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Kennzeichnungspflicht für Hunde gefordert

Eintrag von Tierheim am 08.10.18 um 16:07 Uhr •

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Pressemeldung

08.10.2018

Expertennetzwerk fordert ein Ende der Freiwilligkeit –

Das Kennzeichnen und Registrieren von Hunden muss eine Pflicht werden  

Am 10. Oktober ist Welthundetag. Dann dreht sich in den Medien wieder alles rund um den besten Freund des Menschen. Eine gute Gelegenheit, um ein wichtiges Thema voranzubringen, findet das Expertennetzwerk „Kennzeichnung und Registrierung (K&R)“ und bekräftigt daher seine Forderung nach einer Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Hunden in Deutschland.  

Zwar ist ein großer Teil der Hunde hierzulande bereits in einem Haustierregister registriert und kann damit im Ernstfall einem Halter zugeordnet werden, doch bislang obliegt die Entscheidung zur Registrierung oft allein dem Hundehalter. Nur in wenigen Bundesländern besteht eine Pflicht. Doch diese Regelungen sind nicht einheitlich und reichen auch nicht immer weit genug, da sie ihren Fokus nicht auf die Rückvermittlung entlaufener Tiere legen, sondern auf die Erfüllung ordnungspolitischer Maßnahmen. 

Dies ist nur einer der Gründe, warum das vor mehr als zwei Jahren gegründete Expertennetzwerk „Kennzeichnung und Registrierung“, ein Arbeitskreis bestehend aus den Tierschutzbeauftragten der Länder sowie Experten aus den Bereichen der Tiermedizin, der Transpondertechnologie, der Haustierregister und des Tierschutzes eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland fordert. 

„Eine bundeseinheitliche Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und auch Katzen ist die Lösung für zahlreiche Tierschutzprobleme“, sagt Dr. Hans-Friedrich Willimzik, Landesbeauftragter für Tierschutz des Saarlandes und Leiter des Netzwerks „K&R“. „Mit einer solchen Pflicht könnte zum Beispiel endlich effektiver gegen das illegale Aussetzen von Heimtieren sowie den illegale Welpenhandel vorgegangen werden.“ Zudem würden durch die schnelle Rückvermittlung von Fundtieren Tierheime und Kommunen deutlich entlastet werden. Willimzik: „Der Welthundetag ist eine gute Gelegenheit, dieses Thema in den Fokus zu rücken und entsprechende Regelungen endlich auf den Weg zu bringen.“

Das Konzept Registerverbund

Für die Umsetzung hat das Netzwerk „K&R“ auch bereits ein Konzept parat. In einigen EU-Mitgliedstaaten gibt es bereits Modelle mit mehreren Registern, die in einem einzigen Datenbanksystem miteinander vernetzt sind. Eine solche Lösung wäre laut den Experten auch eine optimale Lösung für Deutschland. So könnte auf mehr als zehn Millionen bereits registrierte Tiere aus den bestehenden Registern zurückgegriffen werden, ohne diese Daten kostenintensiv und mit hohem administrativem Aufwand erneut zu erheben. Die mit hohen Kosten verbundene Einrichtung und Verwaltung einer neuen Datenbank würde bei einem solchen Modell entfallen. Lediglich die Entwicklung eines Webservices, dem alle Register im Verbund angeschlossen sind, wäre vonnöten. Tierhalter oder Finder von entlaufenen Tieren sowie öffentliche Stellen wie Städte, Gemeinden oder die Polizei könnten nach diesem Modell über individuell angepasste Abfragemöglichkeiten ihre Anfragen stellen. Darüber hinaus wäre ein solches System kompatibel mit einer europaweiten Kennzeichnung von Hunden und Katzen, wie sie vom Europaparlament seit Jahren gefordert wird.

Das Netzwerk K&R

Das Netzwerk „Kennzeichnung und Registrierung (K&R)“ ist ein interdisziplinärer Arbeitskreis von Experten unter der Leitung des Landesbeauftragten für Tierschutz des Saarlandes, Dr. Hans-Friedrich Willimzik. Ziel ist die Einführung einer Rechtspflicht zur Kennzeichnung und Registrierung für Hunde und Katzen in Deutschland. Bislang ist Deutschland hier Schlusslicht in Europa, zusammen mit vier weiteren Mitgliedstaaten. Die gravierenden Probleme, wie beispielsweise der illegale Welpenhandel, die stetige Zunahme von Straßenkatzen sowie überfüllte Tierheime, können nur mit einer stringenten europaweit und national harmonisierten vollständigen Rückverfolgbarkeit von Tierhaltern und Heimtieren gelöst werden.

Weitere Hintergrundinformationen zur Arbeit und den Mitgliedern des Netzwerks „K&R“ sind auf der Internetseite www.heimtierverantwortung.net zu finden.

 

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Einladung zur Demo "mir hams satt" in München

Eintrag von Tierheim am 05.10.18 um 13:59 Uhr •

Der Deutsche Tierschutzbund lädt herzlich zur Teilnahme an der Demo "mir hams satt" am 6. Oktober in München.
 
