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Zugvögel verlassen Deutschland

Eintrag von Tierheim am 02.10.18 um 9:57 Uhr •

Quelle: Newsletter LBV vom 30.9.18

Spannende Naturerlebnisse beim BirdWatch

Gemeinsam Zugvögel beobachten

Kraniche fliegen ab | © Leon Sommer © Leon Sommer Der spektakuläre Flug der Kraniche.

Zum Höhepunkt des Vogelzuges über Deutschland ruft der LBV zusammen mit dem NABU im Rahmen des European BirdWatch zur Vogelbeobachtung auf. Bundesweit stehen am 6. und 7. Oktober 2018 zahlreiche fachkundig geleitete Exkursionen im Programm. Sie wollten schon immer einmal wissen, welche Vogelarten zur Zugzeit zu beobachten sind und wie man ziehende Vögel in einem Schwarm identifizieren kann? Dann haben Sie am BirdWatch-Wochenende Gelegenheit, sich einer der zahlreichen LBV-Exkursionen anzuschließen und den Vogelzug live mitzuerleben. Alternativ kann auch jeder auf eigene Faust zum Fernglas greifen und seine Beobachtungen im Internet melden.

Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen im Herbst ihre Brutgebiete in Deutschland, um eine Reise in wärmere Gefilde anzutreten. Eine noch weitaus größere Zahl wird unser Land überqueren, hier an geeigneten Rastplätzen auftanken und weiterziehen oder aber auch den Winter über bei uns Station machen. Manche Vögel ziehen nachts und dadurch von den meisten Menschen unbemerkt, andere legen tagsüber weite Strecken zurück – in großen Schwärmen oder auch allein.

Bei unserem Partner NABU können Sie hier Ihre Daten eingeben.

Hintergründe

Das faszinierende Schauspiel des Vogelzugs soll möglichst viele Naturfreunde begeistern. Der European BirdWatch ist eine jährlich stattfindende Aktion, die der Dachverband BirdLife International seit 1993 jährlich organisiert. Er ist das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt, bei dem in diesem Jahr 28 europäische Staaten teilnehmen. Ziel dieser Aktionen ist das Erkennen von Veränderungen im Zugverhalten unserer Zugvögel. Im Jahr 2013 konnten die Vogelfreunde in Deutschland insgesamt 41.000 Vögel von 126 verschiedenen Arten beobachten. Neben so häufigen Zugvögeln wie Graugans, Buchfink oder Kranich gab es auch seltenere Arten, z.B. wie Turteltaube, Schwarzstorch oder Pirol zu bestaunen.

Am Birdwatch-Wochenende greifen Vogelfreunde nicht nur in Deutschland, sondern zeitgleich rund um den Globus zu den Ferngläsern und spähen gemeinsam in den Himmel. Wer mitmachen möchte, ist dazu aufgerufen, seine Beobachtungen beim NABU zentral zu melden. Hier werden alle Beobachtungsergebnisse aus Deutschland gesammelt, ausgewertet und anschließend auch BirdLife International zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig setzen sich BirdLife International und seine nationalen Partner konsequent für den Schutz der Zugvögel ein. Denn der Zug und die Überwinterung birgt für viele Arten ein großes Risiko.

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Hilferuf des Tierheim Dingolfing

Eintrag von Tierheim am 26.09.18 um 16:05 Uhr •

Dringender Hilferuf Der Tierschutzverein Dingolfing-Landau / Tierheim Quellenhof suchen dringend eine Aufnahmemöglichkeit für den Kangalrüden Arsalan.

Die Familie zieht am Wochenende in die Türkei zurück und kann den Hund nicht mitnehmen. Wer kann uns helfen? Bitte 08734/937261 anrufen oder E-Mail info@quellenhof-passbrunn.de

Dringend Zuhause für Arslan gesucht Leider sind wir aufgrund eines Schicksalsschlages, einer Krankheit und auch altersbedingt dazu gezwungen, unseren treuen Begleiter und Schützling nach mehr als 5 Jahren abzugeben und das Beste zu versuchen, um ihm ein neues Heim zu ermöglichen, wo er sich wohl fühlen kann. Er ist seinem Alter entsprechend ungewohnt verspielt und verträgt sich mit anderen Artgenossen nach einer Eingewöhnungsphase sehr gut. Gegenüber Menschen und Kindern zeigte er sich stets von seiner besten Seite und keinerlei Aggressionen. Seine Grundausbildung in der Hundeschule absolvierte er als Jahrgangsbester und zeigte, wie gewohnt, dass er gefördert und unterstützt werden will. Er ist gechipt, entwurmt, geimpft, nicht kastriert und somit in bester Verfassung. Er ist absolut reinrassig. 

