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Pressemeldung 22.09.2017 #StopTheTrucks

Eintrag von Tierheim am 23.09.17 um 0:00 Uhr •

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  • Übergabe von mehr als einer Million Unterschriften gegen Tiertransporte
  • EU-Kommission will das Thema verstärkt angehen
 
Mehr als eine Million Europäer haben ihre Stimme für ein Ende von Tierleid bei Lebendtiertransporten abgegeben und so ein deutliches Zeichen für mehr Tierschutz gesetzt. Der Deutsche Tierschutzbund und andere Mitgliedsorganisationen der europäischen Dachorganisation Eurogroup for Animals hatten die Stimmen im Rahmen der Kampagne #StopTheTrucks gesammelt. Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, der die Unterschriften gestern entgegen nahm, versprach, die Zustände bei Lebendtiertransporten höher auf die Agenda zu setzen. So soll eine neu eingesetzte Untergruppe der EU-Tierschutzplattform das derzeitige System sowie die Regeln für den Langstrecken-Tiertransport überarbeiten und eine langfristige Strategie zum Ersatz der Transporte erarbeiten.
 
„Dank der Kampagne #StopTheTrucks steht der Tierschutz wieder auf der EU-Agenda“, sagte Flanderns Tierschutzminister Ben Weyts, der die Unterschriften an Kommissar Andriukaitis übergab. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „Für die Milliarden Tiere, die jährlich über Europas Straßen gekarrt werden, ist der Weg in den Tod die Hölle. Mehr als eine Million Europäer fordern nun die EU zum Handeln auf und auch wir appellieren an den EU-Kommissar: Es braucht eine Strategie, um die Bedingungen auf den Transporten zu verbessern und um die Zahl und Dauer der Transporte zu reduzieren. Dazu sind auch wieder regionale Strukturen notwendig, um kurze Wege zu sichern. Endziel muss sein, Fleisch bzw. Sperma für die Zucht zu transportieren und den Tieren selbst die Tortur des Transports zu ersparen. Das muss auch eine Schwerpunktaufgabe einer neuen Bundesregierung sein.“
 
EU-Gesetzgebung für Tiertransporte unzureichend
Hintergrund des Protestes ist, dass die europäische Gesetzgebung über Tiertransporte den Tieren keinen ausreichenden Schutz bietet. Auf Transporten - oft quer durch Europa und bis in Drittländer - leiden die Tiere häufig unter der unerträglichen Enge in den Transportern, unter Hitze oder Kälte, quälendem Durst und Schmerzen aufgrund von Verletzungen. Ursache für diese Tierschutzprobleme sind die zu geringen Anforderungen: So ist es prinzipiell erlaubt, Tiere unter Einhaltung von Pausenzeiten zeitlich unbegrenzt zu transportieren. Darüber hinaus sind die Anforderungen an das Platzangebot auf den Transportmitteln, an die zulässige Temperatur während des Transportes sowie an die Versorgung und Ruhepausen unzureichend. Wirksame Kontrollen, mit denen die Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen und der Gesundheitszustand der Tiere überprüft werden, fehlen weitgehend.
 
Informationen zur Kampagne „#StopTheTrucks“ unter: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte
 
Bildmaterial
Bildunterschrift: Mehr als eine Million Unterschriften gegen Langstrecken-Tiertransporte kamen im Rahmen der #StopTheTrucks-Kampagne zusammen. Copyright: François de Ribaucourt
Bildunterschrift: Ben Weyts (4. v. links) und Mitglieder der Eurogroup for Animals übergeben die Unterschriften an Vytenis Andriukaitis (3. v. links). Copyright: François de Ribaucourt 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
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Am 21. September 2017 tritt das Freihandelsabkommen CETA vorläufig in Kraft. Der größte Teil des Abkommens zwischen Kanada und der Europäischen Union findet damit Anwendung. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert, dass der Tierschutz bei CETA kaum Berücksichtigung findet. Der Verband fordert, dass Freihandelszonen immer auch Tierschutzzonen sein müssen.
 
