8.8. - Tag der Katze

Eintrag von Tierheim am 08.08.19 um 19:24 Uhr •

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Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

07.08.2019

 

Internationaler Tag der Katze am 8. August

Kastration minimiert das Katzenleiden

 

Zum Internationalen Tag der Katze am 8. August appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Katzenhalter, ihre Tiere mit Freigang kastrieren zu lassen. Nur durch Kastration kann die ständige Vermehrung und das Leid auf der Straße lebender Katzen oder ungewollter Kitten langfristig eingedämmt werden. Mit der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ macht der Deutsche Tierschutzbund aktuell auf die Wichtigkeit der Kastration bei Katzen aufmerksam.

 

„Die uns angeschlossenen Tierheime versorgen immer wieder ‚überzählige‘ Katzen und geraten damit natürlich an die Grenzen ihrer räumlichen und finanziellen Kapazitäten“, berichtet Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Ursache sind gleichwohl unkastrierte Kater und Katzen aus Privathaushalten als auch frei lebende Straßenkatzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen und so für ständigen Zuwachs sorgen. Zum Tag der Katze wollen wir Katzenbesitzer erinnern, verantwortungsvolle Tierhalter zu sein, und ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren lassen, wenn diese nach Draußen dürfen. Nur so wird ein weiteres Populationswachstum verhindert und das Leid der Straßenkatzen minimiert.“ 

Neben der Kastration sollten Katzenbesitzer ihre Tiere zur Identifizierung zudem beim Tierarzt mit einem Transponder mit Mikrochip kennzeichnen lassen und anschließend bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registrieren.

Straßenkatzen brauchen Hilfe

Weibliche Katzen werden mehrfach im Jahr, vornehmlich in der Zeit zwischen April und September, rollig. Kommt es während dieser Phase zur Paarung, so bringt die Katze nach 63 bis 66 Tagen durchschnittlich vier bis sechs Junge zur Welt. Auch wenn die Überlebenschancen der Jungtiere bei frei lebenden Straßenkatzen gering sind, haben die Tiere so enorm viele Nachkommen: geschätzte zwei Millionen Straßenkatzen gibt es bundesweit. Als domestizierte Haustiere sind sie auf menschliche Zuwendung angewiesen. Viele der Straßenkatzen leiden unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung. Die Kastration – ein Routineeingriff – ist eine nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen und das Leid zu minimieren. Viele der Tierschutzvereine im Deutschen Tierschutzbund versorgen die Tiere an Futterstellen und können sie dort auch einfangen, kastrieren lassen und nach einer Erholungszeit in ihrem Revier wieder freilassen. Die Tiere werden außerdem gekennzeichnet und registriert.

 

Mehr Informationen: www.tierschutzbund.de/katzenschutz

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Im August KEIN Gassi-gehen am Abend

Eintrag von Tierheim am 31.07.19 um 0:00 Uhr •

Liebe Gassigeher, 

leider können wir den kompletten Monat August KEIN Gassi-gehen am Abend anbieten.

Wir hoffen aber, dass möglichst viele von Euch ehrenamtlichen Helfern Urlaub haben und ihr die Vormittage am liebsten mit unseren Hunden verbringen wollt :-)

 

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Großzügige Spende!!!

Eintrag von Tierheim am 30.07.19 um 14:35 Uhr •

Eine ganz besondere Freude machte uns Frau Carola Szika aus Obertraubling. 

Sie bat anlässlich ihres Geburtstages statt Geschenke um Spenden und überreichte uns so eine äußerst großzügige Spende in Höhe von EUR 750,-

Wir bedanken uns im Namen unserer Tiere ganz herzlich und gratulieren auf diesem Weg nachträglich dem Geburtstagskind. 

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Volksbegehren ist nun Gesetz!

