Abend Gassi-gehen

Eintrag von Tierheim am 16.07.19 um 0:00 Uhr •

Liebe Gassigeher, 

ab Samstag, 20.7.19 ist hitzebedingt das Gassi-Gehen nur von 8.00-11.00 Uhr möglich. 

Danke für Euer Verständnis. 

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Tiere leiden für Botox

Eintrag von Tierheim am 14.07.19 um 7:37 Uhr •

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Pressemeldung

 

12.07.2019

 

Botox-Protest-Woche (13.-19.07.)

 

Immer noch Tierversuche für Botox

 

Anlässlich der diesjährigen Botox-Protest-Woche (13. bis 19. Juli) macht der Deutsche Tierschutzbund darauf aufmerksam, dass Mäuse immer noch qualvoll für Botox sterben müssen – obwohl es bereits tierleidfreie Alternativen gibt. Die europaweite Botox-Protest-Woche wird bereits zum vierten Mal von der European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE) ausgerufen, einer Allianz europäischer Tierschutzorganisationen gegen Tierversuche, der auch der Deutsche Tierschutzbund angehört.

 

„Wir rufen weiterhin zum Boykott des Faltenglätters Botox auf, bis alle Tierversuche dafür durch tierfreundliche Alternativen ersetzt sind“, sagt Kristina Wagner, Leiterin des Referats für Alternativmethoden zu Tierversuchen beim Deutschen Tierschutzbund. Denn obwohl bereits zahlreiche Botox-Hersteller tierversuchsfreie Alternativmethoden zur Chargenprüfung ihrer zur Faltenglättung verwendeten Produkte entwickelt haben und diese auch von Behörden in Deutschland und anderen Ländern anerkannt wurden, werden Tierversuche an Mäusen zur Botox-Testung nach wie vor durchgeführt. „Dabei wird billigend in Kauf genommen, dass hunderttausende Mäuse jährlich für ein Schönheitsprodukt leiden und qualvoll sterben müssen, das allein der menschlichen Eitelkeit dient“, so Wagner.

 

Ein Hersteller, der im Fokus der Proteste steht, weil er noch keinerlei Alternativen zu den Tierversuchen vorweisen kann, ist Eisai. Das japanische Unternehmen lässt seine Botox-Produkte unter anderem auch in Deutschland testen. Jede Produktionseinheit Botulinum-Toxin, meist kurz als „Botox“ bezeichnet, das vor allem für kosmetische Zwecke zum Einsatz kommt, wird dabei im sogenannten LD50-Test geprüft. Die Mäuse bekommen dafür das von Bakterien produzierte Gift in unterschiedlich stark verdünnten Dosen in die Bauchhöhle injiziert, um zu ermitteln, bei welcher Konzentration 50 Prozent der Tiere sterben. Das Prozedere ist mit enormem Leid verbunden. Die Mäuse ersticken langsam durch die Lähmung ihrer Atemmuskulatur – dabei kann sich ihr Todeskampf über bis zu vier Tage hinziehen.

 

Alternativen sind vorhanden

Andere Botox-Hersteller, wie der Marktführer Allergan, aber auch Ipsen und Merz, haben auf den Druck der Öffentlichkeit bereits reagiert und nutzen heute Testmethoden mit im Labor gezüchteten Zellen. Aber auch die Unternehmen mit Alternativmethoden haben die Botox-Tierversuche noch nicht zu 100 Prozent abgeschafft. Grund ist eine fehlende Anerkennung der Alternativmethoden in Ländern außerhalb der EU bzw. außerhalb der USA und Kanada. So kann es sein, dass Unternehmen für den Vertrieb ihrer Botox-Produkte noch immer Tierversuche durchführen müssen.

Bildunterschrift: Maus im Tierversuch

 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

 

Weitere Informationen: www.tierschutzbund.de/botox

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Tier-, Natur- u. Jugendzentrum in Weidefeld

Eintrag von Tierheim am 11.07.19 um 14:47 Uhr •

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Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld:

 

Bärenumzug steht im Fokus des Tags der offenen Tür

 

Das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld in Kappeln öffnet am kommenden Sonntag (14. Juli) seine Türen für alle interessierten Besucher. Die vom Deutschen Tierschutzbund geschaffene Einrichtung ist Auffangstation für in Not geratene Haus- und Wildtiere sowie Therapiezentrum für problematische Hunde. Nachdem im vergangenen Jahr das 15-jährige Bestehen des bundesweit einzigartigen Tierschutzzentrums gefeiert wurde, steht der diesjährige Tag der offenen Tür ganz im Zeichen von fünf Bären, die im Herbst nach Weidefeld übersiedeln.

