1.Hilfe Kurs ein voller Erfolg!

Eintrag von Tierheim am 19.02.20 um 7:55 Uhr •

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Völlig ausgebucht war der 1. Hilfe Kurs für Tiere am letzten Freitag.

Dank der guten Erklärungen der Referentin Fr. Dr. vet. med. Aringer und dem geduldigen Einsatz des Patienten "Mexx" (Du warst spitze!) konnten alle Besucher viel Wissenswertes mit nach Hause nehmen. 

Herzlichen Dank an alle für das gezeigte Interesse. Der nächste Kurs kommt bald....

 

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Närrische Zeit ist nichts für Tiere

Eintrag von Tierheim am 18.02.20 um 14:02 Uhr •

Pressemeldung

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18.02.2020

 

Die närrische Zeit ist nichts für Tiere

 

Der Deutsche Tierschutzbund rät Hundehaltern ihre Vierbeiner bei Karnevalsumzügen und –sitzungen besser zu Hause zu lassen. Auf den Lärm und dicht gedrängte Menschen reagieren viele Hunde mit Stress oder Angst. Kostümierungen können die Tiere negativ beeinflussen und bergen ein Verletzungsrisiko. Aus Tierschutzsicht und aus Sicherheitsgründen ist auch das Mitführen von Pferden in Umzügen abzulehnen.

 

„Menschenansammlungen, Lärm und Durcheinander sowie Wurfgeschosse oder herumliegende Glassplitter sind Stress- und Gefahrenquellen für Hunde“, sagt Dr. Katrin Umlauf, Referentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Sie rät dazu, den Hund lieber vom Karnevalstreiben fern zu halten. Auch Pferde in Karnevalsumzügen werden nervlich stark strapaziert: Laute Musik, Tröten und Gegröle tuen ihr übriges. Auch für den Menschen besteht eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Das Risiko, dass Pferde nervös werden und auf den oft engen Wegen die Jecken am Straßenrand und sich selbst verletzen, ist hoch. Hinzu kommt, dass die Tiere in unnatürlichem Tempo oft stundenlang auf Asphalt gehen müssen. „Pferde mögen in Umzügen Tradition haben, aber aus Rücksicht auf die Tiere und zur Sicherheit der Karnevalisten sollten sie nicht mitlaufen. Alles andere ist fahrlässig und ein unnötiges Risiko für Mensch und Tier“, so Andrea Mihali, Fachreferentin für Pferde beim Deutschen Tierschutzbund.

 

Hunde besser kostümfrei

Auch wenn viele Menschen ein Tier im Kostüm lustig oder niedlich finden, appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Tierhalter, ihre Schützlinge nicht zu vermenschlichen und kein Risiko einzugehen. Ein Kostüm kann den Hund in seiner Bewegungsfreiheit oder Körpersprache einschränken, seinen Wärmehaushalt negativ beeinflussen oder zu Verletzungen führen, etwa wenn die Haut wund gerieben wird, weil das Kostüm nicht richtig sitzt. Auch besteht die Gefahr für den Hund, mit dem Kostüm oder mit einem Accessoire hängenzubleiben und sich im schlimmsten Fall zu strangulieren.

 

 

Bildmaterial

 

 

 

Bildunterschrift: Auf eine Kostümierung des eigenen Vierbeiners sollte man aus Tierschutzsicht besser verzichten.

 

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

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Der Klöckner‘sche Angriff auf die Sau ist vorerst abgewendet.

Kommentar des Deutschen Tierschutzbundes vom 14.2.20

Der Bundesrat hat heute den Verordnungsentwurf der Bundesregierung zur Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung kurzfristig von der Tagesordnung genommen. Damit ist auch die Frage der Sauenhaltung im Kastenstand zunächst verschoben. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Der Angriff von Bundesministerin Klöckner auf die Sau konnte vorerst abgewendet werden – sie ist mit dem Ansinnen, die tierschutzwidrige Haltung von Sauen im Kastenstand weitere 15 Jahre zu verlängern, heute gescheitert. Wir sind gespannt, wie es weitergeht, warnen aber eindringlich vor schmutzigen Deals zu Lasten der Sau. Es muss unbedingt verhindert werden, dass die gesetzlichen Vorgaben der tierschutzwidrigen Realität in den Ställen angepasst werden. Das wäre ein Angriff auf das Staatsziel Tierschutz und eine komplette Verweigerung staatspolitischer Verantwortung. Mittlerweile ist es mehr als drei Jahre her, dass das Bundesverwaltungsgericht die praktizierte Kastenstandhaltung von Sauen als rechtswidrig eingestuft hat. Es wird also höchste Zeit, daraus die Konsequenzen zu ziehen und die Vorschriften der Verordnung, die seit 1992 gilt, durchzusetzen.“

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Sturmwarnung! Evtl. kein Gassi gehen

Eintrag von Tierheim am 09.02.20 um 18:48 Uhr •

Liebe Gassi-Geher, wegen Sturm "Sabine" würden wir gerne ganz kurzfristig entscheiden, ob am Montag, 10.2.20 spazieren gehen möglich ist. 

