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70.000 Unterschriften gegen Tierversuche

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:11 Uhr •

TASSO-Newsletter

 

Bundestagsabgeordneter nimmt mehr als 70.000 Unterschriften gegen grausamste Tierversuche entgegen

 

Endlich war es soweit: Wir wurden gehört! Die drei Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO durften am vergangenen Donnerstag in Berlin 71.749 Unterschriften gegen besonders grausame Tierversuche an ein Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages überreichen. „MdB Udo Schiefner von der SPD hat sich mit uns getroffen, die Unterschriften entgegengenommen und sich Zeit für unser Anliegen genommen“, freut sich Dr. Cristeta Brause, Expertin für das Thema Tierversuche bei TASSO. „Nach der Unterschriftenübergabe haben wir ein sehr konstruktives Gespräch geführt, bei dem wir Herrn Schiefner noch einmal unsere durch Rechtsgutachten gestützte Forderung nach einem nationalen Verbot schwerstbelastender Tierversuche darlegen konnten“, führt sie weiter aus. MdB Udo Schiefner zeigte Interesse an den Ausführungen der drei Vereine und sprach sich ebenfalls dafür aus, dass Deutschland schon aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz die rechtlichen Möglichkeiten der EU-Tierversuchsrichtlinie im Sinne der Tiere voll ausschöpfen sollte.

Wie es genau weitergehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir hoffen nun, mit dieser Unterschriftenübergabe unserem nächsten Ziel, vom Petitionsausschuss des Bundestages angehört zu werden, näher gekommen zu sein“,sagt Dr. Cristeta Brause.

In jedem Fall wird es weitergehen. Die drei Vereine werden weiter gemeinsam dagegen kämpfen, dass in Deutschland noch immer die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt sind, obwohl die Europäische Union eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ vorsieht, die in Tierversuchen nicht überschritten werden darf. Deutschland beruft sich allerdings auf eine Ausnahmemöglichkeit in der EU-Richtlinie. Und so müssen in deutschen Laboren zum Beispiel Ratten in einem glattwandigen Gefäß schwimmen, bis sie verzweifelt aufgeben, oder sie werden mit Elektroschocks traktiert. Beides vorgeblich, um Depressionen zu simulieren. Versuche, die die EU unter dem Schweregrad „schwer“ listet, wie Tod durch Bestrahlung, Vergiftung oder Krebs, finden nach wie vor statt. Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge fielen 2016 Versuche an etwa 115.000 Tieren – das sind 5,2 % der insgesamt 2,8 Millionen Tiere – in diese Kategorie.

Noch weit mehr Bürger als die fast 72.000, die aktuell ihre Unterschrift gegen diese grausamen Versuche abgegeben haben, unterstützen die Forderung der Vereine: Eine parallel laufende Online-Petition zählt bereits mehr als 132.000 Mitzeichner. Darüber hinaus sprechen sich einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge 71 % der befragten Bevölkerung für ein gesetzliches Verbot der schlimmsten Tierversuche aus. „Höchste Zeit also, dass in unserem Land, in dem der Tierschutz Verfassungsrang hat, auch die Rechtsgrundlagen für Tierversuche entsprechend angepasst werden“, findet Dr. Cristeta Brause.

Mehr Informationen rund um die besonders grausamen Tierversuche finden Sie auf der Aktionsseite des Bündnisses. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Online-Petition zu unterzeichnen. Diese Stimmen sollen in Zukunft noch an anderer Stelle eingereicht werden.

Einen Bericht auf der Homepage von MdB Udo Schiefner finden Sie hier.