„CETA enthält so gut wie keine Tierschutzregelungen. Auch bei der Regierungsmehrheit im Bundestag gab es bislang nur wenig Bereitschaft, sich mit den Folgen für den Tierschutz zu befassen“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wer auch immer bei der Bundestagswahl die Mehrheit erlangt, muss dafür sorgen, dass der Tierschutz nun wenigstens beim Vollzug des Abkommens bestmöglich berücksichtigt wird. In Zukunft müssen Freihandelszonen immer auch Tierschutzzonen sein.“
 
Tierschutz bleibt zu vage
Einige Bestimmungen des CETA-Abkommens verweisen zwar auf den Tierschutz, bleiben aber sehr vage. Konkrete Anforderungen zur Sicherstellung einer tiergerechten Haltung in der Landwirtschaft, zum Abbau von Tierversuchen oder zur Verbesserung des Schutzes von Wildtieren fehlen. „Jetzt sind weitere Absprachen mit Kanada und konkrete Vorgaben für den Vollzug erforderlich, um zu verhindern, dass es zu einem Abwärtsdruck auf den europäischen Tierschutz kommt“, erklärt Schröder. Auch müsse verhindert werden, dass Produkte aus der Klontierzucht und andere tierschutzwidrige Erzeugnisse auf den europäischen Markt gelangen.
 
Ursprünglich sollte CETA bereits im Frühjahr 2017 vorläufig in Kraft treten. Nach der Zustimmung im Europaparlament im Februar verzögerte sich jedoch der Ratifikationsprozess in Kanada. Damit das Abkommen uneingeschränkt gültig wird, müssen nun noch die nationalen – in einigen Fällen auch die regionalen – Parlamente in den EU-Ländern zustimmen. 

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Igel - wie kann ich helfen?

Eintrag von Tierheim am 06.09.17 um 13:20 Uhr •

Gerade jetzt mit Beginn der kälteren Jahreszeit, erreichen uns wieder vermehrt Anfragen zu unseren kleinen stacheligen Freunden.

Der LBV hat auf seiner Internetseite dazu sehr schön aufbereitete und hilfreiche Informationen veröffentlicht, auf die wir gerne hinweisen:

 
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Die nahende Bundestagswahl steht im Fokus der heute erscheinenden Ausgabe von DU UND DAS TIER. Der Deutsche Tierschutzbund hat die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien mit seinen Forderungen konfrontiert und macht in seinem Mitgliedermagazin den „Tierschutz-Check“ zur Wahl. Zudem informiert DU UND DAS TIER über die Jagd auf Wildtiere und erklärt, warum Greyhounds in Wettkämpfen sprichwörtlich um ihr Leben rennen. Die Redaktion hat außerdem Milchkuh-Betriebe besucht, die nach den Kriterien des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ arbeiten.
 
Die kommende Bundestagswahl wird zur Tierschutzwahl – denn sie legt den Grundstein für den politischen Tierschutz der nächsten vier Jahre. In der aktuellen Legislaturperiode ist die Bundesregierung im Bereich Tierschutz weit hinter ihren Möglichkeiten und Vorhaben zurückgeblieben. Die Bedingungen für Tiere in der Landwirtschaft haben sich nicht erheblich verbessert, der Handel mit exotischen Tieren wurde nicht wie versprochen bundeseinheitlich geregelt und die Tierheime sind nach wie vor unterfinanziert und überfüllt. DU UND DAS TIER nimmt in seiner aktuellen Ausgabe die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien genauer unter die Lupe und konfrontiert sie mit den Tierschutz-Forderungen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Jedes Jahr werden in Deutschland rund fünf Millionen Wildtiere bei der Jagd getötet. Bei der Fangjagd etwa, werden die Tiere in den Fallen oft schwer verletzt und sterben qualvoll. DU UND DAS TIER erklärt, was hinter den Argumenten der Jägerschaft steckt und macht deutlich, warum das Bundesjagdgesetz nicht mehr zeitgemäß ist.
 
Greyhounds sind athletisch, sanftmütig und intelligent. Dass sie zudem zu den schnellsten Tieren der Erde zählen, wird ihnen zum Verhängnis. Windhund-Rennen enden für die Hunde oft mit Verletzungen und Knochenbrüchen. Sind die Greyhounds nicht schnell genug sind, steht ihnen meist der Tod bevor. DU UND DAS TIER schaut hinter die Kulissen und informiert, wie Tierfreunde helfen können.
 
Mit dem Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ arbeitet der Deutsche Tierschutzbund aktiv daran, die Haltungsbedingungen von Tieren in der Landwirtschaft zu verbessern. Die Redaktion von DU UND DAS TIER hat drei Betriebe besucht, deren Milchkuhhaltung mit dem Tierschutzlabel zertifiziert ist. In einer Fotostrecke zeigt das Magazin, was das Label für die Kühe, die Landwirte und für die Verbraucher bedeutet.
 
