichtbar gemacht werden.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial und das Kampagnenmotiv „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ senden wir Ihnen gerne zu.
 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
Besuchen Sie auch die Website des Deutschen Tierschutzbundes e.V.:
 
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Pünktlich zur Sommer- und Urlaubszeit erklärt die neue Ausgabe DU UND DAS TIER, worauf Urlauber achten müssen, wenn der eigene Hund mit auf Reisen geht und wie er auch zu Hause gut aufgehoben ist. Neben Urlaubstipps für Tierhalter, klärt das Magazin des Deutschen Tierschutzbundes auch über das versteckte Leid tierischer Touristenattraktionen in vielen Urlaubsländern auf. Das Magazin erläutert außerdem, warum Leder nicht nur ein Nebenprodukt der Fleischindustrie ist. Zu den weiteren Themen gehören unter anderem der niedrige Milchpreis und seine Folgen für die Milchkühe, die Einwanderung des Goldschakals nach Deutschland sowie Tierschutzprobleme beim klassischen Reitsport.
 
Bei einem Urlaub mit Hund ist vor allem eine gute Planung entscheidend. In seinem Titelthema gibt DU UND DAS TIER Tipps, wie „Hund“ am besten reist und welche Unterbringungsmöglichkeiten während des Transports am sinnvollsten sind. Hat sich der Halter dafür entschieden, seinen Hund nicht mit in den Urlaub zu nehmen, zahlt es sich aus, wenn der Hund frühzeitig daran gewöhnt wurde, von einer anderen Person betreut zu werden. Im Idealfall ist der Hundesitter eine vertraute Person, die der Hund bereits kennt.
 
In vielen Urlaubsländern werden exotische Tiere als Touristenattraktionen vermarktet: ein Foto mit Vögeln auf dem Arm, das gemeinsame Bad mit Delfinen, der Ritt auf einem Elefanten oder das Füttern von Tigerbabys. Obwohl nachhaltiger und rücksichtsvoller Tourismus grundsätzlich das Potenzial hat, einen wichtigen Beitrag zum Tier- und Artenschutz zu leisten, macht das Magazin deutlich, dass die Realität meist anders aussieht: Die gefangenen und zur Schau gestellten Tiere in Gefangenschaft leiden körperlich und seelisch und mitunter gefährdet diese Art des Tourismus sogar Wildtierbestände.
 
Leder gilt als Nebenprodukt der Fleischgewinnung. Dabei verbirgt sich hinter der Industrie ein eigenes Milliardengeschäft. Der Profit der Fleischindustrie hängt nicht unwesentlich vom Verkauf der gegerbten Tierhaut ab; mehrere Fleischkonzerne betreiben eigene Gerbereien. Neben den Tieren, die bei der Häutung häufig noch leben, leiden auch Menschen und die Umwelt unter den toxischen Bedingungen der Lederindustrie: Die giftigen Chemikalien gelangen in Boden und Wasser und bleiben auch im Endprodukt zurück. DU UND DAS TIER erklärt, warum Leder mehr als nur ein Nebenprodukt ist und welche pflanzlichen und synthetischen Alternativmaterialien es für Schuhe und Handtaschen bereits gibt.
 
Hinweis an die Redaktionen: Journalisten, die das Magazin DU UND DAS TIER regelmäßig beziehen möchten, wenden sich bitte an die Pressestelle: presse@tierschutzbund.de oder 0228-60496-24.
 
Mehr Informationen finden Sie im Netz unter www.duunddastier.de. Aktuelle News finden Sie täglich unter www.duunddastier.de/news
 
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Bildunterschrift: Tierschutz zur Urlaubszeit steht im Fokus der aktuellen Ausgabe von DU UND DAS TIER.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial senden wir Ihnen gerne zu.
 

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Der Deutsche Tierschutzbund zieht im ersten Halbjahr 2016 ein positives Fazit für das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“: Neue landwirtschaftliche Betriebe, mehr Vertriebspartner und weitere Markenlizenznehmer belegen den Wachstumstrend für das zweistufige Label. Das Angebot an Kaufalternativen für jene, die statt pflanzlicher Alternativen weiterhin Fleisch oder tierische Produkte verzehren wollen, steigt damit ebenso stetig. Nach der aktuellen Ausweitung des Tierschutzlabels auf Legehennen und der damit verbundenen Verfügbarkeit von Eiern mit dem Label bundesweit in großen Regionen sollen auch die Milchkühe in den nächsten Monaten ins System integriert werden. Während auch die Premiumstufe Schwein stetig wächst, bleibt die Einstiegsstufe Mastschwein derzeit noch eine Herausforderung. Im Bereich Masthuhn bleibt es stabil, einzelne Händler haben u.a. ganze Hähnchen ohne Label komplett aus dem Sortiment genommen und durch gelabelte Ware ersetzt.

Neben der steigenden Verfügbarkeit in den Sortimenten ist der Labelprozess auch ein politischer Erfolg: So hat mit der Einführung des Labels die Debatte um Kennzeichnung und gesetzliche Haltungsvorschriften „katapultartig“ zugenommen. Aktuell prüft Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt die Einführung eines staatlichen Siegels für Tierschutz.

LIDL plant für den Herbst regional den Ausbau des Labelangebots im Bereich Masthühner. ALDI Süd listet als Aktion Anfang Juni Geflügel-Produkte mit dem Tierschutzlabel ein. Die regionale Verfügbarkeit von Tierschutzlabel-Produkten von Mastschweinen und –hühnern bei Vollsortimenten (EDEKA Minden-Hannover, EDEKA Südwest, famila Neumünster, Kaufland, Hit, citti-Märkte, Marktkauf, real) steigt ebenso wie bei weiteren Discountern (Netto, np. discount). Durch die Ausweitung des Tierschutzlabels auf Legehennen, sind Eier aus der Einstiegs- und Premiumstufe mittlerweile in größeren Regionen bei EDEKA Südwest, Famila, Globus, Hit und LIDL verfügbar. Zudem konnte mit Toni’s Handels GmbH ein weiterer Markenlizenzvertrag abgeschlossen werden: Damit steigt absehbar die Verfügbarkeit von Eiern mit dem Tierschutzlabel.

Damit immer mehr Tiere in der Landwirtschaft von Verbesserungen in der Haltung, bei Transport und Schlachtung profitieren, wird der Deutsche Tierschutzbund das Tierschutzlabel auch auf Milchkühe ausweiten. Geplant ist, dass bis Herbst 2016 die Kriterien feststehen und erste Zertifizierungen zum Jahreswechsel durchgeführt werden.

Die Umstellung von konventionellen Stallbauten für Mastschweine auf eine tiergerechtere Haltung im Rahmen der Einstiegsstufe ist  herausfordernd. Es zeigt sich, dass die üblichen Warmställe mit Vollspaltenböden nur mit großem Aufwand für eine deutliche Weiterentwicklung in Richtung mehr Tierschutz geeignet sind.  Fachleute des  Deutschen Tierschutzbundes arbeiten gemeinsam mit den engagierten Landwirten und Vermarktungspartnern an Lösungen, um auch für Mastschweine in solchen konventionellen Ställen deutliche Verbesserungen zu erreichen. Das gelingt, wenn auch nicht so rasch, wie es wünschenswert wäre.


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