Eintrag von Tierheim am 23.07.19 um 14:49 Uhr •

Newsletter des LBV – Landesbund für Vogelschutz vom Juli 2019

Details

Gesetzestext des Volksbegehrens wird mit Begleitgesetz und Maßnahmenpaket im Landtag angenommen

Was 1,8 Millionen Bürger gefordert haben, wird heute Gesetz

Was im Februar bei Eiseskälte mit langen Schlangen vor den Rathäusern begann und in den vergangenen Monaten in stundenlangen Sitzungen diskutiert wurde, findet heute seinen Abschluss. Das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!“ wurde heute samt Begleitgesetz und umfassenden Maßnahmenpaket im Landtag verabschiedet: Bayern hat ab heute ein besseres Naturschutzgesetz.

"Gemeinsam haben wir richtungsweisende Veränderungen erwirkt"

"Der 17. Juli 2019 wird als wichtiger Tag für den Naturschutz in die bayerische Geschichte eingehen,“ freut sich Agnes Becker, Beauftragte des Volksbegehrens und stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende. „Knapp 1,8 Millionen Bürger haben die Staatsregierung herausgefordert und gewonnen! Gemeinsam haben wir richtungsweisende Veränderungen erwirkt. Unser Erfolg hat weit über die Grenzen Bayerns hinaus Wellen geschlagen und findet jetzt vielerorts Nachahmer. Es tut sich etwas in Deutschland zur Rettung der Artenvielfalt. Dafür ein riesiges Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben!"

Die heute verabschiedeten Veränderungen des bayerischen Naturschutzgesetzes haben das Potential, Bayern maßgeblich zu verändern. Wie im Volksbegehren gefordert, verpflichtet sich der Freistaat Bayern mit einer Reihe von Änderungen auch in anderen Gesetzen, ab sofort zum Erhalt und der Entwicklung der Artenvielfalt und dem Erhalt und der Verbesserung von Lebensräumen, um einen weiteren Verlust der biologischen Vielfalt zu verhindern.

Zu den größten Erfolgen zählen für den Trägerkreis die Einstellung von jeweils 50 Biodiversitätsberatern und 50 Wildlebensraumberatern, der Erhalt von zehn Prozent Naturwaldfläche als funktionsfähiges Netz von nutzungsfreien Wäldern, die Verpflichtung zu Gewässerrandstreifen, die Erhöhung des Biotopverbundes auf 15 Prozent des Offenlandes und des Ökolandbaus auf 30 Prozent.

„Zukünftig werden entlang unserer Flüsse blühende und summende Streifen zu finden sein, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch unsere Gewässer schützen und Lebensraum für viele Arten bieten, die wir sonst zu verlieren gedroht hätten,“ freut sich Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV.

Besonders hart gekämpft hat der Trägerkreis, allen voran der LBV, um eine Regelung zur Biotopkartierung. Noch am Vortag der Verabschiedung des Gesetzes im Landtag wurde den Fraktionen im Landtag ein aktuelles Rechtsgutachten der Rechtsanwaltkanzlei Meisterernst zugestellt, das die Rechtsmäßigkeit der Schlichtungsverfahren bewertet.

Am vergangenen Freitag hatten die Artenschützer bereits Ministerpräsidenten Markus Söder aufgefordert, den Begriff Schlichtungsverfahren im Antrag zu streichen. „Wir werden darauf drängen, dass der Freistaat die überfällige Aktualisierung der Biotopkartierung zügig durchführt. Die Biotopkartierung darf nicht durch Tausende von Schlichtungsverfahren lahmgelegt werden. Unsere wertvollen Biotope müssen vollständig für die Zukunft gesichert werden.“

Landwirte haben keinen Grund, gegen die Veränderungen für mehr Artenvielfalt auf Wiesen und Äckern zu sein

 „Zusammenfassend lässt sich in jedem Fall sagen: Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist Gesetz und das ist gut,“ so Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag.

