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Fremde Katze zu Besuch?

Eintrag von Tierheim am 22.02.19 um 11:45 Uhr •

Der Umgang mit "Besucher-Katzen" wirft immer wieder Fragen auf. Retten? Ignorieren? Vertreiben? Behalten?

Wir haben auf der Homepage von Tasso einen interessanten Artikel dazu gefunden. 

Viel Spaß beim Lesen

 https://www.tasso.net/Newsletter/Newsletterausgaben-lesen/2019/Umgang-mit-fremden-Katzen

 

 

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"Animal Hording" ein Problem für Tierheime

Eintrag von Tierheim am 20.02.19 um 11:27 Uhr •

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Pressemeldung

19.02.2019

Animal Hoarding

Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht Datenauswertung

Animal Hoarding, das krankhafte „Sammeln“ von Tieren, stellt ein bundesweites Problem dar. In den letzten Jahren werden tendenziell immer mehr Fälle bekannt, wie eine nun veröffentlichte Auswertung des Deutschen Tierschutzbundes zeigt. Neben den betroffenen Tieren, die unter den tierschutzwidrigen Haltungen leiden, haben die Tierheime mit der hohen Anzahl und der Behandlung der oft verwahrlosten Tiere personell und finanziell zu kämpfen.

„Viele der gehorteten Tiere leben über lange Zeit in untragbaren hygienischen und nicht artgerechten Haltungsbedingungen; sie werden weder medizinisch versorgt, noch richtig ernährt“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Tiere pflanzen sich unkontrolliert fort, sodass bei einer Beschlagnahmung viele, meist kranke Tiere vorgefunden werden, was in der Folge auch für die Tierheime eine enorme Belastung darstellt.“

Seit Beginn der Dokumentation der Fallzahlen im Jahr 2012 waren insgesamt mindestens 17.055 Tiere betroffen. Die Anzahl der Tiere pro Fall lag dabei zwischen fünf und maximal eintausend. Im Durchschnitt wurden 76 Tiere gehortet – in den meisten Fällen Katzen, gefolgt von Hunden und kleinen Heimtieren, vor allem Kaninchen. Während die Gesamtzahl der gehorteten Tiere in einer früheren Auswertung (Zeitraum 2012-2015) bei 9.174 Tieren lag, wurden im Zeitraum von 2016 bis Mitte 2018 bereits insgesamt 7.581 Tiere erfasst. Ob die tendenziell steigende Anzahl der Fälle und die damit einhergehende größere Anzahl gehorteter Tiere auf eine tatsächliche Zunahme von Animal Hoarding zurückzuführen ist, bleibt jedoch unklar. Ebenso könnte ein verbesserter Vollzug, eine häufigere Berichterstattung in den Medien oder eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit und damit eine vermehrte Meldung von Verdachtsfällen bei Polizei und Veterinärbehörden Ursache für den Anstieg sein.

Enorme Belastung für Tierheime

Die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime werden pro Jahr im Schnitt mit fünf Fällen von Animal Hoarding konfrontiert. Meist muss dann eine große Zahl oft unterernährter oder kranker Tiere auf einmal aufgenommen und versorgt werden. Die Tierheime geraten dadurch häufig an ihre finanziellen und personellen Grenzen. Als Dachverband fordert der Deutsche Tierschutzbund daher schnelle und zuverlässige finanzielle Unterstützung von Behördenseite für die Tierheime. Um Animal Hoarding einzudämmen, macht sich der Verband zudem für ein Zentralregister von Animal Hoardern und für eine Heimtierschutzverordnung stark, welche durch Vorgaben zur Zucht und Haltung einzelner Tierarten den Vollzug in vielen tierschutzwidrigen Haltungen deutlich erleichtern würde. Auch fordern die Tierschützer eine Anerkennung von Animal Hoarding als Krankheitsbild, damit Hoarder psychologisch therapiert und Rückfälle verhindert werden können.

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Tierschutztransportverordnung

Eintrag von Tierheim am 17.02.19 um 15:37 Uhr •

Pressemeldung

14.02.2019

EU-Parlament schwächt Umsetzungsbericht zur Europäischen Tierschutztransportverordnung ab

Das EU-Parlament hat heute dem Umsetzungsbericht des Agrar-Ausschusses zu Tiertransporten inner- und außerhalb der EU zugestimmt. Allerdings fanden wichtige Forderungen keine Mehrheit und wurden somit nicht in den Bericht aufgenommen. Der Bericht zur geltenden EU-Tierschutztransportverordnung analysiert die tatsächliche Situation, legt bestehende Tierschutz-Probleme offen und macht Verbesserungsvorschläge. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Annahme grundsätzlich, fordert aber konsequentere Maßnahmen. Mit dem Bericht wird die EU-Kommission aufgefordert, Strategien zu entwerfen und auch die Mitgliedstaaten sind aufgefordert, Verbesserungen einzuleiten. EU-Kommission und Rat müssen zu dem Bericht jetzt Stellung beziehen.

