Fehler: Es konnten keine passenden Artikel gefunden werden!


AG Welpenhandel warnt

Eintrag von Tierheim am 06.04.18 um 15:58 Uhr •

Bild

Pressemeldung 

05.04.2018

Über 100 Hunde und Katzen beschlagnahmt

AG „Welpenhandel“ warnt vor illegalem Geschäft auf Kosten der Tiere

Anlässlich der Hunde- und Katzenwelpen, die die Polizei Dienstagnacht aus einem Transport beschlagnahmte, warnt die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ erneut vor dem illegalen Geschäft mit den Tieren. Die 93 Hundewelpen und 21 Katzenwelpen waren bei der Kontrolle eines slowakischen Transporters auf der A8 an der Anschlussstelle Leonberg-West entdeckt worden. Die Tiere befinden sich nun zunächst im Tierheim Stuttgart – bis die Behörde entscheidet, ob sie zu ihren Besitzern zurück müssen oder in der Obhut des Tierschutzes bleiben können.

„Das illegale Geschäft mit den Welpen geht auf Kosten der Tiere“, sagt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Wir können nur appellieren: Kaufen Sie kein Tier über das Internet oder dubiose Anzeigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass illegaler Tierhandel dahintersteckt ist sehr wahrscheinlich.“ 

Das Geschäft mit Hundewelpen boomt. Vor allem Rassehunde, aber auch Mischlinge, werden immer wieder im Rahmen von Kontrollen entdeckt. Auch Katzen oder andere Tiere finden sich teilweise in den Transportern. Meist stammen die Tiere aus Osteuropa, wo sie unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet werden. Die Mutterhündinnen und Deckrüden leben meist in Verschlägen, ohne jegliche menschliche Zuwendung. Die Muttertiere werden als Gebärmaschinen missbraucht und viel zu früh, nach etwa 4 bis 6 Wochen, von ihren Welpen getrennt. Die frühe Trennung von der Mutter schwächt das Immunsystem der Welpen. Weil Impfungen und Parasitenbehandlungen fehlen, sind die meisten Welpen – wenn sie nach einem anstrengenden Transport an ihrem Bestimmungsort ankommen – ernsthaft krank. So ist auch der gesundheitliche Zustand der meisten Tiere aus dem aktuellen Fall bedenklich.

Über die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“

Die Arbeitsgemeinschaft „Welpenhandel“ ist eine gemeinsame Initiative von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, TASSO e.V., dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), dem Deutschen Tierschutzbund, der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) sowie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). Mehr Informationen unter www.wuehltischwelpen.de.

Der Deutsche Tierschutzbund informiert mit einer Kampagne über illegalen Welpenhandel. Mehr Informationen online unter www.tierschutzbund.de/kampagne-welpenhandel

529 Aufrufe

Weltstreunertag 2018 - Aufruf zur Kastration

Eintrag von Tierheim am 05.04.18 um 7:14 Uhr •

 
 

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

Was haben die 13,4 Millionen Hauskatzen mit den rund zwei Millionen Streunerkatzen in Deutschland zu tun?

weltstreunertag-newsletter-katzenschutz-katze-streuner-katzenschutzpass-5.jpg

Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland – in jedem vierten Haushalt lebt im Schnitt eine Samtpfote. Viele von ihnen dürfen auch draußen herumstrolchen, was das Wohlbefinden der Tiere steigert, gleichzeitig aber auch Gefahren birgt: Denn unkastrierte Freigängerkatzen paaren sich mit anderen Freigängern oder Streunerkatzen. Es gibt leider noch viele Halter, die sich der Wichtigkeit einer Kastration nicht bewusst sind. Unbemerkt könnte der Kater auf den Straßen für Nachwuchs sorgen.

Wir nutzen den diesjährigen Weltstreunertag deshalb, um an alle Katzenhalterinnen und -halter zu appellieren: Sie können maßgeblich dabei helfen, die Population der Streunerkatzen in Deutschland einzudämmen, indem Sie Ihre Freigängerkatze kastrieren lassen.

480 Aufrufe

Betäubung bei Ferkelkastrationen

Eintrag von Tierheim am 31.03.18 um 9:12 Uhr •

Bild

Pressemeldung 

29.03.2018

Ferkelkastration

Appell an Politik: „Vierter Weg“ ist nicht gangbar 

In einem Schreiben an die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern sowie an die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages fordert der Deutsche Tierschutzbund, am Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019 festzuhalten. Der sogenannte „vierte Weg“, die Kastration mit Lokalanästhesie, darf aus Sicht des Verbandes keine Alternative sein.

