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Betäubung bei Ferkelkastrationen

Eintrag von Tierheim am 31.03.18 um 9:12 Uhr •

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Pressemeldung 

29.03.2018

Ferkelkastration

Appell an Politik: „Vierter Weg“ ist nicht gangbar 

In einem Schreiben an die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern sowie an die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages fordert der Deutsche Tierschutzbund, am Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019 festzuhalten. Der sogenannte „vierte Weg“, die Kastration mit Lokalanästhesie, darf aus Sicht des Verbandes keine Alternative sein.

 „Obwohl die schweinehaltende und -vermarktende Branche lange genug Zeit hatte, sich auf das Verbot ab 2019 einzustellen, versucht sie nun, den „vierten Weg“, die Lokalanästhesie, als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration durchzudrücken“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Eine Methodik, die den Anspruch nach Schmerzausschaltung bei der Kastration jedoch nicht erfüllt, kann und darf keine Alternative sein. Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen: Wenden Sie diese Methode ab und verhindern Sie einen Rückschritt im Tierschutz: Das Verbot ab 1.1.2019 muss gelten, wie es beschlossen wurde.“ 

Die 2013 vorgenommene Änderung des Tierschutzgesetzes zur Beendigung der betäubungslosen chirurgischen Kastration männlicher Ferkel stellt einen wichtigen Schritt zu mehr Tierschutz in der Schweinehaltung dar. Aus Tierschutzsicht müssen Schweine bis zu ihrem Lebensende unversehrt bleiben. Ist ein Eingriff am Tier unvermeidbar, so muss dieser unter Schmerzausschaltung erfolgen, Schmerzen nach der Operation müssen gelindert werden. Drei Alternativmethoden zur betäubungslosen Ferkelkastration haben sich bisher als praktikabel und tierschutzkonform herauskristallisiert: die Mast von unkastrierten Ebern, die Impfung gegen Ebergeruch (Immunokastration) und die chirurgische Kastration unter Vollnarkose und mit Schmerzmedikation. Der „vierte Weg“ ist dagegen unabhängig vom verwendeten Lokalanästhetikum ausdrücklich abzulehnen. Verschiedene Studien belegen, dass die Methode zusätzlich Schmerzen und Stress verursacht und den Schmerz während der Kastration nicht ausreichend ausschaltet. Zudem ist die Methodik technisch herausfordernd, da bei Fehlanwendung massive Nebenwirkungen, bis hin zum Tod des Tieres, auftreten können. Das oft von Verfechtern der Methode angeführte Argument, das Verfahren werde in anderen europäischen Staaten, etwa Norwegen oder Schweden, erfolgreich angewendet, versucht aus Sicht der Tierschützer über bestehende wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse hinwegzutäuschen. Denn auch Experten dieser Staaten äußern Kritik an Wirksamkeit und Praktikabilität. 

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Realschule am Judenstein spendet!

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 9:41 Uhr •

Die 6. Klasse der Realschule am Judenstein hat für unsere Tiere EUR 100,- gespendet!!! Wir bedanken uns von ganzem Herzen für Euer tierisch tolles Engagement. 

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Jugendgruppe sammelt Spenden

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 9:35 Uhr •

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"So viel Auswahl, da kann man sich ja gar nicht entscheiden!"
Begeistert sammelten am 11. März wieder 12 Mädchen und ein Junge der Jugendgruppe Spenden für unsere Tiere. Mit Losen wurden viele Hiendlbesucher von einigen ganz mutigen Mädchen, die gleich am Eingang standen, zum Stand gelockt. Dieser bot eine Vielzahl an Preisen. Jeder, der gewonnen hatte, durfte sich etwas aussuchen. Von Tierzubehör bis hin zu Büchern, Blumen, Regenschirmen und sonstigen Alltagsgegenständen. Hier war für jeden was dabei. Auch Kinderfreuden wurden nicht enttäuscht. "Da kann man sich ja gar nicht entscheiden, was man nehmen soll." So war die Reaktion vieler Besucher.  Auch die Verlierer gingen nicht leer aus. Dafür gab‘s das Nietenkörberl mit Süßigkeiten und Kulis.
Mittags haben wir vom Hiendl Butterbrezen, Krapfen und Getränke bekommen, wofür wir uns auch gerne bedanken würden.
Neben der Losaktion hatten wir einen kleinen Infostand mit Infowand, bei welchem sich die Hiendlbesucher über das Tierheim informieren konnten.