 

„Wir bauen derzeit ein neues Heim für drei Braunbären und zwei Kragenbären, die aus dem Anholter Bärenwald in unser Tierschutzzentrum ziehen“, erläutert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Der Anholter Bärenwald, den der Deutsche Tierschutzbund bislang mit der International Bear Federation betrieben hat, ist ein einzigartiges Refugium für die fünf Bären, die alle aus schlechter Haltung in Gefangenschaft stammen und einen langen Leidensweg hinter sich haben. „Da der Pachtvertrag für den Anholter Bärenwald Ende des Jahres unwiderruflich ausläuft, arbeiten wir schon seit dem Frühjahr mit Hochdruck daran, es den Bären so schön wie möglich zu machen und pünktlich zu dem für September geplanten Einzug fertig zu sein“, sagt Dr. Katrin Umlauf, Leiterin des Tierschutzzentrums Weidefeld. Besucher erfahren am Tag der offenen Tür alles zum Stand der Bauarbeiten und können sich einen ersten Eindruck von dem zwei Hektar großen Areal machen, auf dem die Bären einziehen werden.

 

Bei Führungen über das weitläufige Gelände können die Besucher auch alle anderen Stationen des Tierschutzzentrums mit den rund 300 tierischen Bewohnern kennenlernen, etwa das Reptilienhaus, das Papageienhaus, das Affenhaus oder die Auffangstationen für See- und Greifvögel. Bei der Führung gibt es zudem die Gelegenheit bei Fütterungen ganz nah auf Tuchfühlung mit einigen Tieren zu gehen. Kinder kommen unter anderem bei einer Tierschutz-Rallye auf ihre Kosten, bei der es verschiedene Preise zu gewinnen gibt. Das musikalische Rahmenprogramm wird durch einen Shanty-Chor gestaltet. Mit Leckereien, Kaffee und Kuchen ist für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Weitere Informationen zum Tierschutzzentrum Weidefeld unter www.tierschutzzentrum-weidefeld.de. Für den Umzug der Bären ist der Deutsche Tierschutzbund auf Unterstützung angewiesen: Tierliebe Menschen können für das Projekt spenden oder eine Patenschaft für einen der Bären übernehmen. Mehr Infos dazu unter www.tierschutzbund.de/baeren-umzug.

 

 

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Internationaler Tag gegen Tiertransporte

Eintrag von Tierheim am 29.06.19 um 15:27 Uhr •

Pressemeldung

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27.06.2019

 

Internationaler Tag gegen Tiertransporte (1. Juli):

Deutscher Tierschutzbund fordert Exportstopp lebender Tiere

 

Anlässlich des internationalen Tags gegen Tiertransporte (1. Juli) erneuert der Deutsche Tierschutzbund seine Forderung nach einem Ende von Lebendtierexporten in Drittländer. Die Bundesländer Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und Sachsen fertigen auch weiterhin direkte Transporte in Drittstaaten ab. Daher hat sich der Deutsche Tierschutzbund schriftlich an diese gewandt: Der Verband fordert von den zuständigen Landesministern Verbesserungsmaßnahmen, damit die seit langem bekannten und immer wieder dokumentierten tierschutzwidrigen Praktiken bei Langstreckentransporten beendet werden. Gleichzeitig appellieren die Tierschützer an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, endlich auf Bundesebene aktiv zu werden.

 

„Die Beschlüsse der letzten Agrarministerkonferenz und des Bundesrats, die einen Ausstieg aus Lebendtiertransporten fordern, müssen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene zeitnah umgesetzt werden“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

 

Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2015 sind Tierschutzbestimmungen bis zum Ziel einzuhalten. Klar ist, dass dies von den abfertigenden Amtsveterinären kaum sichergestellt werden kann. Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen hatten daher beschlossen, keine Transporte mehr in Drittländer abzufertigen. Per Gerichtsentscheid sind sie jedoch gezwungen, Transporte in andere Bundesländer, zum Beispiel nach Niedersachsen, zu erlauben – von wo die Tiere dann weiter in Drittstaaten wie Marokko gehen. „Momentan wollen drei Bundesländer - Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen – den Tierschutz voranbringen, während andere Bundesländer derzeit noch vor Maßnahmen gegen solche Transporte zurückschrecken“, kritisiert Schröder.

 

Missstände beim Export sind bekannt

Die Missstände und grausamen Bedingungen beim Export europäischer Schlachttiere und deutscher Zuchtrinder in Drittstaaten sind lange bekannt und vielfach dokumentiert. Über vier Millionen Tiere werden jedes Jahr aus der EU in Drittländer exportiert. Oft sind sie tagelang unterwegs – bis nach Zentralasien und Nordafrika. Die transportierten Tiere leiden unter langen Wartezeiten an der Grenze, fehlenden Ruhepausen, hohen Temperaturen und engen Platzverhältnissen. Besonders bei hochsommerlichen Temperaturen sind die Strapazen für die Tiere enorm. Neben den unwürdigen Transportbedingungen stellt auch die Schlachtung in den Drittstaaten ein schweres Tierschutzproblem dar.

