Pressemeldung 24.08.2016 - Missstände im Wildtierhandel aufgedeckt

Eintrag von Tierheim am 24.08.16 um 0:00 Uhr •

Ein Beitrag des ARD-Formates „Report-Mainz“ (23.8.) zum internationalen Wildtierhandel deckt erhebliche Missstände beim Transport und der Haltung von Reptilien auf. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert seine Forderung nach einem Ende der Exotenhaltung im Privathaushalt. Zudem muss die Bundesregierung den Handel mit diesen Wildtieren grundsätzlich untersagen und eine Positivliste installieren. Diese legt fest, welche Tiere in Deutschland gehalten werden dürfen. Leidtragende der bisher nicht ausreichenden Gesetze sind neben den Tieren auch die Tierheime, denn diese müssen immer mehr Exoten aufnehmen - eine Aufgabe, die personell, räumlich und finanziell oft nur schwer bewältigt werden kann.
 
„Wir brauchen dringend Regelungen für Zucht, Handel und Haltung von Wildtieren, denn tausende Tiere leiden in deutschen Wohnzimmern. Überforderung und die Abgabe im Tierheim oder gar das Aussetzen gehen häufig Hand in Hand“, beschreibt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Situation. Hochgerechnet mussten die Tierschutzvereine in den letzten fünf Jahren rund 30.000 Reptilien aufnehmen.
 
Deutschland ist EU-weit der größte Importeur und Absatzmarkt für Wildtiere: Hunderttausende lebende Reptilien, darunter zahlreiche Wildfänge, landen hier. Die Handelswege sind teilweise undurchsichtig: Die Tiere durchlaufen manchmal mehrere Stationen. Nach dem Fang oder von Farmen stammend, gelangen sie über Groß- und Zwischenhändler im Herkunftsland oder in Zweitländern am Ende zu Großhändlern in Deutschland, bis sie schließlich ins Zoofachgeschäft kommen. Die Entnahme von Tieren aus der Natur ist mit zahlreichen Tier- und Artenschutzproblemen verknüpft.
 
Fressnapf reagiert – Kölle Zoo ebenso
 
Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt daher, dass Fressnapf im ersten Schritt auf alle wild gefangenen Reptilien verzichten wird. Da aber auch immer wieder als Nachzucht deklarierte Wildfänge als Import nach Europa gelangen, ist es aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes konsequent, ab 2018 nur noch europäische Nachzuchten anzubieten. Dieses Ergebnis resultiert aus konstruktiven Gesprächen des Verbandes mit Fressnapf. Auch Kölle Zoo hat gegenüber dem Deutschen Tierschutzbund bestätigt, dass das Unternehmen bis Ende 2018 aus dem Verkauf von Reptilien, Amphibien und Wirbellosen komplett aussteigen wird.

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
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Lidl erhöht bayernweit Angebot für Verbraucher
 
Ein Großteil der Verbraucher, die Fleisch essen, wünscht sich mehr Tierschutz und zugleich eine transparente Tierschutzkennzeichnung von Produkten. Mit dem zweistufigen Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ hat der Deutsche Tierschutzbund für diese Verbraucher ein Angebot geschaffen. Als eines der Handelsunternehmen, die bereits seit Start des Labels Produkte führen, wird Lidl ab Mitte August in ganz Bayern weitere Produkte mit dem Label listen. Der Discounter erweitert sein Sortiment mit Produkten der Einstiegsstufe Masthuhn. Dafür wird das Unternehmen konventionelle Ware der gleichen Produkte aus dem Sortiment nehmen. Die Tiere haben nach den Vorgaben des Deutschen Tierschutzbundes u.a. mehr Platz, mehr Beschäftigung und mehr Zeit zum Heranwachsen als herkömmlich gehaltene Masthühner. Unter www.tierschutzlabel.info erfährt der interessierte Verbraucher, wo es die Artikel gibt.
 
„Bisher gibt es die Angebote an Schweine- und Hühnerprodukten und Eiern bundesweit in größeren Regionen. Mit dem Angebot von Lidl sind nun Produkte in einem ganzen Bundesland zu finden. Für Verbraucher, die noch Fleisch essen, steigt das Angebot als Kaufalternative stetig. Das Tierschutzlabel wird zu einer Erfolgsstory“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Und weiter: „Wir hoffen, dass weitere Handelsunternehmen diesem Beispiel folgen und ihrer Verantwortung und dem Wunsch der Verbraucher für einen nachhaltigeren und wertigeren Umgang mit tierischen Produkten gerecht werden.“
 
Aktuell werden Fleischprodukte von Schwein und/ oder Huhn mit dem Tierschutzlabel bei CITTI, EDEKA Minden-Hannover, EDEKA Nord, EDEKA Südwest, famila, Hit, Lidl, Kaiser´s Tengelmann, MARKANT, Netto Marken-Discount, Norma, NP Discount und real vertrieben. Eier mit Tierschutzlabel sind bei EDEKA Südwest, famila, Globus, Hit und in großen Regionen bei Lidl erhältlich. Verbraucher können sich über die Produktsuche auf der Webseite des Tierschutzlabels (www.tierschutzlabel.info) Handelsfilialen anzeigen lassen, die Produkte mit dem Label führen oder bestellen können.
 
