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Pressemeldung 27.09.2016 - Aktionswoche zum Welttierschutztag startet

Eintrag von Tierheim am 28.09.16 um 0:00 Uhr •

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Kurz vor dem Welttierschutztag startet der Deutsche Tierschutzbund heute seine Aktionswoche für Tierheime. Das Motto „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ hatte der Verband für den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ausgerufen. Die Tierschützer möchten mit der Aktionswoche auf die Wichtigkeit und Rolle der Tierheime für die Gesellschaft aufmerksam machen. Gleichzeitig fordern sie eine kostendeckende Erstattung der Aufgaben, die Tierheime im Auftrag der öffentlichen Hand übernehmen.
 
In der Zeit vom 27. September bis 4. Oktober will der Deutsche Tierschutzbund mit täglichen Postings in den sozialen Netzwerken auf die Wichtigkeit der Tierheime aufmerksam machen. In Lokalen verschiedener Städte liegen innerhalb der Woche Gratispostkarten mit den Motiven der Tierheim-Kampagne zum Mitnehmen aus. Die über 740 Mitgliedsvereine mit mehr als 550 vereinseigenen Tierheimen nutzen den Welttierschutztag ebenso, um auf die Not der Tierheime aufmerksam zu machen Zudem werden über 50.000 Unterschriften an Bundespolitiker übergeben, die der Verband seit Mai diesen Jahres gesammelt hat. Den Abschluss und Höhepunkt der Aktionswoche bildet der Welttierschutztag. Der Deutsche Tierschutzbund wird anlässlich des Tages Fotos von Tierfreunden, Tierschutzvereinen und Prominenten posten und auf der Webseite veröffentlichen, die in einem Statement klar machen, warum Tierheime für sie eine wichtige Rolle spielen.
 
„Tierheime leisten praktische Tierschutzarbeit, stehen für jedes in Not geratene Tier ein - Tag für Tag. Tierheime helfen, obwohl sie von den Kommunen keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung bekommen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Rund 80 Prozent der Aufgaben übernimmt ein Tierheim im Auftrag der öffentlichen Hand, indem die Einrichtungen die Pflichtaufgaben der Kommunen übernehmen. Erstattet werden aber bundesweit durchschnittlich nur rund 20 Prozent der Kosten. Besonders schwierig wird es u.a. bei beschlagnahmten oder sichergestellten Tieren, wie Hunden aus Welpenhandel oder Tieren aus Animal Hoarding-Fällen, da die zu betreuende Tierzahl schnell sehr hoch sein kann. Die Kosten für die Betreuung bleiben zumeist bei den Vereinen hängen, die Behörden verweigern die kostendeckende Erstattung oder sind alleine mit der Bewältigung der Aufgabe überfordert. „Die örtlichen Behörden müssen endlich mehr Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern wir einen bundesweiten Sonderinvestitionstopf von zunächst 50 Millionen Euro für dringende bauliche Maßnahmen in den Tierheimen“, so Schröder und: „Auch die Länder und der Bund müssen sich an der Absicherung der Tierheime beteiligen, bisher haben noch zu wenige Bundesländer Hilfe angeboten“.
 
Mehr Informationen zur Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ unter www.tierheime-helfen.de. Über die Hintergründe lesen Sie auch im aktuellen Magazin DU UND DAS TIER unter www.duunddastier.de.
 
Bildmaterial
 
Bildunterschrift: Mit einer Kampagne und aktuell fünf Motiven informiert der Deutsche Tierschutzbund über die wichtige Arbeit der Tierheime.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial und die anderen Motive der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ senden wir Ihnen gerne zu.
 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
 
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* Aus aktuellem Anlass ... *

Eintrag von Tierheim am 21.09.16 um 0:00 Uhr •

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es uns leider nicht möglich ist, Katzen in Pension, zur Urlaubszeit, zu nehmen. Bei Hunden ist uns das platzmäßig möglich, bei Katzen leider nicht. Wir nennen Ihnen gerne Pensionsmöglichkeiten für Ihre Katze, wenn Sie bei uns anfragen.
 
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Deutscher Tierschutzbund fordert: Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist Zeit des Handelns

Der von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vor zwei Jahren initiierte Kompetenzkreis „Eine Frage der Haltung“ hat heute in Berlin seinen Abschlussbericht übergeben. Der Deutsche Tierschutzbund sieht in dem Bericht einiges Positives, vermisst aber Konkretisierungen und sendet an den Bundesminister einen klaren Handlungsauftrag.

