Gesetz zur Schlachtung trächtiger Tiere und zu Pelzfarmen

Eintrag von Tierheim am 03.06.17 um 0:00 Uhr •

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  • Gesetzentwurf passiert Bundesrat
  • Deutscher Tierschutzbund erkennt ersten Schritt, mahnt aber zur Nachbesserung
Ein Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere im letzten Trächtigkeitsdrittel wird kommen; ebenso sollen Pelztierhaltungen mit Übergangsfrist nur erlaubt werden, wenn sie bestimmte Haltungsvorgaben für die Tiere beachten. Für einen entsprechenden Gesetzentwurf der Großen Koalition hat der Bundesrat heute den Weg frei gemacht. Der Agrarausschuss des Bundesrates hatte noch die Anrufung des Vermittlungsausschusses empfohlen. Der Empfehlung ist der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung jedoch nicht gefolgt. Der Deutsche Tierschutzbund sieht notwendigen Nachbesserungsbedarf, erkennt aber an, dass die gesetzlichen Regelungen zumindest einen Fortschritt im Tierschutz bedeuten.
 
„Der Gesetzentwurf sowohl bei den trächtigen Tieren als auch beim halbherzigen Pelztierhaltungsverbot ist kein großer Wurf – dafür gibt es zu viele Ausnahmen bzw. Hintertüren. Aber er ist ein Schritt in die richtige Richtung und daher zu begrüßen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Klar muss aber auch sein: Nach der Bundestagswahl muss sich die neue Bundesregierung für ein striktes Pelztierhaltungsverbot und ein umfassenderes Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere stark machen.“
 
Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere - Ziegen und Schafe ausgenommen
Grundsätzlich ist es aus Tierschutzsicht gut und wichtig, eine gesetzliche Regelung zur Schlachtung trächtiger Tiere zu treffen. Das zukünftige Verbot, Tiere im letzten Drittel der Trächtigkeit zur Schlachtung abzugeben, nimmt jedoch Schafe und Ziegen aus, da die Trächtigkeitsuntersuchung bei diesen Tieren derzeit schwieriger ist als bei Rindern. Aus Sicht der Tierschützer kann dies jedoch kein Grund sein, diese Tierarten von der Regelung auszunehmen. Vielmehr müssen Möglichkeiten für verlässliche Trächtigkeitsuntersuchungen auch bei diesen Tierarten geschaffen werden. Kritikwürdig ist zudem, dass trächtige Tiere im Fall einer Tierseuche oder bei tierärztlicher Indikation doch geschlachtet werden dürfen. Aus Tierschutzsicht darf es diese Ausnahmeregelungen nicht geben, denn bei einer Schlachtung erstickt das Ungeborene im Mutterleib. Sobald die Tötung eines trächtigen Tieres vorgesehen ist, sollte diese mittels Euthanasie erfolgen, also mittels eines geeigneten Medikamentes, das über die Plazentaschranke hinweg direkt auch auf den Fötus wirkt. Nur so kann eine tierschutzgerechte, schonende, schnelle und stressarme Tötung von Muttertier und Ungeborenem sichergestellt werden.
 
Pelztierhaltung wird auslaufen, bleibt aber möglich
Bei der Pelztierhaltung kritisiert der Deutsche Tierschutzbund, dass kein generelles Verbot ausgesprochen wurde. Das neue Gesetz zur Pelztierhaltung in Deutschland schreibt nun lediglich die Haltungsbedingungen gesetzlich fest, die eigentlich schon seit langem in einer Verordnung, der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, verpflichtend festgehalten waren. Gegen die Umsetzung der Vorgaben der Verordnung hatten die Farmen in Deutschland jedoch geklagt und sich damit der Pflicht zur Nachbesserung entzogen. Das Hauptargument der Farmbetreiber, wonach die Farmen dann nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden könnten, wurde letztlich sogar vom Oberverwaltungsgericht Schleswig bestätigt. Laut Gericht sei für eine solche Einschränkung der Berufsausübung eine Verordnung nicht ausreichend; stattdessen bräuchte es ein Gesetz, dass durch das Parlament zu erlassen sei. Dies wurde mit dem Gesetzentwurf nun nachgeholt. Dass die Vorschriften damit gesetzlich festgehalten werden, ist daher zumindest ein kleiner Erfolg für den Tierschutz. Denn über kurz oder lang werden sie hoffentlich dazu führen, dass die verbliebenen sechs deutschen Nerzfarmen schließen, weil der Betrieb mit den verbesserten Haltungsvorgaben nicht rentabel ist. Dennoch könnten Pelzhalter zumindest theoretisch in Zukunft neue Farmen eröffnen, solange sie die Haltungsbedingungen erfüllen. Und das, obwohl der Bundesrat bereits 2015 in einem Beschluss festgehalten hatte, dass die Haltung in Gefangenschaft und die Tötung von Pelztieren kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes ist.
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Viele ungeborene Tiere werden als Schlachtabfall entsorgt, wie der Deutsche Tierschutzbund mit diesem Motiv deutlich macht. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bildunterschrift: Nerz im Käfig Copyright: Nettverk for dyrs frihet 