Damit immer mehr Tiere in der Landwirtschaft von Verbesserungen in der Haltung, bei Transport und Schlachtung profitieren, wird der Deutsche Tierschutzbund das Tierschutzlabel auch auf Milchkühe ausweiten. Geplant ist, dass bis Herbst 2016 die Kriterien feststehen und erste Zertifizierungen zum Jahreswechsel durchgeführt werden.
 
Mehr zum Tierschutzlabel sowie einen kurzen Erklär-Film finden Interessierte unter www.tierschutzlabel.info

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Wichtige Mitteilung an alle Hunde- und Katzenbesitzer!

Eintrag von Tierheim am 02.08.16 um 0:00 Uhr •

Wir bitten Sie darauf zu achten, dass alle derzeit am Markt befindlichen Mini-Sammelfiguren (Größe ca. 25 mm) aus Kunststoff, nicht ihren Haustieren zum Spielen gegeben werden, da diese verschluckt werden können.

Das Material (Silikon-ähnlich), ist schwer verdaulich und kann einen Darmverschluss verursachen. Bei einigen Katzen mussten bereits Notoperationen durchgeführt werden.
 
Bitte halten Sie daher diese Kunststoff-Figuren von Ihrem Haustier fern.
 
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Deutscher Tierschutzbund und sein Landesverband auf Tierheim-Tour in Bayern
 
Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern besuchen in den kommenden Tagen (2. und 3. August) Tierheime im Freistaat. Die Lage der bayerischen Tierheime ist insgesamt dramatisch: Kommunen zahlen für Pflichtaufgaben, wie etwa die Fundtierbetreuung, nicht angemessen, und das Bundesland selbst verweigert den Tierheimen jedwede Unterstützung. Gleichzeitig müssen diese vermehrt bei der Unterbringung von illegal nach Deutschland transportierten Welpen einspringen. Mehr als 350 beschlagnahmte Welpen haben die Tierheime des Deutschen Tierschutzbundes im vergangenen Jahr in Bayern aufnehmen müssen. Auf den Kosten von mehreren Hunderttausend Euro bleiben die Vereine meist sitzen, da die Behörden eine Kostenübernahme verweigern. Thomas Schröder, Präsident des Bundesverbandes, und Andreas Brucker vom Landesverband Bayern besuchen die Tierheime in Bad Reichenhall, Freilassing, Nürnberg-Fürth und Feucht, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.
 
Thomas Schröder erklärt: „Ministerpräsident Horst Seehofer muss die Themen „Welpenhandel“ und „Fördertopf für Tierheime“ endlich zur Chefsache machen. Die zuständige Landesministerin Ulrike Scharf verweigert Strukturhilfen. Der praktische Tierschutz in Bayern droht zu kollabieren.“ Andreas Brucker sieht die Landesregierung besonders beim Thema illegaler Welpenhandel in der Pflicht: „Wir brauchen dringend einen Maßnahmen- und Finanzierungsplan der Landesregierung, der mit den Tierheimen und den Grenz- und Veterinärbehörden abgesprochen ist, damit der praktische Tierschutz in Bayern stabilisiert werden kann.“
 
Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern haben schon vor Jahren und bis heute gemahnt, dass der Freistaat und die Kommunen im Land dringend in die Tierheim-Infrastruktur investieren müssen. Die Tierheime sind durch immer neue, auf sie abgeschobene Aufgaben kaum noch in der Lage, ihre Arbeit aufrechtzuerhalten. „Viele der Tierheime können finanziell nur wenige Wochen planen, für notwendige langfristige Maßnahmen, wie z.B. Investitionen in Gebäude, ist kaum Luft, weil die meisten Kommunen und die Landesregierung trotz gesetzlicher Pflicht Hilfe verweigern“, ergänzt Schröder. Nun werden die Folgen deutlich: Es fehlt meist an geeigneten Quarantäne- und Krankenstationen sowie Unterbringungsmöglichkeiten für die große Zahl der Tiere. Und das, obwohl es vorhersehbar war, dass mit den verschärften Grenzkontrollen derartige Tierfunde dramatisch zunehmen würden. Die Landesregierung hat weder einen Notfallplan noch einen Haushaltstitel für Tierschutznotfälle, die Umweltministerin ist aus Sicht der Tierschützer fachlich völlig überfordert.
 