„Der von Markus Söder versprochene ‚Extraschnaps‘ ist allerdings weit kleiner ausgefallen, als angekündigt. Die guten Impulse, die von den Akteuren am Runden Tisch und aus der Opposition kamen, wurden von den immer noch einflussreichen Rückwärtsdenkern in den schwerfälligen Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern abgebügelt oder gestutzt. Für uns heißt das: Wir werden weiter dicke Bretter bohren und fallweise auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligen, damit Natur- und Artenschutz in Bayern dauerhaft wirkt.“

Besonders betont der Trägerkreis auch den Erfolg beim Thema naturverträgliche Landwirtschaft. Wie vom Volksbegehren gefordert und vorhergesehen, wird das Landwirtschaftsministerium die Förderprogramme für Umweltleistungen der Landwirte um mindestens 50 Millionen Euro aufstocken.

„Beim Runden Tisch haben wir in schwierigen Punkten Lösungen für die landwirtschaftliche Praxis gefunden. Landwirte haben also keinen Grund, gegen die Veränderungen für mehr Artenvielfalt auf Wiesen und Äckern zu sein,“ erklärt Agnes Becker.

Grundlegende Änderungen der Rahmenbedingungen für mehr Naturschutz weiterhin wichtig

Richard Mergner, Landesvorsitzender des BN, hebt hervor, dass unabhängig von den heute beschlossenen Gesetzen auch grundlegende Änderungen der Rahmenbedingungen wichtig sind: „Viele Landwirte sind bereit für mehr Naturschutz, aber sie brauchen die richtigen Rahmenbedingungen," so Mergner.

„Wir erwarten daher von der Staatsregierung nun auch, dass sie aktiv an einer Ökologisierung der EU-Agrarpolitik arbeitet." Auch die Kommunen spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung: „Hier brauchen wir als wichtigen Rahmen eine gesetzliche Begrenzung des Flächenverbrauchs auf fünf Hektar pro Tag."

Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung, fügt hinzu: „Heute ist ein großer Tag für den Naturschutz. Im Namen von Brachvogel, Bläuling und Knabenkraut sagen wir Danke - für das unglaubliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger und die konstruktive Rolle der Staatsregierung bei der Umsetzung des Volksbegehrens. Zahlreiche Punkte müssen nun im Tagesgeschäft der Ministerien umgesetzt oder berücksichtigt werden.

Wir bleiben wachsam und werden die Öffentlichkeit weiter informieren".

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Heimtiere bei Hitze schützen

Eintrag von Tierheim am 22.07.19 um 14:23 Uhr •

Pressemeldung

 

22.07.2019

 

Erneute Hitzewelle kann Heimtiere in Gefahr bringen

 

Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor den Gefahren, die die erneute Sommerhitze für Tiere bereithält. Tierhalter sollten jetzt entsprechende Maßnahmen treffen und ihre Heimtiere bei den steigenden Temperaturen stets im Blick behalten. Im schlimmsten Fall droht der Tod durch einen Hitzschlag.

 

„Anders als der Mensch können viele Tierarten nicht schwitzen. Die meisten Heimtiere regulieren ihren Wärmehaushalt über Trinken oder Hecheln“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Deshalb ist jederzeit verfügbares frisches Trinkwasser wichtig. Außerdem braucht das Tier einen kühlen Schattenplatz, an den es sich stets zurückziehen kann. Große Anstrengungen sollten dringend vermieden werden.“

 

Idealerweise wird das Gassigehen mit Hunden in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt. Ein Hundepool kann für die Vierbeiner die nötige Abkühlung bringen; Katzen bevorzugen dagegen ein schattiges Plätzchen im Garten oder ziehen sich gern ins kühlere Badezimmer oder den Keller zurück. Wer Kaninchen oder Meerschweinchen im Außengehege hält, sollte immer prüfen, ob sich ein großer Teil des Geheges den ganzen Tag über im Schatten befindet. Schatten spendende Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte aufgehängte Tücher können zusätzlich für Kühlung sorgen.

 

Unter keinen Umständen dürfen Tiere alleine im Auto gelassen werden. Auch bei bedecktem Himmel oder geöffneten Fenstern steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an und das Fahrzeug kann so schon innerhalb weniger Minuten zur tödlichen Falle werden.