Wir möchten uns recht herzlich beim XXXLutz Hiendl insbesondere beim Filialleiter Herrn Görgen und seiner Sekretärin Frau Graf bedanken, dass wir diese Aktion wieder durchführen durften. Auch möchten wir uns für die tolle Bewirtung und die zur Verfügung gestellten Tische, Stühle und die Pinnwand bedanken.
Die Blumen und auch einige andere Sachspenden hat uns dankenswerterweise das Blumenhaus am Hochweg zur Verfügung gestellt. Auch danken wir allen anderen, die Sachspenden abgegeben haben, und natürlich allen Hiendlbesuchern, die kräftig dazu beigetragen haben, dass wir fabelhafte 567,62€ für die Tiere eingenommen haben.

Christina Rappl

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70.000 Unterschriften gegen Tierversuche

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:11 Uhr •

TASSO-Newsletter

 

Bundestagsabgeordneter nimmt mehr als 70.000 Unterschriften gegen grausamste Tierversuche entgegen

 

Endlich war es soweit: Wir wurden gehört! Die drei Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO durften am vergangenen Donnerstag in Berlin 71.749 Unterschriften gegen besonders grausame Tierversuche an ein Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages überreichen. „MdB Udo Schiefner von der SPD hat sich mit uns getroffen, die Unterschriften entgegengenommen und sich Zeit für unser Anliegen genommen“, freut sich Dr. Cristeta Brause, Expertin für das Thema Tierversuche bei TASSO. „Nach der Unterschriftenübergabe haben wir ein sehr konstruktives Gespräch geführt, bei dem wir Herrn Schiefner noch einmal unsere durch Rechtsgutachten gestützte Forderung nach einem nationalen Verbot schwerstbelastender Tierversuche darlegen konnten“, führt sie weiter aus. MdB Udo Schiefner zeigte Interesse an den Ausführungen der drei Vereine und sprach sich ebenfalls dafür aus, dass Deutschland schon aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz die rechtlichen Möglichkeiten der EU-Tierversuchsrichtlinie im Sinne der Tiere voll ausschöpfen sollte.

Wie es genau weitergehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir hoffen nun, mit dieser Unterschriftenübergabe unserem nächsten Ziel, vom Petitionsausschuss des Bundestages angehört zu werden, näher gekommen zu sein“,sagt Dr. Cristeta Brause.

In jedem Fall wird es weitergehen. Die drei Vereine werden weiter gemeinsam dagegen kämpfen, dass in Deutschland noch immer die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt sind, obwohl die Europäische Union eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ vorsieht, die in Tierversuchen nicht überschritten werden darf. Deutschland beruft sich allerdings auf eine Ausnahmemöglichkeit in der EU-Richtlinie. Und so müssen in deutschen Laboren zum Beispiel Ratten in einem glattwandigen Gefäß schwimmen, bis sie verzweifelt aufgeben, oder sie werden mit Elektroschocks traktiert. Beides vorgeblich, um Depressionen zu simulieren. Versuche, die die EU unter dem Schweregrad „schwer“ listet, wie Tod durch Bestrahlung, Vergiftung oder Krebs, finden nach wie vor statt. Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge fielen 2016 Versuche an etwa 115.000 Tieren – das sind 5,2 % der insgesamt 2,8 Millionen Tiere – in diese Kategorie.

Noch weit mehr Bürger als die fast 72.000, die aktuell ihre Unterschrift gegen diese grausamen Versuche abgegeben haben, unterstützen die Forderung der Vereine: Eine parallel laufende Online-Petition zählt bereits mehr als 132.000 Mitzeichner. Darüber hinaus sprechen sich einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge 71 % der befragten Bevölkerung für ein gesetzliches Verbot der schlimmsten Tierversuche aus. „Höchste Zeit also, dass in unserem Land, in dem der Tierschutz Verfassungsrang hat, auch die Rechtsgrundlagen für Tierversuche entsprechend angepasst werden“, findet Dr. Cristeta Brause.