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95 Prozent der Ferkel wird der Schwanz kupiert

Eintrag von Tierheim am 25.09.18 um 9:44 Uhr •

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Pressemeldung

24.09.2018 

Deutschland verstößt gegen EU-Recht

Audit zeigt: Schwanzkupieren bei 95 Prozent der Schweine 

Ein aktueller Auditbericht der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission zeigt, dass bei 95 Prozent der Schweine in Deutschland der Ringelschwanz kupiert wird. Damit verstößt Deutschland gegen geltendes EU-Recht. Denn das routinemäßige Schwanzkupieren ist durch eine EU-Richtlinie seit 1994 verboten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert, das routinemäßige Kupieren endlich zu beenden. Dafür müssen auch dringend die Haltungsbedingungen verändert und die gesetzlichen Anforderungen an die Schweinehaltung erhöht werden.  

„Wir fordern von der Bundesregierung einen Plan zum schrittweisen Ausstieg aus dem Schwanzkupieren mit verbindlichen Fristen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Zudem muss die Bundesregierung die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, damit das Halten von Schweinen mit Ringelschwanz keine tierschutzrelevanten Folgen hat.“ Aus Sicht der Tierschützer sollte die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung dahingehend geändert werden, dass die vorherrschenden Warmställe mit Vollspaltenböden, in denen eine tiergerechte Haltung nicht möglich ist, nicht mehr gebaut werden dürfen. Neu- und Umbauten sollten eine tiergerechte Schweinehaltung ermöglichen - mit ausreichend Platz, strukturierten Buchten, geeigneter Beschäftigung, planbefestigten und eingestreuten Liegebereichen sowie Auslauf. 

Hintergrund: Schwanzkupieren

Obwohl durch die europäische Gesetzgebung seit 1994 verboten, wird das Kupieren der Ringelschwänze in Deutschland immer noch routinemäßig im frühen Ferkelalter durchgeführt. Dies belegt auch der aktuelle Bericht der EU-Kommission. Die Amputation soll verhindern, dass die Schweine sich gegenseitig an den Schwänzen verletzen. Diese Verhaltensstörung entsteht jedoch erst durch die Bedingungen in der industriellen Schweinehaltung: Die intelligenten Tiere leben dort in einem monotonen Stall auf Vollspaltenböden und haben keinerlei Beschäftigung. Aufgrund von Langeweile oder Stress beginnen sie in die Schwänze der anderen Tiere zu beißen. „Statt die Tiere durch eine Amputation dem Haltungssystem anzupassen, braucht es tiergerechte Haltungssysteme, die sich an dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen der Tiere orientieren“, so Schröder. 

Hinweis an die Redaktionen: Der Deutsche Tierschutzbund kämpft zusammen mit seiner europäischen Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, mit der Kampagne #EndPigPain und einer Petition für bessere Bedingungen in der Schweinehaltung: www.tierschutzbund.de/endpigpain

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Abschuss von Gänsen - Tierschutzbund erstattet Anzeig

Eintrag von Tierheim am 27.08.18 um 11:12 Uhr •

25.08.2018 

Pressemitteilung: Der Landesverband Bayern kritisiert Gänse-Abschuss in Nürnberg und erstattet Anzeige! 

Anlässlich der Bejagung von Kanada- und Graugänse am Südufer des Wöhrder Sees am vergangenen Samstag (18.08.18), sind mehrere Wildgänse getötet worden – um die Tiere von der Bucht am Norikus zu vertreiben. Der Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern, kritisiert die Methode als ineffektiv und kritisiert gleichzeitig die Ausführung. Eine Gans war nach den Angaben des Tierschutzvereins Noris angeschossen, zurückgelassen worden und erst nach einer Stunde verendet. Aufgrund der länger anhaltender Schmerzen oder Leiden eines Wirbeltieres und der Vermutung, dass von den Jägern keine brauchbaren Jagdhunde eingesetzt worden waren, sehen die Tierschützer einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Bayerische Jagdgesetz.

Letale Managementmaßnahmen, wie etwa jagdliche Mittel, können weder als tierschutzgerecht, noch als besonders effektiv im Sinne einer Verringerung der Population oder der Vergrämung eingestuft werden. Teilweise wirken sie sich sogar gegenteilig aus, denn bei Gänsen ist es meist so, dass viele Nichtbrüter in der Gruppe vorhanden sind. Wenn nun einige Gänse, aufgrund Vergrämungsabschüssen getötet werden, werden sie schnell durch „Nachrücker“ ersetzt.  

Die Stadt Nürnberg hätte nach Ansicht des Landesverbandes intensiver über andere Managementmaßnahmen bzw. Gesamtkonzepte nachdenken und diese konsequent und über einen langen Zeitraum umsetzen sollen, denn nur diese Methodik ist nachhaltig. Sinnvoll wären attraktive Ausweichflächen in der Nähe gewesen, wo die Gänsepopulationen beispielsweise mit Gelegeaustausch besser hätten kontrolliert werden können. Andere mögliche Methoden, die immer kombiniert mit dem Angebot an Ausweichflächen umgesetzt werden sollten, sind: 

• Bewegliche Objekte wie Flatterbänder und Windräder verunsichern Gänse. Wenn in der Nähe
ein Bereich ohne diese Verunsicherung ist, so wird dieser bevorzugt aufgesucht. Auch hier besteht die Gefahr der Gewöhnung.