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Die aktuell hochsommerlichen Temperaturen stellen für viele Tiere eine große Gefahr dar. Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten Heimtiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken oder Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern daher dazu, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen: Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen für das Tier sollte man vermeiden und das Gassigehen mit Hunden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
 
Tierhalter sollten während der Hitze ihre Heimtiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.
 
Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob sich ein großer Teil des Geheges den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können Schatten spendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale.
 
Hitzeschutz auch für Weidetiere
Auch Tieren auf der Weide macht die Hitze zu schaffen: Pferde, Schafe oder Rinder sollten immer die Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Zu jeder Zeit muss ausreichend Wasser in der Tränke vorhanden sein. Nicht vergessen werden darf, dass bei Hitze die Futtergrundlage auf der Weide abnimmt und die Tiere so unter Umständen zugefüttert werden müssen.
 
Weitere Informationen und Tipps für Tierhalter unter: www.tierschutzbund.de/tiere-hitze
 

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Fünf Verbände aus Tier- und Artenschutz sowie Tierärzteschaft haben ein gemeinsames Positionspapier zur Umsetzung der EU-Verordnung für invasive, gebietsfremde Arten in Deutschland vorgelegt. Die Auffangstation für Reptilien München, der Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz, der Deutsche Tierschutzbund und die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz fordern, dass dem Tierschutz oberste Priorität eingeräumt wird. Ihre Forderungen haben die Verbände an die Tierschutzbeauftragten der Bundestagsfraktionen, das Bundesumwelt- und das Bundeslandwirtschaftsministerium, das Bundesamt für Naturschutz sowie die zuständigen Landesministerien gerichtet.
 
Derzeit ist die Unsicherheit groß: Die fünf Verbände möchten daher mit dem Positionspapier Tierheimen und Auffangstationen, Tierärzten und Veterinärämtern sowie privaten Tierhalter einen Leitfaden zum Umgang mit den als invasiv eingestuften Tierarten an die Hand geben. Oberste Priorität hat ein tierschutzgerechtes Vorgehen. Tötungen von Tieren nur weil sie als invasiv gelten, wären aus Tierschutzsicht absolut inakzeptabel – in menschlicher Obhut, etwa in Auffangstationen, ebenso wie in freier Wildbahn. Das Durchführungsgesetz und die Managementpläne, die derzeit von den Landesministerien erarbeitet werden, müssen aus Sicht der Verbände diesen Aspekt unbedingt berücksichtigen und tierschutzgerechte Lösungen vorlegen.
 