Bitte ggf. einfach schnell bei uns anrufen und fragen: Tel. 0941/82145 oder 0941/85271

Danke schööön!

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Versuchstiere leiden in Deutschland

Eintrag von Tierheim am 08.02.20 um 8:58 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

07.02.2020

 

EU-Versuchstierzahlen: Eine Million Tiere leiden unter höchstem Schmerzensgrad / Deutschland auf unrühmlichem zweiten Platz

 

Über eine Million Versuchstiere müssen in der EU den höchsten Grad an Schmerzen, Leiden und Schäden erleiden. Dies zeigen die Zahlen, die die EU-Kommission gestern zu Tierversuchen in den Mitgliedstaaten für die Jahre 2015 bis 2017 veröffentlicht hat. Demnach waren 2017 insgesamt 22,2 Millionen Tiere betroffen. Davon wurden 9,6 Millionen Tiere tatsächlich in Tierversuchen „verbraucht“ - mehr als jedes fünfte davon in deutschen Laboren. Noch mehr Tiere wurden gezüchtet und noch vor jeglicher Verwendung in einem Versuch getötet. Bei diesen 12,6 Millionen Tieren handelt es sich größtenteils um solche, die für den Erhalt gentechnisch veränderter Tierstämme gezüchtet wurden, oder die aus Forschersicht nicht das gewünschte Alter oder Geschlecht hatten.

 

„Laut den Vorgaben der EU sollen Tierversuche auf lange Sicht komplett ersetzt werden. Davon sind die Mitgliedstaaten meilenweit entfernt  - und Deutschland ganz besonders“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Statt voranzugehen und tierversuchsfreie Forschung endlich verstärkt zu fördern, belegen wir dank der Untätigkeit der Regierung nach dem Vereinigten Königreich einen schrecklichen zweiten Platz im europäischen Vergleich. Verwunderlich ist der leider gar nicht: Wegen der mangelhaften Umsetzung der EU-Vorgaben läuft aktuell sogar ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland.“

 

Insbesondere die Entwicklung des Schweregrads der Versuche besorgt: Über eine Million Tiere mussten 2017 den höchsten Grad an Schmerzen, Leiden, Schäden und Ängsten im Namen der Forschung erleiden. 2015 waren es noch 819.007 Tiere. Erschreckend ist dies auch vor dem Hintergrund, dass mit 45 Prozent die meisten aller Tiere in Versuchen verwendet wurden, die der reinen Grundlagenforschung dienten – also ohne konkreten oder absehbaren Nutzen für den Menschen. Am häufigsten verwendet wurden Mäuse mit 61 Prozent sowie Fische und Ratten mit je 13 und 12 Prozent. Es kamen 2017 aber auch über 350.000 Kaninchen, 13.688 Hunde, und 1.879 Katzen zum Einsatz. Die Anzahl der verwendeten Primaten stieg zwischen 2015 und 2017 um 15 Prozent auf 8.235. Bei 2,6 Millionen Tieren wurde deren Erbinformation gentechnisch manipuliert, um sie künstlich krank oder dem Menschen ähnlicher zu machen.

 

Deutschland verletzt seit Jahren EU-Recht

Mit den Zahlen legt die Kommission zum ersten Mal seit Inkrafttreten der EU-Tierversuchsrichtlinie in 2010 einen statistischen Bericht zum Thema vor. Die Inhalte blieben damals bereits weit hinter den Erwartungen von Tierschützern zurück – auch, weil Deutschland in den Verhandlungen dringend nötige Regelungen kippte oder die Zustimmung verweigerte. Bei der Umsetzung der Vorgaben in deutsches Recht nahm die Bundesregierung sogar Verschlechterungen zu Lasten der Tiere vor: Mit dem überarbeiteten Tierschutzgesetz und der Tierversuchsordnung von 2013 missachtet Deutschland die EU-Tierversuchsrichtlinie seit nunmehr sieben Jahren.

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Ausgebucht: 1. Hilfe Kurs am 14.2.20

Eintrag von Tierheim am 03.02.20 um 13:39 Uhr •

Aktuelles vom 4.2.20: Das ging ja schnell...innerhalb kurzer Zeit war der Kurs ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage versuchen wir dieses Angebot zu wiederholen und noch einen zweiten Kurs zu einem anderen Termin anzubieten. Details folgen rechtzeitig. 

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Wir laden ganz herzlich ein zum 1. Hilfe Kurs bei Hund und Katze ein. 

Der Kurs findet am Freitag, 14. Februar von 16.30 - 18.00 Uhr im Tierheim statt. 
Da der Teilnehmerkreis auf 20 Personen beschränkt ist, bitten wir um Eintragung in der ausgehängten Liste (im Tierheim) oder telefonisch unter Tel. 0941/85271

Wir danke der Referentin Fr. Dr. vet. med. Aringer ganz herzlich für diese tolle Weiterbildungsmöglichkeit!

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