„Der Minister hat beim Start der Initiative vor zwei Jahren versprochen, dass der Gesetzgeber handeln wird, wenn die von ihm geforderte verbindliche Freiwilligkeit der Tiernutzer den Tierschutz nicht verbessert und die Ergebnisse nicht ausreichen. Festzuhalten bleibt nach Vorlage des Berichts und den zwei Jahren Diskussionen, dass die freiwilligen Vereinbarungen dünn gesät sind. Es bleiben viele gesetzgeberische Lücken in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Daher muss es nun für Christian Schmidt heißen: Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt ist Zeit des Handelns“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Mitglied in dem vom Bundesminister berufenen Expertenkreis und er erklärt weiter: „Die Diskussionen zwischen den Mitgliedern im Kompetenzkreis aus verschiedensten Interessensgruppen waren erfreulich konstruktiv und lösungsorientiert. Umso mehr muss der Bundesminister den konkreten Vorschlägen Beachtung schenken.“

Positiv hervorzuheben ist u.a. für den Deutschen Tierschutzbund, dass der Kompetenzkreis ein staatliches Label als geeignetes Instrument befürwortet,  zudem eine nationale Nutztierstrategie fordert, um Transparenz und Planungssicherheit für Landwirte zu gewährleisten und dem gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Tierschutz im Stall Rechnung zu tragen. Zudem ist zu betonen, dass der Expertenkreis das geplante Prüf- und Zulassungsverfahren für Stallhaltungssysteme begrüßt und die Beendigung nicht-kurativer Eingriffe fordert, verbunden mit konkreten Fristen. Im Bericht wird zudem eine Abkehr von der Zucht auf Höchstleistungen gefordert. Positiv zu betonen ist auch die Forderung nach mehr Sachkunde in der landwirtschaftlichen Tierhaltung auf allen Ebenen.

Kritisch anzumerken ist, dass der Bericht bei einzelnen Punkten zu wenig konkret ist und klare Zeitvorgaben fehlen. „Das Tierschutzgesetz war und ist grausam und lässt noch zu viel Tierqual zu. Zudem fehlen für viele Tiere sogar Haltungsverordnungen, ein haltloser Zustand. Den muss Schmidt beenden“, so Schröder. Beispielhaft für gesetzlich sanktionierte Tierqual nennt der Deutsche Tierschutzbund das für Rinder schmerzhafte, aber immer noch erlaubte unbetäubte Enthornen sowie die betäubungslose Ferkelkastration. Das millionenfache Töten von männlichen Eintagsküken und die Amputationen an Tieren gehören ebenso zu gesetzlich sanktioniertem Tierleid: Legehennen, Puten und Moschusenten wird der Schnabel gekürzt, Ferkeln der Schwanz kupiert. Hier muss der Bundesgesetzgeber eilig handeln. Zudem fehlen bis heute Haltungsverordnungen für Puten und weitere Tierarten.


Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
D-53129 Bonn
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Lidl erhöht bayernweit Angebot für Verbraucher
 
Ein Großteil der Verbraucher, die Fleisch essen, wünscht sich mehr Tierschutz und zugleich eine transparente Tierschutzkennzeichnung von Produkten. Mit dem zweistufigen Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ hat der Deutsche Tierschutzbund für diese Verbraucher ein Angebot geschaffen. Als eines der Handelsunternehmen, die bereits seit Start des Labels Produkte führen, wird Lidl ab Mitte August in ganz Bayern weitere Produkte mit dem Label listen. Der Discounter erweitert sein Sortiment mit Produkten der Einstiegsstufe Masthuhn. Dafür wird das Unternehmen konventionelle Ware der gleichen Produkte aus dem Sortiment nehmen. Die Tiere haben nach den Vorgaben des Deutschen Tierschutzbundes u.a. mehr Platz, mehr Beschäftigung und mehr Zeit zum Heranwachsen als herkömmlich gehaltene Masthühner. Unter www.tierschutzlabel.info erfährt der interessierte Verbraucher, wo es die Artikel gibt.
 
„Bisher gibt es die Angebote an Schweine- und Hühnerprodukten und Eiern bundesweit in größeren Regionen. Mit dem Angebot von Lidl sind nun Produkte in einem ganzen Bundesland zu finden. Für Verbraucher, die noch Fleisch essen, steigt das Angebot als Kaufalternative stetig. Das Tierschutzlabel wird zu einer Erfolgsstory“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Und weiter: „Wir hoffen, dass weitere Handelsunternehmen diesem Beispiel folgen und ihrer Verantwortung und dem Wunsch der Verbraucher für einen nachhaltigeren und wertigeren Umgang mit tierischen Produkten gerecht werden.“
 
Aktuell werden Fleischprodukte von Schwein und/ oder Huhn mit dem Tierschutzlabel bei CITTI, EDEKA Minden-Hannover, EDEKA Nord, EDEKA Südwest, famila, Hit, Lidl, Kaiser´s Tengelmann, MARKANT, Netto Marken-Discount, Norma, NP Discount und real vertrieben. Eier mit Tierschutzlabel sind bei EDEKA Südwest, famila, Globus, Hit und in großen Regionen bei Lidl erhältlich. Verbraucher können sich über die Produktsuche auf der Webseite des Tierschutzlabels (www.tierschutzlabel.info) Handelsfilialen anzeigen lassen, die Produkte mit dem Label führen oder bestellen können.
 
Damit immer mehr Tiere in der Landwirtschaft von Verbesserungen in der Haltung, bei Transport und Schlachtung profitieren, wird der Deutsche Tierschutzbund das Tierschutzlabel auch auf Milchkühe ausweiten. Geplant ist, dass bis Herbst 2016 die Kriterien feststehen und erste Zertifizierungen zum Jahreswechsel durchgeführt werden.
 