 

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"Animal-Hoarding" - im März schon fünf Fälle

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:10 Uhr •

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Pressemeldung 

23.03.2018 

Schon fünf Animal Hoarding-Fälle im März – Tierheime stehen unter enormer Belastung 

Mehr als 350 Tiere - Vögel, Katzen, Hunde und Schlangen: Fünf Fälle von Animal Hoarding sind innerhalb der letzten zwei Wochen bekannt geworden und beschäftigen derzeit Tierheime bundesweit. Der Deutsche Tierschutzbund weist dabei auf die enorme finanzielle, personelle und emotionale Belastung für die Tierheime hin. Gleichzeitig fordert der Verband eine intensivere Auseinandersetzung mit der Krankheit Animal Hoarding, um den Betroffenen zu helfen und langfristig eine Besserung zu erzielen.

 

150 Vögel in Augsburg, 40 Katzen in Pforzheim, 79 Hunde in Gießen und weitere 35 Hunde sowie 48 Schlangen in Jena, wobei von letzteren nur noch 25 am Leben waren. Animal Hoarding ist ein bundesweites Phänomen, welches mit großem Tierleid einhergeht. „Es beginnt nicht mit einem Paukenschlag, sondern es handelt sich um einen schleichenden Prozess, der zu einer immer stärkeren Verwahrlosung der Tiere führt – bis hin zu schwer kranken, verhaltensauffälligen und im schlimmsten Fall sogar toten Tieren“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

 

Die Behörden beschlagnahmen die Tiere, aber es sind die Tierheime und ihre Mitarbeiter, die diese aufnehmen und tierärztlich versorgen. Dabei stoßen sie häufig an ihre finanziellen, personellen und psychischen Grenzen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert neben einem finanziellen Topf, der die entstehenden Kosten der Tierheime decken soll, auch ein Zentralregister für Animal Hoarder. Denn nicht selten erhält der Betroffene zwar ein spezifisches Tierhalteverbot im regionalen Zuständigkeitsbereich einer Behörde, ein Umzug oder das Halten einer anderen Tierart machen das Verbot allerdings hinfällig. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist es wichtig, im Verdachtsfall nicht wegzuschauen, sondern frühzeitig Polizei oder Veterinäramt einzuschalten. Der Verband hat deswegen auch eine Checkliste entwickelt, um mögliche Animal Hoarding-Fälle früh zu identifizieren.

 

Was ist Animal Hoarding?

Animal Hoarding beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in großer Zahl halten, aber mit der Pflege und Unterbringung der Tiere mehr und mehr überfordert sind. Es fehlt an Futter, Wasser, Hygiene, Pflege und tierärztlicher Betreuung. Animal Hoarding ist allerdings noch wenig erforscht, weshalb langfristige Hilfen für die Betroffenen schwierig zu leisten sind. Der Deutsche Tierschutzbund hat schon früh angefangen, das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten, etwa in Form von interdisziplinären Workshops für Behördenvertreter, Juristen, Tierärzte und Tierschützer. Die Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes wertet zudem Fälle in Deutschland aus, um das Phänomen besser zu erfassen und auf die Dringlichkeit für ein Handeln deutlich zu machen.

 

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Kaninchen beschlagnahmt!

Eintrag von Tierheim am 23.02.18 um 13:48 Uhr •

http://reporter-24.com/2018/02/bayreuth-veterinaeramt-beschlagnahmt-29-kaninchen-aus-schlechter-haltung/

Auch wir haben 5 der armen Kreaturen übernommen. Sie sind derzeit in dringend notwendiger tierärztlicher Behandlung. sh. auch: http://www.tierschutzverein-rgbg.de/unsere-tiere/kleintiere/index.php?artid=716&catid=3#01id716

 

 

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EU-Kommission verharmlost Lebendtiertransporte

Eintrag von Tierheim am 17.02.18 um 15:25 Uhr •

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Pressemeldung

 

16.02.2018

 

EU-Kommission verharmlost Lebendtiertransporte

 

Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, die Brisanz von Lebendtiertransporten in Drittländer und das damit verbundene Tierleid herunterzuspielen. Die EU-Kommission hatte Anfang der Woche geäußert, den Export lebender Tiere nicht einschränken zu wollen. Die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission veröffentlichte kurz zuvor einen Bericht zur Bewertung des Tierschutzes während des Transportes von Tieren in Drittländer. Obwohl nicht die Tiertransporte selbst und damit die tatsächlichen Bedingungen während der Transporte, sondern lediglich eine Dokumentenprüfung durchgeführt wurde, wird der Eindruck erweckt, dass ein ausreichender Schutz der Tiere gewährleistet ist und die Transporte reibungslos funktionieren.