In weiteren Artikeln erklärt DU UND DAS TIER, warum Nacktmulle in Tierversuchen sinnlos leiden müssen und gibt Tipps, wie man den Garten winterfit macht, sodass auch die Tiere etwas davon haben.
 
Hinweis an die Redaktionen:
Journalisten, die das Magazin DU UND DAS TIER regelmäßig beziehen möchten, wenden sich bitte an die Pressestelle: presse@tierschutzbund.de oder 0228-60496-24. Mehr Informationen finden Sie im Netz unter www.duunddastier.de.
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Aktuelles Cover von DU UND DAS TIER, dem Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 

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Pressemeldung 29.08.2017 - Aktionswoche „Check meinen Chip“

Eintrag von Tierheim am 01.09.17 um 0:00 Uhr •

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Vom 11. bis 15. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes erstmals die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip bzw. Transponder unverwechselbar gemacht werden. Mit der Chipnummer kann der Halter sie anschließend kostenfrei im Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registrieren (www.registrier-dein-tier.de). „Check meinen Chip“ findet künftig immer in der zweiten Septemberwoche statt.
 
„Nur wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden - umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters beim Deutschen Tierschutzbund. Zum Ändern der Daten erreichen Tierhalter das Haustierregister unter der Telefonnummer 0228-6049635 oder per E-Mail an info@registrierdeintier.de. Ob das Tier überhaupt schon registriert ist, können Halter über die Mikrochip-Nummer-Abfrage auf der Website www.registrier-dein-tier.de prüfen und die Anmeldung gegebenenfalls online kostenfrei nachholen.
 
Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung
Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt oder vom Halter selbst beim Haustierregister registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben.
 
Entlastung für Tierheime
Für entlaufene oder entflogene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, ist das Tierheim eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nehmen die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime rund 300.000 neue Tiere auf, ein Großteil davon Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung im Haustierregister bedeutet daher auch eine Entlastung für die Tierheime.
  
Bildmaterial Bildunterschrift: Katze wird gechipt Copyright: Volker Dornberger 

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Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto „Eine Mehrheit für den Tierschutz - Bundestagswahl ist Tierschutzwahl“. Der Verband betont, dass von der Bundestagswahl, die kurz vor dem Welttierschutztag ansteht, neue Impulse für mehr Tierschutz ausgehen müssen. Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere.
 
„Obwohl der Tierschutz längst kein politisches Nischenthema mehr ist, ist in den letzten vier Jahren zu wenig passiert, Versprechen aus dem Koalitionsvertrag wurden nicht umgesetzt. Das Leitmotto werden wir in den kommenden Wochen bis zur Wahl nutzen, um klarzustellen, dass die Wahlen auch Richtungsentscheidungen in der Tierschutzpolitik sind und dass Verbesserungen im Tierschutz gesellschaftlich gewünscht sind“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Stehen die neuen politischen Entscheidungsträger fest, werden wir klar machen, dass Lippenbekenntnisse zum Tierschutz allein nicht reichen. Wir fordern Taten statt wolkiger Absichtserklärungen.“
 
Forderungen an die Politik
Der Deutsche Tierschutzbund ist parteipolitisch neutral, aber tierschutzpolitisch konsequent. Mit Blick auf das Staatsziel Tierschutz gehören ein bundesweites Verbandsklagerecht und die grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes zu den zentralen Forderungen des Verbandes. Ebenso drängt der Deutsche Tierschutzbund auf eine Stärkung des karitativen Tierschutzes vor Ort, um die Finanzierung der Tierheime für die Zukunft sicherzustellen. Zum Ausstieg aus Tierversuchen muss die Politik eine konkrete Strategie erstellen und erarbeiten. Weiter fordert der Verband eine Nutztierstrategie, die unter anderem ein staatliches Tierschutzlabel einschließt und die Förderpolitik auf den Tierschutz ausrichtet. Nicht zuletzt gehört ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen zu den Kernforderungen des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Hinweis an die Redaktionen: Alle Informationen zur aktuellen Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl“ finden Sie unter: www.tierschutzbund.de/bundestagswahl
 
Bildmaterial Bildunterschrift: Mit zwei Kampagnenplakaten macht der Deutsche Tierschutzbund Wählerinnen und Wähler darauf aufmerksam, dass sie mit ihrer Wahlentscheidung auch den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren legen. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V. 

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