„Wir bedauern, dass der Umsetzungsbericht so abgeschwächt wurde, dennoch ist er ein wichtiges Signal und war lange überfällig. Er muss jetzt von allen Akteuren auf nationaler und europäischer Ebene ernst genommen und die Forderungen so schnell wie möglich umgesetzt werden. Es wurde schon viel zu viel Zeit vertan; dem unvorstellbaren Leid der Tiere, insbesondere auf Langstreckentransporten, muss endlich ein Ende gemacht werden“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Kritik üben die Tierschützer vor allem daran, dass die angekündigte Überarbeitung der EU-Transportverordnung seit ihrem Inkrafttreten 2007 auf sich warten lässt. Weil sich die Mitgliedstaaten damals hinsichtlich tierschutzkritischer Regelungen zu Ladedichte, Transportzeiten und Temperatur nicht einigen konnten, beschlossen sie, die alten Bestimmungen aus der zuvor gültigen EU-Richtlinie bis auf Weiteres zu übernehmen und zu einem späteren Zeitpunkt nachzubessern. „Auf diesen angekündigten „späteren Zeitpunkt“ warten wir bis heute“, sagt Schröder. „Nach wie vor leiden Tiere tagtäglich auf Transporten, die gesetzlichen Bestimmungen sind ungenügend, dazu werden sie systematisch missachtet. LKW sind überladen, Transporte finden bei extremen Temperaturen statt, Tiere werden nicht angemessen versorgt und grob misshandelt. Hinzu kommt die brutale „Schlachtung“ in vielen Drittstaaten, die jedem Grundverständnis der EU-Bürger zum Umgang mit lebenden Tieren zutiefst widerspricht.“

Der Umsetzungsbericht bestätigt die Eindrücke, die Tierschutzorganisationen und Augenzeugen seit Langem vorbringen und fordert bessere Bedingungen beim Transport von Tieren, strengere Kontrollen und Strafen bei Verstößen. Leider nicht angenommen wurden weder die Forderung Langstreckentransporte in Länder außerhalb der EU zu verbieten noch die Forderung, diese auf acht Stunden zu begrenzen. Auch die Forderung Fleisch anstelle lebender Tiere zu transportieren, fand keine Mehrheit und wurde nicht in den Bericht aufgenommen.

Zum Hintergrund:

2007 trat die EU-Tiertransportverordnung in Kraft, es gab jedoch Unstimmigkeiten zwischen den Mitgliedsstaaten, die sich zu besonders kritischen Regelungen, wie Ladedichte, Transportzeiten und Temperaturen, nicht einigen konnten. Bis auf Weiteres wurden daher die Bestimmungen aus der zuvor gültigen EU-Transport-Richtlinie übernommen; man wollte zu einem späteren Zeitpunkt nachbessern – was bis heute nicht geschah. Bemühungen von Abgeordneten, Parteien und NGOs die Transportverordnung zu überarbeiten, blieben ohne Erfolg. Im Jahr 2012 unterschrieben mehr als eine Million Bürger die Forderung nach einer Begrenzung der Transportzeit auf acht Stunden. Auch die Mehrheit der Abgeordneten im Europäischen Parlament unterstütze diese Forderung und wollte eine Überarbeitung der Verordnung. Diese Bestrebungen wurden stets von aktuellen Dokumentation der untragbaren Situation auf den Transporten begleitet. Im Sommer 2017 lehnte die EU Kommission erneut eine Anpassung der Transportverordnung ab. Stattdessen soll die Durchsetzung des geltenden Rechts in den Mitgliedstaaten verbessert werden. Im November 2017 bestätigte ein erschütternder TV-Bericht, dass Tiere auf Transporten unvermindert leiden, trotz der geltenden Gesetze. Im März 2018 sprachen sich 223 Abgeordnete im EU-Parlament für einen Untersuchungsausschuss aus, dieser wurde jedoch abgelehnt, obwohl es nur der Zustimmung von 183 Abgeordneten bedurft hätte. Stattdessen wurde beschlossen, den Agrar-Ausschuss einen Bericht zur Umsetzung der EU-Tierschutztransportverordnung  anfertigen zu lassen. Dieser dann angefertigte Umsetzungsbericht wurde am 24.1.2019 im Agrar-Ausschuss angenommen, es gab 22 Stimmen dafür, 12 dagegen und 4 Enthaltungen. Der Petitionsausschuss, der Ausschuss für Umwelt und der Ausschuss für Transport so wie der Europäische Rechnungshof hatten ebenfalls kritische Bewertungen abgegeben, die in die Endfassung des Berichtes mit einflossen. Heute wurde der Bericht dann im Parlament in Straßburg diskutiert.

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H & M - Mitarbeiter spenden

Eintrag von Tierheim am 06.02.19 um 16:49 Uhr •

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Die H & M - Mitarbeiter in den Regensburger Arcaden haben ein großes Herz für Tiere!

Sie veranstalteten eine Weihnachtstombola und spendeten nicht nur den Erlös von EUR 200,- für unsere Tiere, sondern brachten auch noch Decken und Spielsachen für unsere Katzen vorbei. 

Ein ganz herzliches Dankeschön!!!! 

 

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Kämpfer mit Herz für Tiere

Eintrag von Tierheim am 25.01.19 um 14:52 Uhr •

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Ein ganz herzliches Dankeschön an die Kampfkunstschule Geiger, Regensburg!!! Sie überbrachten uns den Erlös ihrer Weihnachtsaktion, bei der stolze EUR 262,60 gesammelt wurden. 

 

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