 

„Wie es den Tieren wirklich geht, wenn sie tagelang bei unsäglicher Hitze auf einem Transporter verbringen müssen und welche Qualen sie dabei erleiden müssen, wurde nicht überprüft“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Das wirkliche Ausmaß der Transporte und das Leid für die Tiere wird in diesem Bericht zu Unrecht heruntergespielt.“

 

Auf eine schriftliche Anfrage der Europaabgeordneten Ulrike Müller und Jan Huitema (ALDE) hatte sich der zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis dahingehend geäußert, dass der „Handel mit lebenden Tieren integraler Bestandteil der modernen Landwirtschaft“ sei. Die Kommission zieht daher nicht in Erwägung, die Ausfuhr lebender Tiere einzuschränken. „Es ist enttäuschend und nicht nachvollziehbar, dass die Kommission dies so rigoros ausschließt“, sagt Schröder. „Zwar erkennt sie die Tierschutzproblematik an und will sich für einen verbesserten Schutz der Tiere einsetzen. Es müssen jedoch endlich Taten folgen. Solange es diese unnötigen Transporte gibt, müssen die EU-Staaten gewährleisten, dass Tierschutzvorgaben und damit EU-Recht bis zum Bestimmungsort der Tiere eingehalten werden – so wie es der Europäische Gerichtshof in einem Urteil bereits 2015 festgelegt hatte. Das ist mittels Dokumentenprüfung nicht zu schaffen.“

 

Kritik gibt es von Seiten des Deutschen Tierschutzbundes auch für den Bundesverband Rind und Schwein. Dieser bemüht sich nach eigenen Angaben aktuell darum, „wieder Vertrauen in das System Langstreckentransporte“ herzustellen. „Statt das Image der Transporte wieder aufzupolieren, sollte auch die Branche daran interessiert sein, langfristige Lösungen zu finden“, sagt Schröder. Dazu zählen aus Sicht der Tierschützer die Stärkung regionaler Strukturen, der Transport von Fleisch bzw. Samen von Zuchttieren anstelle lebender Tiere sowie die Rückkehr zu Zweinutzungsrassen.

 

 

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Katholische Jugend spendet € 152,-

Eintrag von Tierheim am 12.02.18 um 20:21 Uhr •

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Ein ganz herzliches "Vergelt´s Gott" geht an den Bund der Deutschen Katholischen Jugend! Die Jugendlichen haben in der Stadt gesammelt und den Erlös von 152,00 Euro ans Tierheim gespendet.
Vielen Dank.
 
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Registrierungspflicht gefordert

Eintrag von Tierheim am 06.02.18 um 14:07 Uhr •

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Notwendig, machbar, kostengünstig – Experten fordern Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen

 

Entlastung für die Tierheime durch die schnelle Rückvermittlung von Fundtieren, Erfolg im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel, Vorteile für die Tiergesundheit, den Tierschutz und den Verbraucherschutz – all das wäre mit einer bundesweit einheitlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Heimtiere möglich. Davon sind die Mitglieder des Netzwerks „Kennzeichnung und Registrierung (K&R)“, zu denen auch TASSO gehört, überzeugt. In der vergangenen Woche haben sie im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin erläutert, welche Vorteile sie darin sehen, dass alle Hunde und Katzen mit einem Transponder gekennzeichnet und in einem Haustierregister registriert werden. Auch ein konzeptioneller Vorschlag zur Umsetzung wurde den anwesenden Bundestagsabgeordneten und weiteren interessierten Gästen präsentiert.

