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Wildtiere sind keine Zirkustiere

Eintrag von Tierheim am 07.05.18 um 9:16 Uhr •

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Pressemeldung 

07.05.2018 

Wildtiere sind keine Zirkustiere  

Gemeinsame Aktion des Deutschen Tierschutzbundes und seines Landesverbands Rheinland-Pfalz in Trier 

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Rheinland-Pfalz machen heute in Trier auf das Leid von Wildtieren im Zirkus aufmerksam. Anlass ist das anstehende Gastspiel des Circus Krone (16.-22. Mai). Die Aktion ist zudem Startschuss für eine Plakataktion der beiden Verbände, die ab dem 8. Mai mit ausdrucksstarken Motiven die Situation der Zirkustiere deutlich macht – verteilt über insgesamt 16 Großflächen im Messepark sowie 56 Plakatvitrinen in ganz Trier.  

„Dass Elefanten, Tiger, Löwen und viele andere Wildtiere in der Manage fragwürdige Kunststücke vorführen müssen – nur um das Publikum zu unterhalten – ist nicht mehr zeitgemäß, Tradition hin oder her“, sagt Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes. Andreas Lindig, Vorsitzender des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „Insbesondere Wildtiere stellen hohe Ansprüche an ihre Unterbringung. In einem fahrenden Unternehmen sind diese nicht zu erfüllen – egal, wie sehr der Zirkus selbst seine Tierhaltung schön redet.“ 

Vorgaben für Zirkusse sind zu lasch

Die Vorgaben zur Tierhaltung, die die „Zirkusleitlinien“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums machen, sind aus Sicht der Tierschützer – und auch im Vergleich zu anderen Vorgaben, etwa für Zoos – veraltet und erschreckend gering. Winzige Außengehege bieten in der Regel kaum Abwechslung oder artgemäße Beschäftigung. Das immer wieder herangezogene Argument, dass Wildtiere im Zirkus durch Dressur und Auftritte körperlich und geistig gefordert werden, hält einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand. 

Tierschützer und Bundesrat fordern Wildtierverbot

Neben dem Appell der Tierschützer hat auch der Bundesrat bereits drei Mal die Regierung dazu aufgefordert, ein bundesweites Verbot für Wildtiere im Zirkus zu erlassen. Während immer mehr europäische Länder mit gutem Beispiel vorangehen und entsprechende Beschlüsse zu Wildtierverboten fassen, wie aktuell Irland, Italien oder Dänemark, hat die Bundesregierung es jedoch über Jahre versäumt, ein solches Verbot einzuführen. Stattdessen vergeben immer mehr Kommunen keine Standflächen mehr an Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen – aus Tierschutzsicht ein Schritt in die richtige Richtung.

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Vögel weiter füttern erlaubt

Eintrag von Tierheim am 02.05.18 um 11:26 Uhr •

Der Frühling ist mit aller Pracht bei uns eingekehrt und viele Tierfreunde wintern das Futterhäuschen für die nächsten Monate ein. Dies muss aber nicht sein, wie der Landesbund für Vogleschutz in Bayern schreibt:

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/voegel-fuettern/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=NL+April+2018&utm_content=Mailing_7065775

 

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Heute ist Internationaler Tag des Versuchstieres

Eintrag von Tierheim am 24.04.18 um 7:05 Uhr •

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Pressemeldung 

23.04.2018 

Internationaler Tag des Versuchstieres am 24. April:

Alternativmethoden gehört die Zukunft 

Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstieres am 24. April fordert der Deutsche Tierschutzbund eine Gesamtstrategie zum Ausstieg aus Tierversuchen und eine Änderung des Tierschutzgesetzes. Allein in Deutschland „verbrauchen“ Forschungsinstitute, Universitäten und Industrie rund drei Millionen Tiere pro Jahr in Tierversuchen. Der Tag des Versuchstieres sollte Startpunkt für ein Umdenken sein – für eine moderne tierversuchsfreie Forschung, so die Tierschützer. 