Während die Kommunen über die Hundesteuer Millioneneinnahmen haben, müssen die Tierheime um jeden Cent in der Fundtierkostenerstattung kämpfen. Obwohl die Betreuung von Fundtieren zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählt, erstattet der Großteil der Kommunen nur einen Bruchteil der anfallenden Kosten. Die Erstattung der enormen Auslagen, die den Tierheimen durch die Versorgung beschlagnahmter Tiere aus illegalen Welpentransporten erwachsen, wird von den Behörden gänzlich abgelehnt. Hierfür sei keine Kostenfolge im Gesetz vorgesehen. Die Tierheime müssen die fehlenden Gelder aus Spenden ausgleichen und wirtschaften somit zunehmend am Existenzminimum. Rücklagen sind in den Tierheimen nahezu komplett aufgebraucht, Planungssicherheit gibt es immer nur für wenige Wochen oder Monate.
 
Um den Druck insbesondere auf die Kommunen zu erhöhen, hat der Deutsche Tierschutzbund die Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ gestartet. Der Deutsche Tierschutzbund und seine mehr als 740 Vereine setzen den Fokus der Kampagne neben den finanziellen Herausforderungen auch auf die wertvolle Arbeit der Tierheime.
 
Mehr zur Kampagne und zur entsprechenden Petition unter: www.tierheime-helfen.de
Mehr zum Thema Welpenhandel finden Sie hier: www.tierschutzbund.de/kampagne-welpenhandel

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Pressemeldung 27.07.2016 - Verstöße bei Tiertransporten nehmen zu

Eintrag von Tierheim am 28.07.16 um 21:28 Uhr •

Medienberichten zufolge ist die Zahl an Tierschutzverstößen bei Tiertransporten enorm gestiegen. Obwohl die Kontrollen teilweise rückläufig sind, stieg die Zahl der Verstöße bei Schweinen um 230 Prozent, bei Rindern um 312 Prozent und bei Pferden um 128 Prozent. Die Zahlen basieren laut Medienberichten auf einem Bericht, den die Bundesregierung an die Europäische Kommission geschickt hat. Der Deutsche Tierschutzbund mahnt die Politik, endlich zu handeln. Die unzureichenden gesetzlichen Bestimmungen werden aus Sicht der Tierschützer nach wie vor zu wenig kontrolliert, Verstöße oft nicht konsequent genug geahndet. Fahrzeiten von beispielsweise mehrmals bis zu 29 Stunden in extremer Enge und bei drückender Hitze oder Kälte sowie verletzungsbedingte Schmerzen sind gang und gäbe. Selbst tragende Tiere gelangen in den Transport – teilweise hochträchtig.

„Wer kontrolliert, der muss auch ahnden: Es kann nicht sein, dass Verstöße offensichtlich und bekannt sind, aber niemand handelt. Bundesregierung und EU-Kommission müssen die teils katastrophalen Verhältnisse bei Tiertransporten endlich wirksam bekämpfen“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Ziel muss es sein, die Lebendtiertransporte langfristig zu reduzieren und durch den Transport von Kühlware oder Zuchtmaterial zu ersetzen.

Insbesondere in den warmen Sommermonaten ist es für die Tiere wichtig, dass die Transporter fachgerecht ausgestattet sind. Dazu gehören eine ausreichende Versorgung mit geeigneten Tränken sowie eine funktionierende Lüftung. Auch die Ladedichte sollte aufgrund der höheren Temperaturen reduziert werden. Trotz entsprechender Vorgaben werden bei Kontrollen allerdings immer wieder zahlreiche Missstände aufgedeckt: Das Überschreiten der zulässigen Ladedichte, defekte Lüftungen oder eine fehlende Wasserversorgung gehören zu den häufigsten Mängeln. Auch Ruhe- oder Melkzeiten werden meist unzureichend oder überhaupt nicht eingehalten. Oftmals sind die Tiere gar nicht transportfähig, leiden unter Verletzungen oder Lahmheiten. Nur durch intensivere Kontrollen und einheitliche effiziente Sanktionierungsmöglichkeiten durch Polizei und Veterinärbehörden können solche Missstände reduziert werden.