Bereits seit vielen Jahren fordern Fachleute von der Politik eine bundeseinheitliche Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen. Im vergangenen Jahr haben sich deshalb alle Landestierschutzbeauftragten, Vertreter aus Tierärzteschaft und Transpondertechnologie sowie Tierschutzvereine und Haustierregister zum Netzwerk „K&R“ (Kennzeichnung und Registrierung) zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine deutschlandweit einheitlich geregelte Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht einzusetzen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen EU-Mitgliedstaaten gibt es in Deutschland bis heute keine entsprechende Regelung. Und das, obwohl die Umsetzung schon mit wenig bürokratischem und finanziellem Aufwand möglich wäre.

Das Konzept Registerverbund

In einigen EU-Mitgliedstaaten gibt es bereits Modelle mit mehreren Registern, die in einem einzigen Datenbanksystem miteinander vernetzt sind. Eine solche Lösung wäre laut den Experten des Netzwerks „K&R“ auch eine optimale Lösung für Deutschland. So könnte auf mehr als zehn Millionen bereits registrierte Tiere aus den bestehenden Registern zurückgegriffen werden, ohne diese Daten kostenintensiv und mit hohem administrativem Aufwand erneut zu erheben. Die mit hohen Kosten verbundene Einrichtung und Verwaltung einer neuen Datenbank würde bei einem solchen Modell entfallen. Lediglich die Entwicklung einer speziellen Software, die alle Register im Verbund miteinander vernetzt, sowie die Bereitstellung eines Webservices durch alle angeschlossenen Register wären vonnöten. Tierhalter oder Finder von entlaufenen Tieren sowie öffentliche Stellen wie Städte, Gemeinden oder die Polizei könnten nach diesem Modell über individuell auf sie angepasste Abfragemöglichkeiten ihre Anfragen stellen. Darüber hinaus wäre ein solches System kompatibel mit einer europaweiten Kennzeichnung von Hunden und Katzen, wie sie vom Europaparlament seit Jahren gefordert wird.

„Mit einer bundeseinheitlichen Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen könnten wir vieles auf einmal erreichen“, sagt Dr. Hans-Friedrich Willimzik, Landesbeauftragter für Tierschutz des Saarlandes und Leiter des Netzwerks „K&R“. „Jetzt ist es an der künftigen Bundesregierung, unsere Forderung und den erarbeiteten Vorschlag zur Umsetzung zu überdenken und am Ende auch umzusetzen.“

Auch TASSO-Leiter Philip McCreight betont die Vorteile: „Bereits jetzt bringen wir jährlich rund 70.500 entlaufene Tiere wieder mit ihren Haltern zusammen. Etwa 45.000 Tiere mehr könnten pro Jahr wieder nach Hause zurückvermittelt werden, wenn es eine bundesweit geltende Kennzeichnungs- und Registrierungsflicht und somit eine gesetzlich verankerte Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen geben würde.“

Das Netzwerk K&R

Das Netzwerk „Kennzeichnung und Registrierung (K&R)“ ist ein interdisziplinärer Arbeitskreis von Experten unter der Leitung des Landesbeauftragten für Tierschutz des Saarlandes, Dr. Hans-Friedrich Willimzik, mit dem Ziel, dass in Deutschland die Rechtspflicht zur Kennzeichnung und Registrierung für Hunde und Katzen eingeführt wird. Deutschland ist hier Schlusslicht in Europa, zusammen mit vier weiteren Mitgliedstaaten. Die gravierenden Probleme, wie beispielsweise der illegale Welpenhandel, die stetige Zunahme von Straßenkatzen sowie überfüllte Tierheime, können nur mit einer stringenten europaweit und national harmonisierten vollständigen Rückverfolgbarkeit von Tierhaltern und Heimtieren gelöst werden. Weitere Hintergrundinformationen zur Arbeit des Netzwerks „K&R“ sind auf der neuen Internetseite www.heimtierverantwortung.net zu finden.

 

 

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