 „Obwohl die schweinehaltende und -vermarktende Branche lange genug Zeit hatte, sich auf das Verbot ab 2019 einzustellen, versucht sie nun, den „vierten Weg“, die Lokalanästhesie, als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration durchzudrücken“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Eine Methodik, die den Anspruch nach Schmerzausschaltung bei der Kastration jedoch nicht erfüllt, kann und darf keine Alternative sein. Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen: Wenden Sie diese Methode ab und verhindern Sie einen Rückschritt im Tierschutz: Das Verbot ab 1.1.2019 muss gelten, wie es beschlossen wurde.“ 

Die 2013 vorgenommene Änderung des Tierschutzgesetzes zur Beendigung der betäubungslosen chirurgischen Kastration männlicher Ferkel stellt einen wichtigen Schritt zu mehr Tierschutz in der Schweinehaltung dar. Aus Tierschutzsicht müssen Schweine bis zu ihrem Lebensende unversehrt bleiben. Ist ein Eingriff am Tier unvermeidbar, so muss dieser unter Schmerzausschaltung erfolgen, Schmerzen nach der Operation müssen gelindert werden. Drei Alternativmethoden zur betäubungslosen Ferkelkastration haben sich bisher als praktikabel und tierschutzkonform herauskristallisiert: die Mast von unkastrierten Ebern, die Impfung gegen Ebergeruch (Immunokastration) und die chirurgische Kastration unter Vollnarkose und mit Schmerzmedikation. Der „vierte Weg“ ist dagegen unabhängig vom verwendeten Lokalanästhetikum ausdrücklich abzulehnen. Verschiedene Studien belegen, dass die Methode zusätzlich Schmerzen und Stress verursacht und den Schmerz während der Kastration nicht ausreichend ausschaltet. Zudem ist die Methodik technisch herausfordernd, da bei Fehlanwendung massive Nebenwirkungen, bis hin zum Tod des Tieres, auftreten können. Das oft von Verfechtern der Methode angeführte Argument, das Verfahren werde in anderen europäischen Staaten, etwa Norwegen oder Schweden, erfolgreich angewendet, versucht aus Sicht der Tierschützer über bestehende wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse hinwegzutäuschen. Denn auch Experten dieser Staaten äußern Kritik an Wirksamkeit und Praktikabilität. 

509 Aufrufe

Realschule am Judenstein spendet!

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 9:41 Uhr •

Die 6. Klasse der Realschule am Judenstein hat für unsere Tiere EUR 100,- gespendet!!! Wir bedanken uns von ganzem Herzen für Euer tierisch tolles Engagement. 

517 Aufrufe

Jugendgruppe sammelt Spenden

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 9:35 Uhr •

Bild Bild Bild Bild Bild

"So viel Auswahl, da kann man sich ja gar nicht entscheiden!"
Begeistert sammelten am 11. März wieder 12 Mädchen und ein Junge der Jugendgruppe Spenden für unsere Tiere. Mit Losen wurden viele Hiendlbesucher von einigen ganz mutigen Mädchen, die gleich am Eingang standen, zum Stand gelockt. Dieser bot eine Vielzahl an Preisen. Jeder, der gewonnen hatte, durfte sich etwas aussuchen. Von Tierzubehör bis hin zu Büchern, Blumen, Regenschirmen und sonstigen Alltagsgegenständen. Hier war für jeden was dabei. Auch Kinderfreuden wurden nicht enttäuscht. "Da kann man sich ja gar nicht entscheiden, was man nehmen soll." So war die Reaktion vieler Besucher.  Auch die Verlierer gingen nicht leer aus. Dafür gab‘s das Nietenkörberl mit Süßigkeiten und Kulis.
Mittags haben wir vom Hiendl Butterbrezen, Krapfen und Getränke bekommen, wofür wir uns auch gerne bedanken würden.
Neben der Losaktion hatten wir einen kleinen Infostand mit Infowand, bei welchem sich die Hiendlbesucher über das Tierheim informieren konnten.