Tierschutz muss im Vordergrund stehen
Die EU-Verordnung, die bereits seit 2015 in Kraft ist, soll heimische Ökosysteme vor einer weiteren Ausbreitung von invasiven Arten schützen. Grundsätzlich begrüßen auch die Verbände, dass Tiere, welche die heimische Tierwelt beeinträchtigen können, nicht mehr eingeführt und gehandelt werden dürfen. Die EU überlässt den Mitgliedstaaten die Wahl der dafür notwendigen Management-Methoden. Grundsätzlich sollte aus Sicht der Verbände der Tierschutz oberste Priorität haben, Tötungsmaßnahmen sind abzulehnen. Stattdessen braucht es geeignete Lösungen zum Umgang mit und zur Haltung von Tieren invasiver Arten, die bereits im Land sind. Dazu gehört auch, dass sie in Tierheimen und Auffangstationen weiterhin betreut und in gute Hände abgegeben werden können. Besondere Maßnahmen sind für nicht heimische Tierarten erforderlich, die bereits in Deutschland eingebürgert sind, wie zum Beispiel für den Waschbär. Die Jagd auf die Tiere hat bislang keinen Erfolg gezeigt, da frei werdende Reviere unmittelbar von anderen Waschbären besetzt werden. Eine tiergerechte und nachhaltige Lösung wäre dagegen die Kastration möglichst vieler Tiere: Ein kastrierter Waschbär besetzt weiter ein Revier und führt so zu einer tierverträglichen Reduktion der Population.
 
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Bildunterschrift: Die Schmuckschildkröte auf dem Motiv der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ des Deutschen Tierschutzbundes zählt zu den von der EU gelisteten invasiven Arten. Die Tierheime müssen bereits heute viele der Tiere aufnehmen und stehen angesichts der EU-Verordnung zu invasiven Arten vor noch größeren Herausforderungen, die es zu meistern gilt.  
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Kommentar - Lokalanästhesie

Eintrag von Tierheim am 24.05.17 um 0:00 Uhr •

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration für die Möglichkeit der Lokalanästhesie ausgesprochen. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
 
„Mit der Ebermast, der Impfung gegen Ebergeruch und der Kastration unter Vollnarkose haben wir drei Alternativen, die bereits praxistauglich und vor allem tierschutzgerecht sind. Dass sich Bundesminister Schmidt nun hinter die Branche stellt, die Lokalanästhesie befürwortet und sie – laut Medienberichten – „mit aller Kraft“ umsetzen will, ist aus unserer Sicht unverständlich. Die Methode ist aus Tierschutzsicht eindeutig abzulehnen. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Injektion von Lokalanästhetika einen zusätzlichen Stress- und Schmerzfaktor vor der Kastration darstellt und die Betäubung ungenügend ist, um den Kastrationsschmerz vollständig auszuschalten. Damit wäre diese Methode – ebenso wie die betäubungslose Kastration – ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Doch wieder scheint es, dass eine möglichst kostengünstige Alternative Mittel der Wahl sein soll – Wirtschaftlichkeit geht vor Tierschutz. Die betäubungslose Ferkelkastration ist ab 2019 verboten – eine weichgespülte „Lösung“ wird es jedoch kaum besser machen. Stattdessen sollte der Minister besser die schnellstmögliche Umsetzung der vorhandenen drei Alternativen stärken und die Landwirte mit tierschutzorientierten Fördergeldern unterstützen.“
 

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Anlässlich der heute veröffentlichten Daten zur Tiertransportdauer bei Exporten landwirtschaftlich genutzter Tiere, die aus einer schriftlichen Anfrage von Bündnis90/Die Grünen hervorgehen, fordert der Deutsche Tierschutzbund endlich ein Ende der qualvollen Tiertransporte. Der Verband macht sich bereits seit Jahren für bessere Bedingungen und eine Begrenzung von Transportzeiten stark, zuletzt mit der Kampagne „Stop The Trucks“.
 
„Die Gesetzgebung lässt bei Tiertransporten noch immer zu viel Tierqual zu“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die heute veröffentlichten Zahlen führen uns wieder einmal die erschreckende Wahrheit vor Augen. So sind die Zahlen der Tiertransporte in den letzten Jahren stark angestiegen. Der Rindertransport in bestimmte Länder hat sich sogar verzehnfacht. Und auch die durchschnittlichen Transportzeiten sind extrem: Über 27 Stunden für Schweinetransporte nach Serbien oder sogar über 68 Stunden für Rindertransporte in die Türkei bedeuten absolute Qual für die Tiere. Hinzu kommt noch die oft unerträgliche Enge, Hitze oder Kälte, Durst und verletzungsbedingte Schmerzen. Die EU muss endlich handeln: Wir brauchen eine Begrenzung der Transportzeiten und bessere Bedingungen auf den Transporten mit strengeren, engmaschigeren Kontrollen und Sanktionen bei Verstößen. Statt immer mehr lebende Tiere den Strapazen des Transports auszusetzen, sollte es Ziel sein, langfristig nur noch Fleisch bzw. Zuchtmaterial zu transportieren.“
 