„Deutschland sollte endlich umdenken und beim Ausstieg aus Tierversuchen eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Das Bekenntnis der neuen Bundesregierung, sich um Erforschung und Anwendung von Ersatzmethoden zu bemühen ist zwar da. Es braucht aber auch eine Strategie, die festlegt, wie man den Ausstieg umsetzen will. Frau Klöckner darf sich nicht auf den bloßen Ankündigungen ihres Vorgängers ausruhen oder gar annehmen, dass der Status quo an Alternativmethodenförderung ausreiche.“ Der Deutsche Tierschutzbund fordert zudem, das Tierschutzgesetz anzupassen: „Die Behörden, die Tierversuchsanträge genehmigen, müssen unabhängig von der Einschätzung des Antragstellers beurteilen können, ob der Tierversuch wirklich unerlässlich und ethisch vertretbar ist“, so Schröder. Aktuell schreibt das Tierschutzgesetz vor, dass ein Antrag von der Behörde zu genehmigen ist, sofern dieser formell richtig gestellt ist und der Antragsteller den wissenschaftlichen Nutzen und die ethische Vertretbarkeit begründet. Eine wirkliche Beurteilung durch die Behörde findet somit nicht statt. 

EU gibt Ausstieg vor, Strategie in Deutschland fehlt

Obwohl auch die EU-Tierversuchsrichtlinie den Ersatz von Tierversuchen durch tierversuchsfreie Methoden als langfristiges Ziel vorgibt, setzen Bundesregierung und Wissenschaftsgesellschaften in Deutschland bisher noch immer auf Tierversuche als Goldstandard. Nach wie vor fehlt eine klare Strategie zum Ausstieg aus Tierversuchen. Vorstöße, wie in den Niederlanden, die eine Ausstiegsstrategie vorlegten, werden nicht aufgegriffen, obwohl hier klar gezeigt wird, wie man bis 2025 erreichen könnte, auf Tierversuche in der Risikobewertung zu verzichten und den Ausstieg aus Tierversuchen auch in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung zu schaffen. 

Hinweis an die Redaktionen: Zum „Internationalen Tag des Versuchstiers“ am 24. April laden der Tierschutzverein für Berlin und der Deutsche Tierschutzbund alle Interessierten zur Podiumsdiskussion „Forschung der Zukunft – sind Tierversuche noch zeitgemäß?“ in die Berliner Urania ein. Mehr Informationen: www.urania.de/forschung-der-zukunft-sind-tierversuche-noch-zeitgemaess

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Sinnloses Töten von Küken :-(

Eintrag von Tierheim am 11.04.18 um 14:29 Uhr •

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Pressemeldung 

10.04.2018 

„WISO“ zeigt Kükentötung in Brüterei

Deutscher Tierschutzbund stellt Strafanzeige 

Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen die Brüterei Hölzl aus Moosburg an der Isar (Bayern) gestellt. ZDF „WISO“ zeigte in seiner gestrigen Sendung Aufnahmen von Küken, die nach dem Schlupf in der Brüterei vergast werden – darunter männliche, aber auch weibliche Tiere. Grund für die Tötung aller Küken ist offensichtlich eine Überproduktion. Aus Sicht der Tierschützer ist ein vernünftiger Grund, wie ihn das Tierschutzgesetz für die Tötung von Wirbeltieren vorschreibt, nicht gegeben.  

„Es ist schon ein Skandal, dass männliche Küken aus wirtschaftlichen Gründen getötet werden dürfen. Dass nun alle Küken, egal welchen Geschlechts, wie faule Tomaten weggeworfen werden, ist nicht hinzunehmen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Misswirtschaft und Managementfehler dürfen nicht auf Kosten der Tiere gehen.“ Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Tötung ohne vernünftigen Grund

Die Bilder, die dem Deutschen Tierschutzbund vorab vorgelegt wurden, zeigen, wie die Küken kistenweise in die Vergasung gehen – ohne dass zuvor das Geschlecht bestimmt wurde, wie es sonst üblich ist. Während das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden hatte, dass bei der Tötung männlicher Legehennen-Küken mit der Wirtschaftlichkeit ein vernünftiger Grund vorliegt, sieht die rechtliche Sachlage im aktuellen Fall noch einmal anders aus. „Eine Überproduktion von Küken kann kein vernünftiger Grund sein, alle Tiere zu töten“, sagt Schröder. Eine wirtschaftliche Notlage ist aus Sicht der Tierschützer nicht gegeben. Auch, weil die Brüterei den Bruterfolg eigentlich relativ gut vorhersagen und damit die Anzahl der geschlüpften Tiere entsprechend kalkulieren kann.