 

Schnelles Handeln bei Überhitzung

Um mögliche Veränderungen im Verhalten sofort feststellen zu können, sollten Halter ihre Tiere derzeit besonders aufmerksam beobachten. Bei ersten Anzeichen von Überhitzung wie starkem Hecheln und Unruhe gilt es, schnell zu handeln: Das Tier muss aus der Hitze gebracht werden; nasse Handtücher um die Gliedmaßen helfen bei der Abkühlung. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzschlag deuten, muss unmittelbar ein Tierarzt aufgesucht werden. Lebensgefährliche Kreislaufprobleme können sich durch stark gerötete oder sehr blasse Schleimhäute, flache Atmung, verlangsamte Reaktionen und apathisches Verhalten äußern. Dringende Warnsignale sind außerdem Gleichgewichtsstörungen, Erbrechen und schließlich Bewusstlosigkeit.

 

Weitere Informationen dazu, worauf Tierhalter achten sollten, gibt der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website: www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/tiere-und-hitze

 

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Animal-Hording

Eintrag von Tierheim am 22.07.19 um 14:22 Uhr •

Deutscher Tierschutzbund Pressemeldung

 

19.07.2019

 

Tierheime helfen:

Vier Animal Hoarding-Fälle in einer Woche

 

Innerhalb nur einer Woche, zwischen dem 10. und 18. Juli, sind vier Fälle von Animal Hoarding bekannt geworden: in Essen, Marktoberdorf, Ahrweiler und Stuttgart. Tierheime versorgen derzeit die mehr als 800 Tiere, darunter Hunde, Mäuse, Kaninchen und Ratten.

 

„Die Tierschützer in den Tierheimen waren gleich zur Stelle und leisten gerade wieder Unglaubliches, indem sie sich aufopferungsvoll um die Opfer der aus dem Ruder gelaufenen Tierhaltungen kümmern“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Weil die Tierheime dabei häufig an ihre finanziellen, personellen und psychischen Grenzen stoßen, fordert der Verband Unterstützung: „Tierheime helfen, aber sind selbst auch auf Hilfe angewiesen. Insbesondere die Versorgung vieler kranker Tiere auf einmal ist mit enormem personellen Einsatz und hohen finanziellen Kosten für die tiermedizinische Behandlung verbunden“, so Schröder.

 

Leid für Tiere und Menschen

500 Mäuse am 10. Juli 2019 in Essen, etwa 100 Kaninchen am Tag darauf in Marktoberdorf, 200 Hunde am 16. Juli in Ahrweiler und ein Fall mit circa 80 bis 300 Ratten in Stuttgart, bekannt geworden am 18. Juli: Animal Hoarding ist ein bundesweites Phänomen, unter dem die Tiere, aber auch die betroffenen Menschen leiden. „Bei der Sucht Tiere zu sammeln handelt es sich um ein Krankheitsbild, das schleichend voranschreitend und zu einer immer stärkeren Verwahrlosung der Tiere führt – bis hin zu schwer kranken, verhaltensauffälligen und im schlimmsten Fall sogar toten Tieren“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist es wichtig, im Verdachtsfall nicht wegzuschauen, sondern frühzeitig die Polizei oder das Veterinäramt einzuschalten. Der Verband hat deswegen auch eine Checkliste entwickelt, um mögliche Animal Hoarding-Fälle früh zu identifizieren. Gleichzeitig fordert der Verband eine intensivere Auseinandersetzung mit der Krankheit, um den Betroffenen zu helfen, eine bessere Vernetzung zwischen Behörden und Hilfsdiensten zu schaffen und so langfristig eine Besserung zu erzielen.

 

 

Hintergrundinformationen und die Checkliste für das Vorliegen eines echten Falls von Animal Hoarding finden sich unter www.tierschutzbund.de/animal-hoarding. Mehr Infos dazu, wie Tierheime helfen und wie man sie dabei unterstützen kann, finden Interessierte unter www.tierheime-helfen.de

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