Alle Infos zur Demo, jede Menge Material und ein  beeindruckendes Video finden Sie unter https://www.miahamssatt.de.
Und wer zur Demo geht, vielleicht in München übernachtet oder ohnehin vor Ort ist, hat vielleicht Lust am nächsten Tag auch gleich zur Infoveranstaltung über die Verbandsklage im Tierheim München zu gehen.
 
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Digital-Direkt GmbH spendet € 20.000,-

Eintrag von Tierheim am 04.10.18 um 9:21 Uhr •

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„Eine Herzensangelegenheit“
 
Die Digital-Direkt GmbH feiert ihr zehnjähriges Bestehen – und spendet 20.000 Euro
Barbing – Mit rund 150 Gästen hat die Digital-Direkt GmbH am vergangenen Samstag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Als „Teil unserer Gemeinde“ bezeichnete der Barbinger Bürgermeister Johann Thiel (CSU) das Unternehmen, das Firmen herstellerunabhängig berät, wenn es um Drucken und Kopieren geht.


Dass Unternehmensgründer Markus Steller den Firmenleitspruch „Wir leben Werte“ ernst nimmt, durften am Samstag gleich vier Regensburger Vereine erfahren: das sozialpädagogische Zentrum St. Leonhard, das Team Bananenflanke, der Tierschutzverein und die Initiative Traumzeit, die krebskranken Kindern Herzenswünsche erfüllt. Im Rahmen der Feier überreichte Steller gemeinsam mit Bürgermeister Thiel den Vertretern der Vereine jeweils einen Spendenscheck über 5.000 Euro. „Für uns ist das eine Herzensangelegenheit“, sagte Markus Steller.


Auch Bürgermeister Thiel freute sich darüber, „viele Kinderaugen zum Strahlen“ zu bringen – und würdigte die Entwicklung der Digital-Direkt GmbH. Die Firma „zeichnet seit ihrer Gründung aus, die Zeichen der Zeit zu erkennen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sich zu binden, die genau das können, worauf es gerade ankommt, und zielgenau das anzubieten, was im Moment gefragt ist“, sagte Thiel.


Die Gäste feierten das Jubiläum gemeinsam mit der Digital-Direkt GmbH auf dem Firmengelände in Barbing-Unterheising. Neben einem Vorspeisen- und Grillbüffet gehörten Kinderschminken, Hüpfburg und eine spektakuläre Feuershow zum Unterhaltungsprogramm. Schließlich sorgten Cocktails und DJ-Musik dafür, dass die Zehn-Jahres-Feier erst in den frühen Morgenstunden zu Ende ging. 
 

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Zugvögel verlassen Deutschland

Eintrag von Tierheim am 02.10.18 um 9:57 Uhr •

Quelle: Newsletter LBV vom 30.9.18

Spannende Naturerlebnisse beim BirdWatch

Gemeinsam Zugvögel beobachten

Kraniche fliegen ab | © Leon Sommer © Leon Sommer Der spektakuläre Flug der Kraniche.

Zum Höhepunkt des Vogelzuges über Deutschland ruft der LBV zusammen mit dem NABU im Rahmen des European BirdWatch zur Vogelbeobachtung auf. Bundesweit stehen am 6. und 7. Oktober 2018 zahlreiche fachkundig geleitete Exkursionen im Programm. Sie wollten schon immer einmal wissen, welche Vogelarten zur Zugzeit zu beobachten sind und wie man ziehende Vögel in einem Schwarm identifizieren kann? Dann haben Sie am BirdWatch-Wochenende Gelegenheit, sich einer der zahlreichen LBV-Exkursionen anzuschließen und den Vogelzug live mitzuerleben. Alternativ kann auch jeder auf eigene Faust zum Fernglas greifen und seine Beobachtungen im Internet melden.

Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen im Herbst ihre Brutgebiete in Deutschland, um eine Reise in wärmere Gefilde anzutreten. Eine noch weitaus größere Zahl wird unser Land überqueren, hier an geeigneten Rastplätzen auftanken und weiterziehen oder aber auch den Winter über bei uns Station machen. Manche Vögel ziehen nachts und dadurch von den meisten Menschen unbemerkt, andere legen tagsüber weite Strecken zurück – in großen Schwärmen oder auch allein.

Bei unserem Partner NABU können Sie hier Ihre Daten eingeben.

Hintergründe

Das faszinierende Schauspiel des Vogelzugs soll möglichst viele Naturfreunde begeistern. Der European BirdWatch ist eine jährlich stattfindende Aktion, die der Dachverband BirdLife International seit 1993 jährlich organisiert. Er ist das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt, bei dem in diesem Jahr 28 europäische Staaten teilnehmen. Ziel dieser Aktionen ist das Erkennen von Veränderungen im Zugverhalten unserer Zugvögel. Im Jahr 2013 konnten die Vogelfreunde in Deutschland insgesamt 41.000 Vögel von 126 verschiedenen Arten beobachten. Neben so häufigen Zugvögeln wie Graugans, Buchfink oder Kranich gab es auch seltenere Arten, z.B. wie Turteltaube, Schwarzstorch oder Pirol zu bestaunen.