Mehr Informationen rund um die besonders grausamen Tierversuche finden Sie auf der Aktionsseite des Bündnisses. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Online-Petition zu unterzeichnen. Diese Stimmen sollen in Zukunft noch an anderer Stelle eingereicht werden.

Einen Bericht auf der Homepage von MdB Udo Schiefner finden Sie hier.

 

© Copyright TASSO e.V.

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"Animal-Hoarding" - im März schon fünf Fälle

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:10 Uhr •

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Pressemeldung 

23.03.2018 

Schon fünf Animal Hoarding-Fälle im März – Tierheime stehen unter enormer Belastung 

Mehr als 350 Tiere - Vögel, Katzen, Hunde und Schlangen: Fünf Fälle von Animal Hoarding sind innerhalb der letzten zwei Wochen bekannt geworden und beschäftigen derzeit Tierheime bundesweit. Der Deutsche Tierschutzbund weist dabei auf die enorme finanzielle, personelle und emotionale Belastung für die Tierheime hin. Gleichzeitig fordert der Verband eine intensivere Auseinandersetzung mit der Krankheit Animal Hoarding, um den Betroffenen zu helfen und langfristig eine Besserung zu erzielen.

 

150 Vögel in Augsburg, 40 Katzen in Pforzheim, 79 Hunde in Gießen und weitere 35 Hunde sowie 48 Schlangen in Jena, wobei von letzteren nur noch 25 am Leben waren. Animal Hoarding ist ein bundesweites Phänomen, welches mit großem Tierleid einhergeht. „Es beginnt nicht mit einem Paukenschlag, sondern es handelt sich um einen schleichenden Prozess, der zu einer immer stärkeren Verwahrlosung der Tiere führt – bis hin zu schwer kranken, verhaltensauffälligen und im schlimmsten Fall sogar toten Tieren“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

 

Die Behörden beschlagnahmen die Tiere, aber es sind die Tierheime und ihre Mitarbeiter, die diese aufnehmen und tierärztlich versorgen. Dabei stoßen sie häufig an ihre finanziellen, personellen und psychischen Grenzen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert neben einem finanziellen Topf, der die entstehenden Kosten der Tierheime decken soll, auch ein Zentralregister für Animal Hoarder. Denn nicht selten erhält der Betroffene zwar ein spezifisches Tierhalteverbot im regionalen Zuständigkeitsbereich einer Behörde, ein Umzug oder das Halten einer anderen Tierart machen das Verbot allerdings hinfällig. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist es wichtig, im Verdachtsfall nicht wegzuschauen, sondern frühzeitig Polizei oder Veterinäramt einzuschalten. Der Verband hat deswegen auch eine Checkliste entwickelt, um mögliche Animal Hoarding-Fälle früh zu identifizieren.

 

Was ist Animal Hoarding?

Animal Hoarding beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in großer Zahl halten, aber mit der Pflege und Unterbringung der Tiere mehr und mehr überfordert sind. Es fehlt an Futter, Wasser, Hygiene, Pflege und tierärztlicher Betreuung. Animal Hoarding ist allerdings noch wenig erforscht, weshalb langfristige Hilfen für die Betroffenen schwierig zu leisten sind. Der Deutsche Tierschutzbund hat schon früh angefangen, das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten, etwa in Form von interdisziplinären Workshops für Behördenvertreter, Juristen, Tierärzte und Tierschützer. Die Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes wertet zudem Fälle in Deutschland aus, um das Phänomen besser zu erfassen und auf die Dringlichkeit für ein Handeln deutlich zu machen.

 

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Kaninchen beschlagnahmt!

Eintrag von Tierheim am 23.02.18 um 13:48 Uhr •

http://reporter-24.com/2018/02/bayreuth-veterinaeramt-beschlagnahmt-29-kaninchen-aus-schlechter-haltung/

Auch wir haben 5 der armen Kreaturen übernommen. Sie sind derzeit in dringend notwendiger tierärztlicher Behandlung. sh. auch: http://www.tierschutzverein-rgbg.de/unsere-tiere/kleintiere/index.php?artid=716&catid=3#01id716

 

 

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