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Bund fürs Leben :-)

Eintrag von Tierheim am 12.05.18 um 10:45 Uhr •

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Fressnapf spendet EUR 296.000,-

Eintrag von Tierheim am 12.05.18 um 10:43 Uhr •

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Pressemeldung 

11.05.2018 

Hilfe für Tierheime: Dank für 296.000 Euro 

Der Deutsche Tierschutzbund dankt den Kundinnen und Kunden der Fressnapf-Märkte und der Fressnapf-Gruppe selbst für die Unterstützung der Tierheime in Deutschland. Im Rahmen der Kundenaktion im November 2017 unter dem Motto „Freundschaft verbindet“ konnten in allen teilnehmenden Märkten Freundschaftsarmbänder für den guten Zweck erworben werden. Fressnapf übergab dem Deutschen Tierschutzbund nun einen Scheck über 296.000 Euro. Der Erlös fließt in den Feuerwehrfonds des Verbandes, mit dem dieser die ihm angeschlossenen Tierheime finanziell unterstützt.  

„Mein Dank geht an Fressnapf und an alle, die mit dem Kauf eines Freundschaftsarmbands unseren Feuerwehrfonds unterstützen. Mit Geld aus dem Fonds helfen wir Tierheimen in Notsituationen, etwa wenn bei einem Fall von illegalem Welpenhandel oder Animal Hoarding hunderte oft kranker Tiere auf einmal aufgenommen und versorgt werden müssen", kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Tierheime stehen für alle in Not geratenen Tiere ein. Sie geben allen Tieren eine warme Unterkunft, füttern sie und zeigen ihnen, was eine liebevolle Zuwendung ist. Sie versorgen und kastrieren Straßenkatzen und nehmen kurzfristig beschlagnahmte, illegal gehandelte Hundewelpen oder Tiere aus Animal Hoarding-Fällen auf. Tierheime helfen, sind aber mehr denn je auf die Unterstützung von Spendern angewiesen. In Notsituationen springt der Deutsche Tierschutzbund zudem schnell und unbürokratisch mit einem Zuschuss aus dem Feuerwehrfonds ein. Denn anders könnten viele Tierheime die finanzielle Belastung nicht stemmen.

So hilft eine Spende:

Mit etwa sieben Euro kann ein Hund im Tierheim eine Woche lang gefüttert werden. Etwa 20 Euro reichen, um ein Kätzchen einen Monat lang mit gesundem Futter zu versorgen. 100 Euro leisten einen wichtigen Beitrag zu den Tierarztkosten, wenn Tiere aus schlechter Haltung gerettet wurden.

Bildunterschrift: von links nach rechts: Fressnapf-Gründer Torsten Toeller, Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Claudia Bethke, Manager Corporate Social Responsibility bei Fressnapf bei der Scheck-Übergabe

 

Copyright: Fressnapf

 

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Wildtiere sind keine Zirkustiere

Eintrag von Tierheim am 07.05.18 um 9:16 Uhr •

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Pressemeldung 

07.05.2018 

Wildtiere sind keine Zirkustiere  

Gemeinsame Aktion des Deutschen Tierschutzbundes und seines Landesverbands Rheinland-Pfalz in Trier 

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Rheinland-Pfalz machen heute in Trier auf das Leid von Wildtieren im Zirkus aufmerksam. Anlass ist das anstehende Gastspiel des Circus Krone (16.-22. Mai). Die Aktion ist zudem Startschuss für eine Plakataktion der beiden Verbände, die ab dem 8. Mai mit ausdrucksstarken Motiven die Situation der Zirkustiere deutlich macht – verteilt über insgesamt 16 Großflächen im Messepark sowie 56 Plakatvitrinen in ganz Trier.  

„Dass Elefanten, Tiger, Löwen und viele andere Wildtiere in der Manage fragwürdige Kunststücke vorführen müssen – nur um das Publikum zu unterhalten – ist nicht mehr zeitgemäß, Tradition hin oder her“, sagt Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes. Andreas Lindig, Vorsitzender des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „Insbesondere Wildtiere stellen hohe Ansprüche an ihre Unterbringung. In einem fahrenden Unternehmen sind diese nicht zu erfüllen – egal, wie sehr der Zirkus selbst seine Tierhaltung schön redet.“ 

Vorgaben für Zirkusse sind zu lasch

Die Vorgaben zur Tierhaltung, die die „Zirkusleitlinien“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums machen, sind aus Sicht der Tierschützer – und auch im Vergleich zu anderen Vorgaben, etwa für Zoos – veraltet und erschreckend gering. Winzige Außengehege bieten in der Regel kaum Abwechslung oder artgemäße Beschäftigung. Das immer wieder herangezogene Argument, dass Wildtiere im Zirkus durch Dressur und Auftritte körperlich und geistig gefordert werden, hält einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand. 

Tierschützer und Bundesrat fordern Wildtierverbot

Neben dem Appell der Tierschützer hat auch der Bundesrat bereits drei Mal die Regierung dazu aufgefordert, ein bundesweites Verbot für Wildtiere im Zirkus zu erlassen. Während immer mehr europäische Länder mit gutem Beispiel vorangehen und entsprechende Beschlüsse zu Wildtierverboten fassen, wie aktuell Irland, Italien oder Dänemark, hat die Bundesregierung es jedoch über Jahre versäumt, ein solches Verbot einzuführen. Stattdessen vergeben immer mehr Kommunen keine Standflächen mehr an Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen – aus Tierschutzsicht ein Schritt in die richtige Richtung.