Am Birdwatch-Wochenende greifen Vogelfreunde nicht nur in Deutschland, sondern zeitgleich rund um den Globus zu den Ferngläsern und spähen gemeinsam in den Himmel. Wer mitmachen möchte, ist dazu aufgerufen, seine Beobachtungen beim NABU zentral zu melden. Hier werden alle Beobachtungsergebnisse aus Deutschland gesammelt, ausgewertet und anschließend auch BirdLife International zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig setzen sich BirdLife International und seine nationalen Partner konsequent für den Schutz der Zugvögel ein. Denn der Zug und die Überwinterung birgt für viele Arten ein großes Risiko.

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Hilferuf des Tierheim Dingolfing

Eintrag von Tierheim am 26.09.18 um 16:05 Uhr •

Dringender Hilferuf Der Tierschutzverein Dingolfing-Landau / Tierheim Quellenhof suchen dringend eine Aufnahmemöglichkeit für den Kangalrüden Arsalan.

Die Familie zieht am Wochenende in die Türkei zurück und kann den Hund nicht mitnehmen. Wer kann uns helfen? Bitte 08734/937261 anrufen oder E-Mail info@quellenhof-passbrunn.de

Dringend Zuhause für Arslan gesucht Leider sind wir aufgrund eines Schicksalsschlages, einer Krankheit und auch altersbedingt dazu gezwungen, unseren treuen Begleiter und Schützling nach mehr als 5 Jahren abzugeben und das Beste zu versuchen, um ihm ein neues Heim zu ermöglichen, wo er sich wohl fühlen kann. Er ist seinem Alter entsprechend ungewohnt verspielt und verträgt sich mit anderen Artgenossen nach einer Eingewöhnungsphase sehr gut. Gegenüber Menschen und Kindern zeigte er sich stets von seiner besten Seite und keinerlei Aggressionen. Seine Grundausbildung in der Hundeschule absolvierte er als Jahrgangsbester und zeigte, wie gewohnt, dass er gefördert und unterstützt werden will. Er ist gechipt, entwurmt, geimpft, nicht kastriert und somit in bester Verfassung. Er ist absolut reinrassig. 

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95 Prozent der Ferkel wird der Schwanz kupiert

Eintrag von Tierheim am 25.09.18 um 9:44 Uhr •

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Pressemeldung

24.09.2018 

Deutschland verstößt gegen EU-Recht

Audit zeigt: Schwanzkupieren bei 95 Prozent der Schweine 

Ein aktueller Auditbericht der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission zeigt, dass bei 95 Prozent der Schweine in Deutschland der Ringelschwanz kupiert wird. Damit verstößt Deutschland gegen geltendes EU-Recht. Denn das routinemäßige Schwanzkupieren ist durch eine EU-Richtlinie seit 1994 verboten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert, das routinemäßige Kupieren endlich zu beenden. Dafür müssen auch dringend die Haltungsbedingungen verändert und die gesetzlichen Anforderungen an die Schweinehaltung erhöht werden.  

„Wir fordern von der Bundesregierung einen Plan zum schrittweisen Ausstieg aus dem Schwanzkupieren mit verbindlichen Fristen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Zudem muss die Bundesregierung die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, damit das Halten von Schweinen mit Ringelschwanz keine tierschutzrelevanten Folgen hat.“ Aus Sicht der Tierschützer sollte die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung dahingehend geändert werden, dass die vorherrschenden Warmställe mit Vollspaltenböden, in denen eine tiergerechte Haltung nicht möglich ist, nicht mehr gebaut werden dürfen. Neu- und Umbauten sollten eine tiergerechte Schweinehaltung ermöglichen - mit ausreichend Platz, strukturierten Buchten, geeigneter Beschäftigung, planbefestigten und eingestreuten Liegebereichen sowie Auslauf. 

Hintergrund: Schwanzkupieren

Obwohl durch die europäische Gesetzgebung seit 1994 verboten, wird das Kupieren der Ringelschwänze in Deutschland immer noch routinemäßig im frühen Ferkelalter durchgeführt. Dies belegt auch der aktuelle Bericht der EU-Kommission. Die Amputation soll verhindern, dass die Schweine sich gegenseitig an den Schwänzen verletzen. Diese Verhaltensstörung entsteht jedoch erst durch die Bedingungen in der industriellen Schweinehaltung: Die intelligenten Tiere leben dort in einem monotonen Stall auf Vollspaltenböden und haben keinerlei Beschäftigung. Aufgrund von Langeweile oder Stress beginnen sie in die Schwänze der anderen Tiere zu beißen. „Statt die Tiere durch eine Amputation dem Haltungssystem anzupassen, braucht es tiergerechte Haltungssysteme, die sich an dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen der Tiere orientieren“, so Schröder. 

Hinweis an die Redaktionen: Der Deutsche Tierschutzbund kämpft zusammen mit seiner europäischen Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, mit der Kampagne #EndPigPain und einer Petition für bessere Bedingungen in der Schweinehaltung: www.tierschutzbund.de/endpigpain

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