Auch trächtige Tiere im Transport

Obwohl es verboten ist, Tiere zu transportieren, die in einem fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium sind, stellte eine Studie heraus, dass viele Tiere, die zum Schlachthof transportiert werden, hochträchtig sind. Der Transport führt bei hochträchtigen Kühen, Schweinen oder Schafen zu Angst und Stress, die Schmerzen und sogar Fehlgeburten zur Folge haben können – ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Auch Geburten auf den Transportern oder auf dem Schlachthof sind kein Einzelfall. Eine Qual für Kuh und Kalb und der sichere Tod für beide, weil kein Tier den Schlachthof lebend verlassen darf.

Mehr zur Kampagne gegen den Transport trächtiger Rinder unter: www.tierschutzbund.de/kampagne_schlachtung_traechtiger_rinder


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Pressemeldung 11.07.2016 - Tipps zum Katzenschutz im Urlaub

Eintrag von Tierheim am 12.07.16 um 0:00 Uhr •

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Urlauber helfen frei lebenden Katzen in Hotelanlagen nicht, indem sie diese während eines Auslandaufenthalts füttern und an sich binden. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund anlässlich der Sommerferien hin, die gerade in Nordrhein-Westfalen gestartet sind und nächste Woche auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnen. Auch wenn die Absicht gut ist, stellt das kurzzeitige Füttern keine nachhaltige Lösung für die Situation der Tiere vor Ort dar. Häufig werden sie nach der Saison vertrieben oder sogar getötet. Touristen sollten sich deshalb an örtliche Tierschutzvereine wenden, die die Lage durch Kastration, kombiniert mit kontrollierter Fütterung, verbessern. Auch in Deutschland gehören Katzenwelpen zu den Touristenmagneten bei Urlauben auf dem Bauernhof. Sie leiden oft unter Katzenschnupfen, Würmern oder Flöhen. Die Elterntiere vermehren sich zumeist völlig unkontrolliert. Ist die Urlaubssaison vorbei, sind die Kleinen ebenfalls geschlechtsreif und der Teufelskreis setzt sich fort. 
 
In Hotelanlagen im Ausland treffen Urlauber immer wieder frei lebende Katzen an, die vom Hotel augenscheinlich geduldet werden. Viele Urlauber haben Mitleid und füttern die Straßentiere. Ist die Hochsaison jedoch vorbei, hoffen die Tiere auf weiteres Futter. Dann werden sie häufig verscheucht oder im schlimmsten Fall sogar getötet. Oftmals finden Vergiftungsaktionen statt. Der Deutsche Tierschutzbund rät Touristen daher davon ab, Straßenkatzen zu füttern. Stattdessen sollte sie sich an örtliche Tierschutzvereine wenden, die die Tiere an festen Futterstellen betreuen, medizinisch versorgen und die Population der Tiere nachhaltig und tierschutzgerecht durch das Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ minimieren. Es ist hilfreich, sich hier bereits im Vorfeld des Urlaubes nach Tierschutzvereinen zu erkundigen, die nachhaltigen Tierschutz vor Ort betreiben. Beispielprojekte für nachhaltigen Tierschutz vor Ort, finden Interessierte unter www.tierschutzbund.de.
 
Urlaub auf dem Bauernhof: Katzenwelpen als Attraktion
Junge Katzen zum Streicheln und Kuscheln gehören für viele Kinder und Erwachsene zum Urlaub auf dem Bauernhof dazu. Aus Tierschutzsicht ist dabei wichtig, dass der Halter seine Verantwortung wahrnimmt, die Tiere - Jungkatzen wie ausgewachsene Katzen - medizinisch versorgt, artgemäß füttert und die Tiere kastrieren lässt, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Immer wieder beobachten Urlauber und Tierschützer, dass dies auf vielen Bauernhöfen nicht in ausreichendem Maße der Fall ist. Eine einzelne Katze, die zwei Mal im Jahr drei bis sechs Junge zur Welt bringt, kann rein rechnerisch innerhalb von zehn Jahren für 240 Millionen Nachkommen sorgen. Urlauber können helfen, indem sie den Landwirt auf die enorme Vermehrungsrate von Katzen aufmerksam machen und die Vorteile der Kastration erläutern. Auch der Deutsche Tierschutzbund macht sich für die Kastration von Katzen stark. Im Rahmen seiner Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ informiert der Verband, wie sich durch Kastration das Leid von frei lebenden Katzen vermeiden lässt (www.tierschutzbund.de/katzenschutz).
 
 
Bildmaterial
 
Bildunterschrift: Frei lebende Katzen werden in Hotelanlagen im Ausland oft nur geduldet.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial und das Kampagnenmotiv „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ senden wir Ihnen gerne zu.
 

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