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Vögel weiter füttern erlaubt

Eintrag von Tierheim am 02.05.18 um 11:26 Uhr •

Der Frühling ist mit aller Pracht bei uns eingekehrt und viele Tierfreunde wintern das Futterhäuschen für die nächsten Monate ein. Dies muss aber nicht sein, wie der Landesbund für Vogleschutz in Bayern schreibt:

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/voegel-fuettern/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=NL+April+2018&utm_content=Mailing_7065775

 

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Heute ist Internationaler Tag des Versuchstieres

Eintrag von Tierheim am 24.04.18 um 7:05 Uhr •

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Pressemeldung 

23.04.2018 

Internationaler Tag des Versuchstieres am 24. April:

Alternativmethoden gehört die Zukunft 

Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstieres am 24. April fordert der Deutsche Tierschutzbund eine Gesamtstrategie zum Ausstieg aus Tierversuchen und eine Änderung des Tierschutzgesetzes. Allein in Deutschland „verbrauchen“ Forschungsinstitute, Universitäten und Industrie rund drei Millionen Tiere pro Jahr in Tierversuchen. Der Tag des Versuchstieres sollte Startpunkt für ein Umdenken sein – für eine moderne tierversuchsfreie Forschung, so die Tierschützer. 

„Deutschland sollte endlich umdenken und beim Ausstieg aus Tierversuchen eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Das Bekenntnis der neuen Bundesregierung, sich um Erforschung und Anwendung von Ersatzmethoden zu bemühen ist zwar da. Es braucht aber auch eine Strategie, die festlegt, wie man den Ausstieg umsetzen will. Frau Klöckner darf sich nicht auf den bloßen Ankündigungen ihres Vorgängers ausruhen oder gar annehmen, dass der Status quo an Alternativmethodenförderung ausreiche.“ Der Deutsche Tierschutzbund fordert zudem, das Tierschutzgesetz anzupassen: „Die Behörden, die Tierversuchsanträge genehmigen, müssen unabhängig von der Einschätzung des Antragstellers beurteilen können, ob der Tierversuch wirklich unerlässlich und ethisch vertretbar ist“, so Schröder. Aktuell schreibt das Tierschutzgesetz vor, dass ein Antrag von der Behörde zu genehmigen ist, sofern dieser formell richtig gestellt ist und der Antragsteller den wissenschaftlichen Nutzen und die ethische Vertretbarkeit begründet. Eine wirkliche Beurteilung durch die Behörde findet somit nicht statt. 

EU gibt Ausstieg vor, Strategie in Deutschland fehlt

Obwohl auch die EU-Tierversuchsrichtlinie den Ersatz von Tierversuchen durch tierversuchsfreie Methoden als langfristiges Ziel vorgibt, setzen Bundesregierung und Wissenschaftsgesellschaften in Deutschland bisher noch immer auf Tierversuche als Goldstandard. Nach wie vor fehlt eine klare Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen. Vorstöße, wie in den Niederlanden, die eine Ausstiegsstrategie vorlegten, werden nicht aufgegriffen, obwohl hier klar gezeigt wird, wie man bis 2025 erreichen könnte, auf Tierversuche in der Risikobewertung zu verzichten und den Ausstieg aus Tierversuchen auch in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung zu schaffen. 

Hinweis an die Redaktionen: Zum „Internationalen Tag des Versuchstiers“ am 24. April laden der Tierschutzverein für Berlin und der Deutsche Tierschutzbund alle Interessierten zur Podiumsdiskussion „Forschung der Zukunft – sind Tierversuche noch zeitgemäß?“ in die Berliner Urania ein. Mehr Informationen: www.urania.de/forschung-der-zukunft-sind-tierversuche-noch-zeitgemaess

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Sinnloses Töten von Küken :-(

Eintrag von Tierheim am 11.04.18 um 14:29 Uhr •

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Pressemeldung 

10.04.2018 

„WISO“ zeigt Kükentötung in Brüterei

Deutscher Tierschutzbund stellt Strafanzeige 

Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen die Brüterei Hölzl aus Moosburg an der Isar (Bayern) gestellt. ZDF „WISO“ zeigte in seiner gestrigen Sendung Aufnahmen von Küken, die nach dem Schlupf in der Brüterei vergast werden – darunter männliche, aber auch weibliche Tiere. Grund für die Tötung aller Küken ist offensichtlich eine Überproduktion. Aus Sicht der Tierschützer ist ein vernünftiger Grund, wie ihn das Tierschutzgesetz für die Tötung von Wirbeltieren vorschreibt, nicht gegeben.  

„Es ist schon ein Skandal, dass männliche Küken aus wirtschaftlichen Gründen getötet werden dürfen. Dass nun alle Küken, egal welchen Geschlechts, wie faule Tomaten weggeworfen werden, ist nicht hinzunehmen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Misswirtschaft und Managementfehler dürfen nicht auf Kosten der Tiere gehen.“ Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Tötung ohne vernünftigen Grund

Die Bilder, die dem Deutschen Tierschutzbund vorab vorgelegt wurden, zeigen, wie die Küken kistenweise in die Vergasung gehen – ohne dass zuvor das Geschlecht bestimmt wurde, wie es sonst üblich ist. Während das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden hatte, dass bei der Tötung männlicher Legehennen-Küken mit der Wirtschaftlichkeit ein vernünftiger Grund vorliegt, sieht die rechtliche Sachlage im aktuellen Fall noch einmal anders aus. „Eine Überproduktion von Küken kann kein vernünftiger Grund sein, alle Tiere zu töten“, sagt Schröder. Eine wirtschaftliche Notlage ist aus Sicht der Tierschützer nicht gegeben. Auch, weil die Brüterei den Bruterfolg eigentlich relativ gut vorhersagen und damit die Anzahl der geschlüpften Tiere entsprechend kalkulieren kann.

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