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AG Welpenhandel warnt

Eintrag von Tierheim am 06.04.18 um 15:58 Uhr •

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Pressemeldung 

05.04.2018

Über 100 Hunde und Katzen beschlagnahmt

AG „Welpenhandel“ warnt vor illegalem Geschäft auf Kosten der Tiere

Anlässlich der Hunde- und Katzenwelpen, die die Polizei Dienstagnacht aus einem Transport beschlagnahmte, warnt die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ erneut vor dem illegalen Geschäft mit den Tieren. Die 93 Hundewelpen und 21 Katzenwelpen waren bei der Kontrolle eines slowakischen Transporters auf der A8 an der Anschlussstelle Leonberg-West entdeckt worden. Die Tiere befinden sich nun zunächst im Tierheim Stuttgart – bis die Behörde entscheidet, ob sie zu ihren Besitzern zurück müssen oder in der Obhut des Tierschutzes bleiben können.

„Das illegale Geschäft mit den Welpen geht auf Kosten der Tiere“, sagt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Wir können nur appellieren: Kaufen Sie kein Tier über das Internet oder dubiose Anzeigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass illegaler Tierhandel dahintersteckt ist sehr wahrscheinlich.“ 

Das Geschäft mit Hundewelpen boomt. Vor allem Rassehunde, aber auch Mischlinge, werden immer wieder im Rahmen von Kontrollen entdeckt. Auch Katzen oder andere Tiere finden sich teilweise in den Transportern. Meist stammen die Tiere aus Osteuropa, wo sie unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet werden. Die Mutterhündinnen und Deckrüden leben meist in Verschlägen, ohne jegliche menschliche Zuwendung. Die Muttertiere werden als Gebärmaschinen missbraucht und viel zu früh, nach etwa 4 bis 6 Wochen, von ihren Welpen getrennt. Die frühe Trennung von der Mutter schwächt das Immunsystem der Welpen. Weil Impfungen und Parasitenbehandlungen fehlen, sind die meisten Welpen – wenn sie nach einem anstrengenden Transport an ihrem Bestimmungsort ankommen – ernsthaft krank. So ist auch der gesundheitliche Zustand der meisten Tiere aus dem aktuellen Fall bedenklich.

Über die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“

Die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ ist eine gemeinsame Initiative von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, TASSO e.V., dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), dem Deutschen Tierschutzbund, der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) sowie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). Mehr Informationen unter www.wuehltischwelpen.de.

Der Deutsche Tierschutzbund informiert mit einer Kampagne über illegalen Welpenhandel. Mehr Informationen online unter www.tierschutzbund.de/kampagne-welpenhandel

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Weltstreunertag 2018 - Aufruf zur Kastration

Eintrag von Tierheim am 05.04.18 um 7:14 Uhr •

 
 

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

Was haben die 13,4 Millionen Hauskatzen mit den rund zwei Millionen Streunerkatzen in Deutschland zu tun?

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Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland – in jedem vierten Haushalt lebt im Schnitt eine Samtpfote. Viele von ihnen dürfen auch draußen herumstrolchen, was das Wohlbefinden der Tiere steigert, gleichzeitig aber auch Gefahren birgt: Denn unkastrierte Freigängerkatzen paaren sich mit anderen Freigängern oder Streunerkatzen. Es gibt leider noch viele Halter, die sich der Wichtigkeit einer Kastration nicht bewusst sind. Unbemerkt könnte der Kater auf den Straßen für Nachwuchs sorgen.

Wir nutzen den diesjährigen Weltstreunertag deshalb, um an alle Katzenhalterinnen und -halter zu appellieren: Sie können maßgeblich dabei helfen, die Population der Streunerkatzen in Deutschland einzudämmen, indem Sie Ihre Freigängerkatze kastrieren lassen.

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