Mehr zum Tierschutzlabel sowie einen kurzen Erklär-Film finden Interessierte unter www.tierschutzlabel.info

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
In der Raste 10
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Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
Besuchen Sie auch die Website des Deutschen Tierschutzbundes e.V.:
 
 
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Wichtige Mitteilung an alle Hunde- und Katzenbesitzer!

Eintrag von Tierheim am 02.08.16 um 0:00 Uhr •

Wir bitten Sie darauf zu achten, dass alle derzeit am Markt befindlichen Mini-Sammelfiguren (Größe ca. 25 mm) aus Kunststoff, nicht ihren Haustieren zum Spielen gegeben werden, da diese verschluckt werden können.

Das Material (Silikon-ähnlich), ist schwer verdaulich und kann einen Darmverschluss verursachen. Bei einigen Katzen mussten bereits Notoperationen durchgeführt werden.
 
Bitte halten Sie daher diese Kunststoff-Figuren von Ihrem Haustier fern.
 
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Pressemeldung 11.07.2016 - Tipps zum Katzenschutz im Urlaub

Eintrag von Tierheim am 12.07.16 um 0:00 Uhr •

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Urlauber helfen frei lebenden Katzen in Hotelanlagen nicht, indem sie diese während eines Auslandaufenthalts füttern und an sich binden. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund anlässlich der Sommerferien hin, die gerade in Nordrhein-Westfalen gestartet sind und nächste Woche auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnen. Auch wenn die Absicht gut ist, stellt das kurzzeitige Füttern keine nachhaltige Lösung für die Situation der Tiere vor Ort dar. Häufig werden sie nach der Saison vertrieben oder sogar getötet. Touristen sollten sich deshalb an örtliche Tierschutzvereine wenden, die die Lage durch Kastration, kombiniert mit kontrollierter Fütterung, verbessern. Auch in Deutschland gehören Katzenwelpen zu den Touristenmagneten bei Urlauben auf dem Bauernhof. Sie leiden oft unter Katzenschnupfen, Würmern oder Flöhen. Die Elterntiere vermehren sich zumeist völlig unkontrolliert. Ist die Urlaubssaison vorbei, sind die Kleinen ebenfalls geschlechtsreif und der Teufelskreis setzt sich fort. 
 
In Hotelanlagen im Ausland treffen Urlauber immer wieder frei lebende Katzen an, die vom Hotel augenscheinlich geduldet werden. Viele Urlauber haben Mitleid und füttern die Straßentiere. Ist die Hochsaison jedoch vorbei, hoffen die Tiere auf weiteres Futter. Dann werden sie häufig verscheucht oder im schlimmsten Fall sogar getötet. Oftmals finden Vergiftungsaktionen statt. Der Deutsche Tierschutzbund rät Touristen daher davon ab, Straßenkatzen zu füttern. Stattdessen sollte sie sich an örtliche Tierschutzvereine wenden, die die Tiere an festen Futterstellen betreuen, medizinisch versorgen und die Population der Tiere nachhaltig und tierschutzgerecht durch das Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ minimieren. Es ist hilfreich, sich hier bereits im Vorfeld des Urlaubes nach Tierschutzvereinen zu erkundigen, die nachhaltigen Tierschutz vor Ort betreiben. Beispielprojekte für nachhaltigen Tierschutz vor Ort, finden Interessierte unter www.tierschutzbund.de.
 
Urlaub auf dem Bauernhof: Katzenwelpen als Attraktion
Junge Katzen zum Streicheln und Kuscheln gehören für viele Kinder und Erwachsene zum Urlaub auf dem Bauernhof dazu. Aus Tierschutzsicht ist dabei wichtig, dass der Halter seine Verantwortung wahrnimmt, die Tiere - Jungkatzen wie ausgewachsene Katzen - medizinisch versorgt, artgemäß füttert und die Tiere kastrieren lässt, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Immer wieder beobachten Urlauber und Tierschützer, dass dies auf vielen Bauernhöfen nicht in ausreichendem Maße der Fall ist. Eine einzelne Katze, die zwei Mal im Jahr drei bis sechs Junge zur Welt bringt, kann rein rechnerisch innerhalb von zehn Jahren für 240 Millionen Nachkommen sorgen. Urlauber können helfen, indem sie den Landwirt auf die enorme Vermehrungsrate von Katzen aufmerksam machen und die Vorteile der Kastration erläutern. Auch der Deutsche Tierschutzbund macht sich für die Kastration von Katzen stark. Im Rahmen seiner Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ informiert der Verband, wie sich durch Kastration das Leid von frei lebenden Katzen vermeiden lässt (www.tierschutzbund.de/katzenschutz).
 
 
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Bildunterschrift: Frei lebende Katzen werden in Hotelanlagen im Ausland oft nur geduldet.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Weiteres Bildmaterial und das Kampagnenmotiv „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ senden wir Ihnen gerne zu.
 

Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Tel: +49-(0)228-6049624
Fax: +49-(0)228-6049641
 
Besuchen Sie auch die Website des Deutschen Tierschutzbundes e.V.:
 
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