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Tierschutz-Tipps: So wird der Garten winterfit für Wildtiere

Eintrag von Tierheim am 21.10.17 um 16:42 Uhr •

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Im Herbst wird es Zeit, den Garten winterfit zu machen – und zwar so, dass auch die Tiere etwas davon haben. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps, wie man Igeln, Eidechsen oder Wildbienen das Überwintern erleichtert und wie man Wildtiere bei der täglichen Nahrungssuche unterstützen kann.

„Akkurat angelegte und aufgeräumte Gärten machen es den Tieren schwer, Nahrung oder einen Unterschlupf zu finden“, erklärt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Wer das Laub dagegen liegen lässt – zumindest auf einigen Haufen – bietet Igeln, Reptilien und Kleintieren, wie Regenwürmern oder Käfern, die anderen als Nahrung dienen, ein Versteck.“ Statt zu Laubbläsern und –saugern, die kleinere Igel und andere Tiere einsaugen und töten können, greift man besser zu Rechen oder Harke. Die stark gefährdeten Wildbienen bevorzugen zum Überwintern altes Gehölz, hohle Stängel verschiedener Pflanzen oder Baumhöhlen, die ihnen Schutz bieten. Verblühte Stauden sollten also auf keinen Fall abgeschnitten und tote Äste nicht entsorgt werden. Nutznießer von verblühten Stauden sind zudem viele Vögel, die aus den Blütenresten die Insekten herauspicken.

Artgerechte Zufütterung kann helfen
Wer nicht ohnehin das ganze Jahr füttert, kann Vögel bei lang anhaltendem Frost oder Schnee unterstützen – je nach Art mit Körnerfutter, etwa mit Sonnenblumenkernen oder Getreide, mit Insektenlarven oder mit Obst, zum Beispiel mit Äpfeln. Eichhörnchen legen zwar Futtervorräte für den Winter an, kommen aber bei Bodenfrost oft nicht an die vergrabenen Schätze heran. Sie freuen sich ebenfalls über Sonnenblumenkerne, aber auch über Bucheckern, Wal- und Haselnüsse oder Äpfel und Birnen. Igel müssen sich vor ihrem Winterschlaf, mit dem sie etwa zwischen Anfang Oktober und Anfang November beginnen, ausreichend Fettreserven anfressen. Für junge Igel kann im Herbst eine Zufütterung sinnvoll sein. Dabei sollte man auf artgerechtes Futter zurückgreifen, etwa auf Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Milch und Essenreste sind dagegen ungeeignet.
 
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. / Ehrhardt
 
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Pressemeldung 29.08.2017 - Aktionswoche „Check meinen Chip“

Eintrag von Tierheim am 01.09.17 um 0:00 Uhr •

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Vom 11. bis 15. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes erstmals die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip bzw. Transponder unverwechselbar gemacht werden. Mit der Chipnummer kann der Halter sie anschließend kostenfrei im Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registrieren (www.registrier-dein-tier.de). „Check meinen Chip“ findet künftig immer in der zweiten Septemberwoche statt.
 
„Nur wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden - umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters beim Deutschen Tierschutzbund. Zum Ändern der Daten erreichen Tierhalter das Haustierregister unter der Telefonnummer 0228-6049635 oder per E-Mail an info@registrierdeintier.de. Ob das Tier überhaupt schon registriert ist, können Halter über die Mikrochip-Nummer-Abfrage auf der Website www.registrier-dein-tier.de prüfen und die Anmeldung gegebenenfalls online kostenfrei nachholen.
 
Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung
Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt oder vom Halter selbst beim Haustierregister registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben.
 
Entlastung für Tierheime
Für entlaufene oder entflogene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, ist das Tierheim eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nehmen die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime rund 300.000 neue Tiere auf, ein Großteil davon Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung im Haustierregister bedeutet daher auch eine Entlastung für die Tierheime.
  
Bildmaterial Bildunterschrift: Katze wird gechipt Copyright: Volker Dornberger 

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Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto „Eine Mehrheit für den Tierschutz - Bundestagswahl ist Tierschutzwahl“. Der Verband betont, dass von der Bundestagswahl, die kurz vor dem Welttierschutztag ansteht, neue Impulse für mehr Tierschutz ausgehen müssen. Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere.
 
