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Rechtliches: Igel sind Wildtiere und keine Haustiere und durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Die Aufnahme eines Igels ist nur ausnahmsweise bei verletzten oder kranken Tieren erlaubt - danach müssen sie unverzüglich wieder freigelassen werden.

Igel dürfen nicht von ihrem Lebensraum abgekoppelt werden

Der Igel ist Bestandteil des Lebensraums Garten, "doch man kann den Igel auch tot lieben", so die Erfahrung, die Igel-Expertin Martina Gehret die letzten Wochen gesammelt hat. Im Rahmen des erfolgreichen Pilotprojekts "Igel in Bayern" haben wir das Engagement der Menschen für den Igel sehr zu schätzen gelernt. Doch einige Igelliebhaber sperren scheinbar hilfsbedürftige Igel ein und zeigen auf diese Weise ein falsches Naturverständnis. Ein Wildtier wie ein Haustier zu halten ist jedoch illegal. Es darf nicht sein, dass der Igel so von seinem Lebensraum abgekoppelt wird. Die wichtigste Hilfe für den Igel ist, seinen Lebensraum zu verbessern. Wie das LBV-Projekt zeigt, kommt er in Bayern vor allem im Siedlungsraum vor.

Wer weitere Informationen über den Igel in seinem Garten, und wie man ihn unterstützen kann, nachlesen möchte, kann das hier gerne tun: 
 
 
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Der Deutsche Tierschutzbund hat heute Unterschriften unter der Petition „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ an die Schirmherrinnen des Parlamentskreis Tierschutz überreicht. 52.470 Unterstützer hatten in kurzer Zeit für eine faire Bezahlung der Tierheime unterschrieben. Die Schirmherrinnen Dagmar Wöhrl MdB (CSU), Christina Jantz-Herrmann MdB (SPD), Birgit Menz MdB (LINKE) und Nicole Maisch MdB (Grüne) nahmen die Unterschriften im Rahmen des Parlamentarischen Tierschutzfrühstücks des Deutschen Tierschutzbundes in Berlin entgegen.

„Tierschützer sind keine Bittsteller – sie haben einen Anspruch auf faire Bezahlung der von ihnen für die Gesellschaft erbrachten Leistungen“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Frage, wer für die jetzt und auch in naher Zukunft in den Tierheimen befindlichen Tiere die kostendeckende Erstattung zahlt, ist dringend zu klären. Neben den Kommunen, die ihre Aufgaben an die Tierheime übergeben, aber die Kosten nicht vollständig erstatten, müssen sich auch die Länder und der Bund an der Absicherung der Tierheime beteiligen.“

Der Hauptgrund für die schwierige, existenzbedrohende Lage der Tierheime bleibt nach wie vor die nicht kostendeckende Erstattung der für die Kommunen übernommenen Pflichtaufgaben. Hinzu kommt, dass sich viele Kommunen auch bei der Erstattung von Kosten im Zusammenhang mit beschlagnahmten oder sichergestellten Tieren zögerlich verhalten. Gleiches gilt auch für Animal Hoarding-Fälle. Zudem werden den Tierheimen immer neue Aufgaben zugeschoben – zumeist als Folge der Gesetzgebung oder von Vollzugsdefiziten. Die Landeshundeverordnungen, fehlende Regelungen zur Haltung von exotischen Tieren oder zur Kastration von Katzen sind einige der Aspekte, die dazu führen, dass immer mehr Tiere immer länger betreut werden müssen und die Kosten steigen. „Im Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung steht das Versprechen, sich zu kümmern. Wir wissen, dass die Abgeordneten im Parlamentskreis Tierschutz an der Seite der Tierheime stehen. Wir brauchen diese Solidarität mehr denn je. Über 52.000 Stimmen, über 740 Mitgliedsvereine mit 550 vereinseigenen Tierheimen und Auffangstationen, die immer für die Tiere da sind. Jetzt brauchen wir Hilfe, und das rasch. Die Petition unterstreicht das, machen Sie etwas draus“, so Schröders Appell bei der Übergabe.