Die 2007 in Kraft getretene EU-Verordnung zum Schutz der Tiere beim Transport stellt zu wenige Bedingungen an den Transport: Eine Begrenzung der absoluten Transportdauer gibt es beispielsweise nicht. Zudem haben einige Mitgliedstaaten die EU-Verordnung mangelhaft in nationales Recht umgesetzt: So sieht die deutsche Tierschutztransportverordnung seit 2009 keine Bußgelder mehr vor, wenn Tiere beispielsweise mit offenen Wunden, Knochenbrüchen oder im fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium transportiert werden. Obwohl die Probleme bekannt sind, wurde die über Jahre angekündigte Nachbesserung der Verordnung – auf EU und auf Bundesebene - bis heute nicht umgesetzt.
 
Stop The Trucks
Der Deutsche Tierschutzbund hat zuletzt in den vergangenen Monaten gemeinsam mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, die Kampagne „Stop The Trucks“, durchgeführt und bessere Transportbedingungen für die Tiere gefordert. Mehr Informationen unter: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Transporte von Rindern sind zeitlich nicht beschränkt. 
Copyright: M. Karremann / Deutscher Tierschutzbund e.V.

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Wenn der Hund mit ins Büro darf, können neben Hund und Halter auch das Unternehmen und seine Mitarbeiter davon profitieren. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund im Rahmen seines Aktionstags „Kollege Hund“ hin. Studien bestätigen, dass Hunde für ein besseres Arbeitsklima sorgen, Stress abbauen und die Leistungsbereitschaft erhöhen. Im Rahmen des Aktionstags am 29. Juni können Unternehmen die Idee „Hund am Arbeitsplatz“ austesten.

 „Wenn Mitarbeiter am Aktionstag ihre Hunde mit ins Büro bringen dürfen, wird oft auch deutlich, welche positiven Einflüsse Hunde auf das gesamte Team haben können“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Voraussetzung ist natürlich immer, dass Chefs und Kollegen einverstanden sind und auch der Hund sich wohl fühlt - dann ist der tierische Schnuppertag für beide Seiten erfolgreich.“

Hunde am Arbeitsplatz heben die allgemeine Stimmung im Team und fördern die Kommunikation unter den Kollegen. Erfahrungen zeigen, dass auch das gemeinsame Gassi gehen den Zusammenhalt stärkt. Zudem baut die Anwesenheit eines Hundes bei Menschen nachweislich Stress ab und kann bei Stresssituationen sogar eine starke Blutdruckerhöhung verhindern. Die Sorge, ein Hund würde im Job zu sehr ablenken, ist meist unbegründet. Stattdessen gibt es sogar Studien, die zeigen, dass die Mitarbeiter motivierter zur Arbeit kommen und leistungsfähiger sind, wenn ein Hund im Büro ist.

Tierfreundliche Unternehmen gesucht

Der Deutsche Tierschutzbund und die örtlichen Tierschutzvereine, unterstützt von der Futtermarke Pedigree, suchen tierfreundliche Unternehmen, die am diesjährigen Schnuppertag teilnehmen möchten. Eine Anmeldung für den 29. Juni ist über die Website www.kollege-hund.de möglich. Alle Teilnehmer erhalten ein Aktionspaket mit Tipps für den Aktionstag sowie ein kleines Geschenk für den Kollegen Hund. Mit einer Urkunde zeichnet der Deutsche Tierschutzbund die teilnehmenden Firmen im Anschluss als tierfreundliche Unternehmen aus.

Hinweis an die Redaktionen: Das Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes, DU UND DAS TIER, zeigt in seiner aktuellen Ausgabe, wie ein Software-Unternehmen den Arbeitsalltag mit seinen tierischen Kollegen gestaltet: www.duunddastier.de/echte-liebe-auf-vier-pfoten

Bildmaterial Bildunterschrift: Der Deutsche Tierschutzbund ruft für den 29. Juni zur Teilnahme am Aktionstag „Kollege Hund“ auf. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

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