„Obwohl der Tierschutz längst kein politisches Nischenthema mehr ist, ist in den letzten vier Jahren zu wenig passiert, Versprechen aus dem Koalitionsvertrag wurden nicht umgesetzt. Das Leitmotto werden wir in den kommenden Wochen bis zur Wahl nutzen, um klarzustellen, dass die Wahlen auch Richtungsentscheidungen in der Tierschutzpolitik sind und dass Verbesserungen im Tierschutz gesellschaftlich gewünscht sind“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Stehen die neuen politischen Entscheidungsträger fest, werden wir klar machen, dass Lippenbekenntnisse zum Tierschutz allein nicht reichen. Wir fordern Taten statt wolkiger Absichtserklärungen.“
 
Forderungen an die Politik
Der Deutsche Tierschutzbund ist parteipolitisch neutral, aber tierschutzpolitisch konsequent. Mit Blick auf das Staatsziel Tierschutz gehören ein bundesweites Verbandsklagerecht und die grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes zu den zentralen Forderungen des Verbandes. Ebenso drängt der Deutsche Tierschutzbund auf eine Stärkung des karitativen Tierschutzes vor Ort, um die Finanzierung der Tierheime für die Zukunft sicherzustellen. Zum Ausstieg aus Tierversuchen muss die Politik eine konkrete Strategie erstellen und erarbeiten. Weiter fordert der Verband eine Nutztierstrategie, die unter anderem ein staatliches Tierschutzlabel einschließt und die Förderpolitik auf den Tierschutz ausrichtet. Nicht zuletzt gehört ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen zu den Kernforderungen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Hinweis an die Redaktionen: Alle Informationen zur aktuellen Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl“ finden Sie unter: www.tierschutzbund.de/bundestagswahl
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Mit zwei Kampagnenplakaten macht der Deutsche Tierschutzbund Wählerinnen und Wähler darauf aufmerksam, dass sie mit ihrer Wahlentscheidung auch den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren legen. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 

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Hamster Freunde gesucht!!!

Eintrag von Tierheim am 05.08.17 um 8:26 Uhr •

Liebe Hamster-Freunde,
wir bekommen in Kürze mehrere Hamster, die ein schönes Zuhause suchen. Bei Interesse bitte bei uns im Büro melden, Tel. 0941/85271 DANKE!

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Tierische Attraktionen gelten als Urlaubermagnet: Egal ob Souvenirfoto mit einem Wildtier, der Ritt auf einem Elefanten oder die Vorführung von Tieren in Shows und Arenen – das Angebot ist groß. Dass sich hinter dahinter in vielen Fällen Tierschutzprobleme verbergen, ist Touristen oft nicht bewusst. Auch tierische Souvenirs sind mit Tier- und Artenschutzproblemen verbunden. Der Deutsche Tierschutzbund informiert zum Start der Urlaubssaison darüber, welche tierschutzwidrigen Praktiken sich hinter den vermeintlichen Touristenattraktionen verbergen.
 
„Wer hinter die Kulissen von tierischen Souvenirfotos und Shows blickt, sieht, dass die Tiere allein der Touristen-Belustigung dienen, während sie selbst ein Leben voller Entbehrungen fristen“, erklärt James Brückner, Referent für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. „Wir appellieren an alle Urlauber, das Leid der Tiere nicht zu unterstützen. Nur wenn Reisende entsprechende Angebote meiden, lassen sich Verbesserungen für die Tiere vor Ort erreichen.“
 
Obwohl einige Reiseveranstalter entsprechende Attraktionen bereits aus dem Programm genommen haben, sind Nachfrage und Angebot nach wie vor groß. Vielen Touristen ist dabei nicht bewusst, dass etwa Elefanten bei ihrer „Ausbildung“ zum Reittier unterworfen werden müssen, was mit Anketten, Fesseln und Schlägen erreicht wird. Der Besuch von Delfinshows und das Schwimmen mit Delfinen fördern die fragwürdige Gefangenschaftshaltung dieser Tiere und indirekt auch den Fang freilebender Delfine, wie bei den blutigen Treibjagden im japanischen Taiji. Ebenso blutig sind auch Tierkämpfe, wie der Stierkampf, der neben Spanien auch in Frankreich, Portugal, Mexiko und Brasilien verbreitet ist.
 