 

Informationen zur Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes finden Sie hier: www.tierschutzbund.de/kampagne-tiertransporte

 

 

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Die Maus vom Claus

Eintrag von Tierheim am 14.06.19 um 11:31 Uhr •

Eine wunderschöne Geschichte schrieb uns Claus Weikel. Der Artikel erscheint in der Sommerausgabe von "GESUND in der Region"

Die Maus vom Claus

Ein großes Herz auch für Kleinigkeiten


…..hat einmal mehr das Tierheim Regensburg bewiesen. Als Klaus wieder einmal gegen den Willen seiner Hunde im strömenden Regen auf einem Feldweg Gassi ging, entdeckte er am Wegrand eine kleine erst wenige Tage alte Feldmaus.

Ihr spärliches Fell war vom Regen völlig durchnässt und am Hinterteil war eine kleine Verletzung zu erkennen. Offensichtlich war sie bereits tot. Klaus wollte die Maus ins Gras neben den Weg legen und erschrak ziemlich, als sie plötzlich ihre kleinen noch fast nackten Beine bewegte und ihrem Urinstinkt folgend verzweifelt versuchte, sich davon zu schleppen.

Unmöglich für Klaus, die Maus ihrem aussichtslosen Schicksal zu überlassen. Gerade wenn es um Kleinigkeiten geht, entwickelt Klaus manchmal eine ungeahnte Energie. Aber wer kennt sich aus mit halbtoten Mäusebabys? Ihm viel nur das Tierheim in Regensburg - Pettendorf ein. Zu seiner Überraschung erklärte man ihm am Telefon, man hätte auch diesbezüglich einige Erfahrung.  In Windeseile wurde mit Hilfe einer ausgepolsterten Tortenschachtel, einer Spende vom Dorfbäcker Altmann, der Krankentransport organisiert. Danke Mädels! Leider konnte man Klaus und seiner Maus im Tierheim aber nicht viel Hoffnung machen. „Verletzt und in dem Alter hat sie wohl keine Chance“, hieß es. Klaus gibt alles, nur nicht schnell auf! Und so bekniete er die erfahrenen Mitarbeiter: „Ich zahl auch die Medizin, die Milch, die……aber bitte probieren wir´s doch wenigstens. Die Kleine hat doch auch eine zweite Chance verdient!“ 

Die schönste Nachricht der nächsten Woche kam aus Pettendorf: „Wir haben sie mit Antibiotikum behandelt und gefüttert. Inzwischen geht’s ihr richtig gut. Sie ist ganz schön verfressen und kann in den nächsten Tagen zurück in die Natur!“  Das war eine echte Freude, die da in Klaus hochstieg. Als Klaus am Abend in seiner Stammkneipe begeistert von seiner Maus erzählte, meinte ein junger Typ am Tisch trocken: „Die ganze Welt geht den Bach runter und Ihr machts so a Gschiß wegen einer Maus!“  Ein fremder Herr vom Nachbartisch nahm einen Schluck aus seinem Glas und holte Luft: „Falls Sie katholisch sind: ….Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Falls nicht: Der Teufel steckt im Detail! Und falls sie ein denkender Mensch sind: Wie soll etwas Großes funktionieren was im Kleinen nicht hinhaut.

Vielleicht sollte jeder mit Kleinigkeiten anfangen und etwas mehr Mitgefühl zeigen, egal ob bei Zwei- oder Vierbeinern. Wär interessant zu beobachten, wie sich die Welt dann verändern würde.“ Als Klaus zahlte, war der Unbekannte längst gegangen. „Wisst Ihr, wer das war?“ fragte der Wirt in die Runde. „Einer von denen, die die Flüchtlinge im Mittelmeer vorm Ertrinken retten. Das soll ja jetzt bestraft werden. Wo leben wir bloß…“  Ein paar Tage später hat Klaus dem Tierheim für Medikamente und die Bemühungen eine Spende überwiesen. Und an eine ganz andere Organisation hat er auch was geschickt, weil er findet: Irgendwie kann jeder ein bisschen was tun. Da beißt die Maus keinen Faden ab…………

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Brüder geben Geburtstagsgeschenke weiter

Eintrag von Tierheim am 12.06.19 um 14:00 Uhr •

Eine ganz wunderbare Idee hatten die beiden Brüder Thomas und Wolfgang Beier. Statt zu ihren Geburtstagen von ihren Gästen Geschenke entgegen zu nehmen, sammelten sie für unsere Tiere!!!

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für diese schöne Idee und werden die gesammelte Summe zu 100% für die Tiere verwenden. 

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