Über den Parlamentskreis Tierschutz: Ziel des Parlamentskreises ist es, sich fraktionsübergreifend zu Tierschutzfragen auszutauschen und gegebenenfalls daraus parlamentarische Initiativen zu entwickeln.

Mehr Informationen zur Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ finden Sie unter www.tierheime-helfen.de.

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Bildunterschrift: von links nach rechts: Dagmar Wöhrl MdB (CSU), Christina Jantz-Herrmann MdB (SPD), Thomas Schröder (Präsident des Deutschen Tierschutzbundes), Nicole Maisch MdB (Grüne) und Birgit Menz MdB (LINKE) bei der Übergabe der Unterschriften in Berlin
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
  

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
Besuchen Sie auch die Website des Deutschen Tierschutzbundes e.V.:
 
 
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Pressemeldung 27.09.2016 - Aktionswoche zum Welttierschutztag startet

Eintrag von Tierheim am 28.09.16 um 0:00 Uhr •

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Kurz vor dem Welttierschutztag startet der Deutsche Tierschutzbund heute seine Aktionswoche für Tierheime. Das Motto „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ hatte der Verband für den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ausgerufen. Die Tierschützer möchten mit der Aktionswoche auf die Wichtigkeit und Rolle der Tierheime für die Gesellschaft aufmerksam machen. Gleichzeitig fordern sie eine kostendeckende Erstattung der Aufgaben, die Tierheime im Auftrag der öffentlichen Hand übernehmen.
 
In der Zeit vom 27. September bis 4. Oktober will der Deutsche Tierschutzbund mit täglichen Postings in den sozialen Netzwerken auf die Wichtigkeit der Tierheime aufmerksam machen. In Lokalen verschiedener Städte liegen innerhalb der Woche Gratispostkarten mit den Motiven der Tierheim-Kampagne zum Mitnehmen aus. Die über 740 Mitgliedsvereine mit mehr als 550 vereinseigenen Tierheimen nutzen den Welttierschutztag ebenso, um auf die Not der Tierheime aufmerksam zu machen Zudem werden über 50.000 Unterschriften an Bundespolitiker übergeben, die der Verband seit Mai diesen Jahres gesammelt hat. Den Abschluss und Höhepunkt der Aktionswoche bildet der Welttierschutztag. Der Deutsche Tierschutzbund wird anlässlich des Tages Fotos von Tierfreunden, Tierschutzvereinen und Prominenten posten und auf der Webseite veröffentlichen, die in einem Statement klar machen, warum Tierheime für sie eine wichtige Rolle spielen.
 
„Tierheime leisten praktische Tierschutzarbeit, stehen für jedes in Not geratene Tier ein - Tag für Tag. Tierheime helfen, obwohl sie von den Kommunen keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung bekommen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Rund 80 Prozent der Aufgaben übernimmt ein Tierheim im Auftrag der öffentlichen Hand, indem die Einrichtungen die Pflichtaufgaben der Kommunen übernehmen. Erstattet werden aber bundesweit durchschnittlich nur rund 20 Prozent der Kosten. Besonders schwierig wird es u.a. bei beschlagnahmten oder sichergestellten Tieren, wie Hunden aus Welpenhandel oder Tieren aus Animal Hoarding-Fällen, da die zu betreuende Tierzahl schnell sehr hoch sein kann. Die Kosten für die Betreuung bleiben zumeist bei den Vereinen hängen, die Behörden verweigern die kostendeckende Erstattung oder sind alleine mit der Bewältigung der Aufgabe überfordert. „Die örtlichen Behörden müssen endlich mehr Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern wir einen bundesweiten Sonderinvestitionstopf von zunächst 50 Millionen Euro für dringende bauliche Maßnahmen in den Tierheimen“, so Schröder und: „Auch die Länder und der Bund müssen sich an der Absicherung der Tierheime beteiligen, bisher haben noch zu wenige Bundesländer Hilfe angeboten“.
 
Mehr Informationen zur Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ unter www.tierheime-helfen.de. Über die Hintergründe lesen Sie auch im aktuellen Magazin DU UND DAS TIER unter www.duunddastier.de.
 