Wir möchten uns recht herzlich beim XXXLutz Hiendl insbesondere beim Filialleiter Herrn Görgen und seiner Sekretärin Frau Graf bedanken, dass wir diese Aktion wieder durchführen durften. Auch möchten wir uns für die tolle Bewirtung und die zur Verfügung gestellten Tische, Stühle und die Pinnwand bedanken.
Die Blumen und auch einige andere Sachspenden hat uns dankenswerterweise das Blumenhaus am Hochweg zur Verfügung gestellt. Auch danken wir allen anderen, die Sachspenden abgegeben haben, und natürlich allen Hiendlbesuchern, die kräftig dazu beigetragen haben, dass wir fabelhafte 567,62€ für die Tiere eingenommen haben.

Christina Rappl

564 Aufrufe

70.000 Unterschriften gegen Tierversuche

Eintrag von Tierheim am 26.03.18 um 8:11 Uhr •

TASSO-Newsletter

 

Bundestagsabgeordneter nimmt mehr als 70.000 Unterschriften gegen grausamste Tierversuche entgegen

 

Endlich war es soweit: Wir wurden gehört! Die drei Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO durften am vergangenen Donnerstag in Berlin 71.749 Unterschriften gegen besonders grausame Tierversuche an ein Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages überreichen. „MdB Udo Schiefner von der SPD hat sich mit uns getroffen, die Unterschriften entgegengenommen und sich Zeit für unser Anliegen genommen“, freut sich Dr. Cristeta Brause, Expertin für das Thema Tierversuche bei TASSO. „Nach der Unterschriftenübergabe haben wir ein sehr konstruktives Gespräch geführt, bei dem wir Herrn Schiefner noch einmal unsere durch Rechtsgutachten gestützte Forderung nach einem nationalen Verbot schwerstbelastender Tierversuche darlegen konnten“, führt sie weiter aus. MdB Udo Schiefner zeigte Interesse an den Ausführungen der drei Vereine und sprach sich ebenfalls dafür aus, dass Deutschland schon aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz die rechtlichen Möglichkeiten der EU-Tierversuchsrichtlinie im Sinne der Tiere voll ausschöpfen sollte.

Wie es genau weitergehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir hoffen nun, mit dieser Unterschriftenübergabe unserem nächsten Ziel, vom Petitionsausschuss des Bundestages angehört zu werden, näher gekommen zu sein“,sagt Dr. Cristeta Brause.

In jedem Fall wird es weitergehen. Die drei Vereine werden weiter gemeinsam dagegen kämpfen, dass in Deutschland noch immer die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt sind, obwohl die Europäische Union eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ vorsieht, die in Tierversuchen nicht überschritten werden darf. Deutschland beruft sich allerdings auf eine Ausnahmemöglichkeit in der EU-Richtlinie. Und so müssen in deutschen Laboren zum Beispiel Ratten in einem glattwandigen Gefäß schwimmen, bis sie verzweifelt aufgeben, oder sie werden mit Elektroschocks traktiert. Beides vorgeblich, um Depressionen zu simulieren. Versuche, die die EU unter dem Schweregrad „schwer“ listet, wie Tod durch Bestrahlung, Vergiftung oder Krebs, finden nach wie vor statt. Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge fielen 2016 Versuche an etwa 115.000 Tieren – das sind 5,2 % der insgesamt 2,8 Millionen Tiere – in diese Kategorie.

Noch weit mehr Bürger als die fast 72.000, die aktuell ihre Unterschrift gegen diese grausamen Versuche abgegeben haben, unterstützen die Forderung der Vereine: Eine parallel laufende Online-Petition zählt bereits mehr als 132.000 Mitzeichner. Darüber hinaus sprechen sich einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge 71 % der befragten Bevölkerung für ein gesetzliches Verbot der schlimmsten Tierversuche aus. „Höchste Zeit also, dass in unserem Land, in dem der Tierschutz Verfassungsrang hat, auch die Rechtsgrundlagen für Tierversuche entsprechend angepasst werden“, findet Dr. Cristeta Brause.

Mehr Informationen rund um die besonders grausamen Tierversuche finden Sie auf der Aktionsseite des Bündnisses. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Online-Petition zu unterzeichnen. Diese Stimmen sollen in Zukunft noch an anderer Stelle eingereicht werden.

Einen Bericht auf der Homepage von MdB Udo Schiefner finden Sie hier.

 

© Copyright TASSO e.V.

487 Aufrufe
« 1 « Zur Seite 5 6/17 Zur Seite 7 » 17»