Tierschutzprobleme birgt auch ein auf den ersten Blick niedliches Foto mit einem Wildtier: Das ständige Anfassen durch fremde Menschen stresst die Tiere enorm. Viele wurden als Jungtiere gefangen und ihre Mütter getötet. Bei nachgezüchteten Löwenjungen, die gerne als Fotomotiv zum Einsatz kommen, ist es zum Beispiel in Südafrika keine Seltenheit, dass die halbzahmen Tiere beim „Canned hunting“ für Jagdtouristen zum Abschuss freigegeben werden, sobald sie älter und damit für Fotomotive nicht mehr brauchbar sind.
 
Weil jedes freigekaufte Tier sofort durch ein anderes ersetzt wird, raten die Tierschützer auch vom Freikaufen eines Tieres ab. Die skrupellosen Tierhändler leben von der Hilfsbereitschaft der Touristen und machen damit großen Profit. Nicht zu vergessen sind auch Tierqual-Souvenirs, wie Taschen aus Krokodilleder, Pelze, Korallen oder Schnitzereien aus Elfenbein, deren Einfuhr illegal ist und auf die tierliebe Urlauber auch aus Artenschutzgründen lieber verzichten sollten.
 
DU UND DAS TIER, das Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes, berichtet darüber, wie Tiere als Touristenattraktionen vermarktet werden: www.duunddastier.de/tierisches-fotomodell
 
 
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Bildunterschrift: Delfine werden zur Unterhaltung des Publikums in Shows vorgeführt. Touristen sollten solche Attraktionen meiden, um die Gefangenschaftshaltung dieser Tiere nicht zu unterstützen. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 

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Kommentar - nationale Nutztierstrategie

Eintrag von Tierheim am 04.07.17 um 0:00 Uhr •

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat heute seine nationale Nutztierstrategie öffentlich gemacht. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
 
„Wir sind froh, dass unsere langjährige Forderung nach einer nationalen Strategie, wie die Zukunft der landwirtschaftlichen Tierhaltung mit mehr Beachtung des Tierschutzes gestaltet wird, endlich aufgenommen wird. Aber wer diese in den letzten Sitzungstagen, ja Sitzungsstunden des Deutschen Bundestages vor der Bundestagswahl vorstellt und so die Chance auf eine Gesetzesinitiative verstreichen lässt, der setzt sich dem Vorwurf aus, es nicht ernsthaft zu wollen, sondern nur für den Wahlkampf gerüstet zu sein.
 
Aus Tierschutzsicht gibt es dringenden Handlungsbedarf in den Ställen und die Gesellschaft erwartet einen besseren Umgang mit den Tieren. Es wird Zeit, dass endlich wirklich alle Fördergelder auf das Ziel „mehr Tierschutz“ ausgerichtet werden, denn die vielen umstellungswilligen Landwirte brauchen diese Planungssicherheit. Es mag ja sein, dass sich der Bundesminister mit 130 Millionen Fördersummen für Forschung und Innovation rühmt, aber für die Zukunft werden erheblich größere Summen benötigt, um die Landwirte bei der Umstellung auf tiergerechtere und innovative Haltungsverfahren zu unterstützen. Dazu muss der Bundesminister eine konkrete Antwort liefern.
 
Es ist auch wichtig und richtig, die Maßnahmen des Bundes, der Länder und der Kommunen auf das gemeinsame Ziel auszurichten. Es bleibt aber scharfe Kritik: Der Bundesminister hat viel zu spät, wider besseren Wissens mit diesen strategischen Planungen begonnen. Das hat zur Folge, dass eben alles zu unkonkret bleibt, besonders bei Zeitachse und Fördersummen, und das Thema nun dem Wahlkampf ausgeliefert ist. Es gibt genügend Expertise und Beispiele für direkt umsetzbare Tierschutzmaßnahmen, wie die Ergebnisse der Tierschutzpläne der Länder, im Besonderen der Tierschutzplan Niedersachsen, zeigen, aber auch das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Es ist sicherlich hilfreich für den Wahlkampf, die eigenen Leistungen zu rühmen. Aber das Getane reicht nicht, für die Zukunft braucht es viel mehr Mut.
 
Unsere Hoffnung ruht, wie beim staatlichen Tierwohllabel, jetzt darauf, dass die neu gewählte Bundesregierung sich unverzüglich des Themas annimmt und es nicht wieder zeitlich verschleppt wird. Wir brauchen eine nationale Nutztierstrategie. Daran halten wir fest und mit der Vorlage des Bundesministers kommen wir der Umsetzung näher, wenn auch Chancen in der Vergangenheit verspielt wurden, schon weiter vorangekommen zu sein.“
 

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