• Wechselnde Methoden, wie etwa Ballons (mit Augenpunkten), Kunstwerke oder Aktionen
können den Gänsebestand auf bestimmten Flächen ebenfalls reduzieren (sofern Gänse flugfähig sind). Hierbei muss darauf geachtet werden, dass andere Tierarten nicht ständig gestört werden (etwa durchgängiger Lärm sollte unterlassen werden).

• Anderer Schnitt des Rasens der betroffenen Flächen, denn kurzer (gemähter) Rasen ist äußerst attraktiv für Gänse: Grassorten wie beispielsweise Seggengräser oder Kentucky Blue Grass sind nicht nahrhaft für Gänse. 

Leider erfolgte durch die von der von der Stadt Nürnberg gebildeten „Gänse Task-Force“ im Vorfeld keine Verhältnismäßigkeitsprüfung. Bei einer Kollision zwischen den Nutzerinteressen der Badegäste zum einen und dem Schutz der Tiere zum anderen, hätte man nach Auffassung von Fachleuten schonendere als auch effektivere Lösungsansätze verfolgen können. 

Es wurden bereits mehrere Anzeigen (auch vom Landesverband Bayern), sowohl gegen die beiden Jäger, als auch gegen den zweiten Bürgermeister der Stadt Nürnberg (Christian Vogel) und auch gegen die Mitarbeiter der Task Forces erstattet.

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Protestkundgebung am 20.9.18 in München

Eintrag von Tierheim am 22.08.18 um 7:04 Uhr •

Bayern lässt seine Tierheime im Regen stehen!  

Poster_Protest Kundgebung LV.pdf herunterladen
 
PROTEST - KUNDGEBUNG  am 20. September von 14 – 16 Uhr vor der Staatskanzlei  Franz-Josef-Strauß-Ring 1, 80539 München

Der Freistaat Bayern ist das einzige Bundesland, in dessen Haushalt keine Mittel zur Unterstützung der Tierheime zur Verfügung gestellt werden!
 
DAGEGEN PROTESTIEREN WIR!!!
 
Unterstützen Sie uns dabei und helfen gleichzeitig  mit, dass unsere Bayerischen Tierheime nicht untergehen.   
 
www.tierschutz-bayern.de

Lage der Tierheime_Politische Forderungen in Bayern.pdf herunterladen

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Rennerfolge auf Kosten der Tiere

Eintrag von Tierheim am 05.08.18 um 8:29 Uhr •

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Pressemeldung 

03.08.2018 

Deutsches Traber Derby Berlin 

Rennerfolge auf Kosten der Tiere 

Anlässlich des Deutschen Traber Derbys, dessen Finale am 4. August in Berlin stattfindet, macht der Deutsche Tierschutzbund auf bestehende Probleme im Pferdesport aufmerksam. So kommen bei Rennen immer wieder tierschutzwidrige Methoden und Hilfsmittel zum Einsatz – allein für das Ziel, bei den Rennen den Sieg zu holen.  

„Die Tiere werden bei Rennveranstaltungen wie dem Deutschen Traber Derby mit tierschutzwidrigem Zubehör oft auf brutale Art und Weise zu mehr Gehorsam und Schnelligkeit angetrieben“, erklärt Dr. Esther Müller, Fachreferentin für Pferde beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Grenzen zwischen Sport und Tierquälerei verschwimmen inmitten dieses und ähnlicher Events.“ Der Deutsche Tierschutzbund appelliert daher dafür, solche Rennen nicht zu unterstützen – weder durch Wetten noch durch einen Besuch. 

Tierschutzwidriges Zubehör soll Leistung steigern

Scheuklappen kommen bei Trabrennen zum Einsatz, damit sie die Sicht der Pferde einschränken und sie dazu bringen, den Kopf möglichst gerade nach vorne zu halten, um so schneller laufen zu können und sich nicht ablenken zu lassen. „Eine Wahrnehmung der Umwelt ist so nur sehr gefiltert und in sehr geringem Radius möglich, was mit Stress für die sensiblen Fluchttiere verbunden ist“, erklärt Müller. Normalerweise hat ein Pferd ein Sichtfeld von bis zu 300 Grad, mit Scheuklappen kann sich dieses um bis zu 80 Prozent reduzieren. Zusätzlich wird mit Hilfe verschiedener Riemen, sogenannten Ausbindern und Schecks, sowie Teleskop-Seitenstangen die Beweglichkeit des Halses in alle Richtungen begrenzt, damit die Pferde möglichst schnell stur geradeaus laufen. Ohrstöpsel, die die Ohren der Pferde verschließen und während des Rennens gezogen werden, dienen als akustische Peitsche. Sie bereiten den Tieren starkes Unbehagen und versetzen sie sogar in Angst, was sich nicht mit einem tiergerechten Umgang vereinbaren lässt – die Tiere müssen für den Erfolg leiden. 

Der Deutsche Tierschutzbund nimmt derzeit verschiedene Pferderennen zum Anlass, um sowohl über klassische Öffentlichkeitsarbeit als auch in den sozialen Medien gezielt über die Auswirkungen, tierschutzwidrige Praktiken und den Umgang mit den Tieren aufzuklären. Weitere Informationen unter www.tierschutzbund.de/rennpferde

 

 

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