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Bildunterschrift: Mit einer Kampagne und aktuell fünf Motiven informiert der Deutsche Tierschutzbund über die wichtige Arbeit der Tierheime.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial und die anderen Motive der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ senden wir Ihnen gerne zu.
 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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* Aus aktuellem Anlass ... *

Eintrag von Tierheim am 21.09.16 um 0:00 Uhr •

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es uns leider nicht möglich ist, Katzen in Pension, zur Urlaubszeit, zu nehmen. Bei Hunden ist uns das platzmäßig möglich, bei Katzen leider nicht. Wir nennen Ihnen gerne Pensionsmöglichkeiten für Ihre Katze, wenn Sie bei uns anfragen.
 
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Deutscher Tierschutzbund fordert: Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist Zeit des Handelns

Der von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vor zwei Jahren initiierte Kompetenzkreis „Eine Frage der Haltung“ hat heute in Berlin seinen Abschlussbericht übergeben. Der Deutsche Tierschutzbund sieht in dem Bericht einiges Positives, vermisst aber Konkretisierungen und sendet an den Bundesminister einen klaren Handlungsauftrag.

„Der Minister hat beim Start der Initiative vor zwei Jahren versprochen, dass der Gesetzgeber handeln wird, wenn die von ihm geforderte verbindliche Freiwilligkeit der Tiernutzer den Tierschutz nicht verbessert und die Ergebnisse nicht ausreichen. Festzuhalten bleibt nach Vorlage des Berichts und den zwei Jahren Diskussionen, dass die freiwilligen Vereinbarungen dünn gesät sind. Es bleiben viele gesetzgeberische Lücken in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Daher muss es nun für Christian Schmidt heißen: Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist Zeit des Handelns“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Mitglied in dem vom Bundesminister berufenen Expertenkreis und er erklärt weiter: „Die Diskussionen zwischen den Mitgliedern im Kompetenzkreis aus verschiedensten Interessensgruppen waren erfreulich konstruktiv und lösungsorientiert. Umso mehr muss der Bundesminister den konkreten Vorschlägen Beachtung schenken.“

Positiv hervorzuheben ist u.a. für den Deutschen Tierschutzbund, dass der Kompetenzkreis ein staatliches Label als geeignetes Instrument befürwortet,  zudem eine nationale Nutztierstrategie fordert, um Transparenz und Planungssicherheit für Landwirte zu gewährleisten und dem gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Tierschutz im Stall Rechnung zu tragen. Zudem ist zu betonen, dass der Expertenkreis das geplante Prüf- und Zulassungsverfahren für Stallhaltungssysteme begrüßt und die Beendigung nicht-kurativer Eingriffe fordert, verbunden mit konkreten Fristen. Im Bericht wird zudem eine Abkehr von der Zucht auf Höchstleistungen gefordert. Positiv zu betonen ist auch die Forderung nach mehr Sachkunde in der landwirtschaftlichen Tierhaltung auf allen Ebenen.

Kritisch anzumerken ist, dass der Bericht bei einzelnen Punkten zu wenig konkret ist und klare Zeitvorgaben fehlen. „Das Tierschutzgesetz war und ist grausam und lässt noch zu viel Tierqual zu. Zudem fehlen für viele Tiere sogar Haltungsverordnungen, ein haltloser Zustand. Den muss Schmidt beenden“, so Schröder. Beispielhaft für gesetzlich sanktionierte Tierqual nennt der Deutsche Tierschutzbund das für Rinder schmerzhafte, aber immer noch erlaubte unbetäubte Enthornen sowie die betäubungslose Ferkelkastration. Das millionenfache Töten von männlichen Eintagsküken und die Amputationen an Tieren gehören ebenso zu gesetzlich sanktioniertem Tierleid: Legehennen, Puten und Moschusenten wird der Schnabel gekürzt, Ferkeln der Schwanz kupiert. Hier muss der Bundesgesetzgeber eilig handeln. Zudem fehlen bis heute Haltungsverordnungen für Puten und weitere Tierarten.


Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
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